Amazon Kindle 2:
Schöner Flachmann

Der Amazon Kindle 2 soll dem Buchhändler endlich den Durchbruch auf dem E-Book-Reader Markt. Zumindest von außen sieht das schon mal nicht schlecht aus.

Immerhin 500.000 Stück hat Amazon von seinem ersten Kindle verkauft. Das ist ein respektables, aber keineswegs glücklich machendes Ergebnis, da man vermutlich einen ziemlichen Verlust mit dem Gerät eingefahren hat. Doch es tut sich etwas auf dem E-Book-Reader Markt. Immerhin kommt der Sony PSR-505 am 11. März auf den Markt. Auch nehmen die Angebote an E-Books zu. Die Buchhandlung Thalia, die den Sony Reader vertreibt, will wohl in Deutschland etliche E-Books vertreiben. Doch Amazon legt jetzt mit einem neuen Gerät nach:

Angekündigt war der Nachfolger des Kindle schon eine ganze Zeit, doch erst jetzt wird auch auf den Markt konmmen.

Am Montag gibt Amazon eine Pressekonferenz, auf der man alle Details des Kindle 2 bekannt geben will. Doch die ersten Bilder sind schon aufgetaucht und lassen den Gedanken nahe, dass sich Amazon auf dem richtigen Weg befindet.

Dünn wie ein Bleistift ist der neue Reader, dazu sieht er deutlich handlicher aus. Leider gibt es noch keine Daten über seine inneren Werte, aber es würde mich überraschen, wenn man nicht auf dem Niveau des Readers von Sony liegen würde.

Ob sich das neue Gerät besser verkaufen wird? Die Bilder (siehe Galerie) machen zumindest schon mal neugierig. Einen Preis gibt es aber schon. Wer den Kindle 2 haben möchte, muss 359 Dollar bezahlen.

Gesehen bei engadget.com.

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14 Kommentare

  1. Leonhard
    schrieb am 8. Februar 2009 um 13:39 Uhr (#)

    Für das Geld kann man sich locker ein Netbook kaufen, damit kann man dann auch viel mehr machen.

  2. qqwertt
    schrieb am 8. Februar 2009 um 14:05 Uhr (#)

    joar is schon was wahres dran…… ich mein ok vllt hält der akku net ganz so lange wie wahrscheinlich bei dem teil….. aber dafür hat man glei nen ganzen pc mit dem man ebenfalls e-books lesen kann… oder man machts ganz anders un kauft sich für des geld einfach ma 20 bücher oder so xD hat auch was…. brauch kei akku…. kann man genauso gut lesen…. un vor allem kanns einem net passieren dass grad an ner spannenden stelle der akku den geist aufgibt, was bei mir, so wie ich mein glück kenne auf jeden fall eintreten würde xD

  3. mooz
    schrieb am 8. Februar 2009 um 14:09 Uhr (#)

    Ja bis auf:
    - unter direkter Sonneneinstrahlung vom Display zu lesen.
    - einer Akkulaufzeit von mehr als 7 Tagen (Richtwert: wird normalerweise in Seitenwechseln gemessen)

    Ich weiß 360 Dollar sind nicht wenig aber bedenke welcher Service dahinter steckt. UMTS Anbindung,Digitalisierung der Inhalte (Zeitungen/Bücher/Blogs) + optimierung für das Gerät

  4. Leonhard
    schrieb am 8. Februar 2009 um 14:24 Uhr (#)

    Und dieser Service bringt wahrscheinlich aber nur “Mainstreamlesern” etwas.

  5. mooz
    schrieb am 8. Februar 2009 um 14:50 Uhr (#)

    Wie definierst du Mainstream?
    Ich denke ob es nur Mainstreamleser nützt hängt davon ab, wie weit die Digitalisierung vorangeschritten ist und welches Angebot bereitgestellt werden kann. Gerade da hat Amazon mit über 230.000 Büchern einen guten Job gemacht finde ich.

  6. Alex
    schrieb am 8. Februar 2009 um 15:29 Uhr (#)

    In Deutschland kostet der Kindel 2 dann also ca. 399,- Euro prima, jetzt kauf ich mir den Eee Pc 1000he und schwupp hab ich ein Super Duper Kindle 3000. Is nich bös gemeint aber die Preise sind ja noch nicht wirklich massentauglich.

  7. Schreibt hier auf dem Blog Don Dahlmann
    schrieb am 8. Februar 2009 um 15:45 Uhr (#)

    Der Preis geht wirklich nicht, aber ich denke mal, dass man bei den Readern eine Entwicklung wie bei den Handys sehen wird. Die waren auch erst klobig und sind dann immer massentauglicher und damit günstiger geworden.
    Denn richtigen Durchbruch wird es erst geben, wenn die faltbaren Displays Massenware sind.

  8. Alex
    schrieb am 8. Februar 2009 um 16:58 Uhr (#)

    Sorry… ein Netbook als EBook Ersatz?! Die Dinger sind zwar klein, aber niemals EBook/ echtes Buch ähnlich. Damit lese ich sicherlich nicht Nachts im Bett. So ein Netbook Bildschirm ist außerdem deutlich unangenehmer zum lesen.

    Sicherlich ist das Kindle zu teuer, aber ein Netbook ist niemals ein echter Ersatz. Zumindest nicht für Leute die gerne und gut lesen möchten.

  9. Alex
    schrieb am 8. Februar 2009 um 17:10 Uhr (#)

    Solange die Preise für ebooks in Deutschland sich an den Papierbüchern orientieren wird das sowieso nix. Ein ebook sollte in meinen Augen höchstens noch ein drittel Kosten und erst dann wird das für die Masse interessant. Die Arbeitslosen in der Druckbranche gehen alle in Rente oder werden umgeschult. Bücher aus Papier ist total überholt und umweltfeindlich. Aber ohne Preisanreiz kauft das keiner außer Freaks wie ich.

  10. mooz
    schrieb am 8. Februar 2009 um 17:43 Uhr (#)

    Die Preise für eReader und für e-books werden sicherlich mit der Zeit fallen.
    Jedoch sehe den Preisanreiz nicht als wichtigen Faktor für den Erfolg einer solchen Technik.
    Oder war das damals bei den MP3-Playern anders?!?

  11. Philip
    schrieb am 8. Februar 2009 um 22:11 Uhr (#)

    Warum gehen immer alle davon aus, dass der Kindle ein schlechtes Geschäft für Amazon ist? Ist er bestimmt nicht. Er war fast immer ausverkauft, d.h. er verkauft sich besser als Amazon geplant hat. Und 500000x400USD ist eine ganze Stange Geld. Und dazu kommen noch die ganzen Bücher und die monatlichen Gebühren für Abonnements.

    Ich würde ihn für 300€ quasi sofort kaufen.

  12. mooz
    schrieb am 8. Februar 2009 um 22:25 Uhr (#)

    Hoffen wir bloß, dass wir in Deutschland überhaupt die Möglichkeit haben den Kindle zu erwerben. Auch der Studenten Kindle mit größerem Display, den Amazon angekündigt hat, würde bei mir in die Kategorie “instant buy” fallen.

  13. sagtEs
    schrieb am 9. Februar 2009 um 11:47 Uhr (#)

    Ihr wollt nicht wirklich ein Netbook Display mit dem Kindle Display vergleichen… – Habt ihr jemals auf einem Netbook mehr wie 100 Seiten gelesen? Natürlich sind 399€ noch ein bischen zu teuer, aber die Richtung auch designtechnisch ist die richtige.

  14. Daniel
    schrieb am 14. Februar 2009 um 12:39 Uhr (#)

    Der Kindle wird meiner Meinung nach in einem solche Grad erfolgreich sein, wie es amazon gelingt ein ähnlich bequemes rundum sorglos Paket zu liefern, wie Apple beim iPod.
    Der Vergleich zum Netbook hingt, denn das Format ist unbequemer. Das Teil muss ausgepackt, hochgefahren werden. Dann denn PDF-Reader starten…. Bei derartigen Geschäftsideen ist das Format entscheiden.
    Ich muss auch keinen iPod kaufen. Es gibt von diversen Herstellern ähnliche Produkte in gleicher Qualität zu günstigeren Preisen. Aber die bieten eben kein Gesamtpaket.

    Als iTunes Junkie ;) wär der Kindle eine weitere Attacke auf meine Kreditkarte…

    MfG
    Daniel

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