Bang & Olufsen BeoSound 5:
HiFi im StarTrek-Design

Sie möchten einen Hauch von Star Trek in Ihren vier Wänden? Dann können Sie schon mal mit dieser Musikanlage beginnen, denn die neue BeoSound 5 ist so gestaltet, dass sich jeder “Helmsman” (der auf Zeitreise zufällig bei Ihnen landet) sofort damit zurecht findet.

Sie brauchen ja nicht gleich die ganze Wohnung auf 24. Jahrhundert zu trimmen, die Stereoanlage ist jedoch schon einmal ein guter Anfang. Die BeoSound 5 ist ein Audioplayer, der auf digitale Musikdateien, CD-Cover und Internetradiosender zugreift, die in der BeoMaster 5-Einheit gespeichert sind. Sie enthält die Schaltungen sowie die Internetverbindung sowie eine Festplatte mit bis zu 500 GB Kapazität. Technologie aus dem 24. Jahrhundert hat natürlich ihren Preis: Bang und Olufsen vermeldet hierfür ca. 4.750 Euro bzw. 7050 CHF.

Der Anwender bedient das BeoSound 5 über ein großes Rad an der Basiseinheit, mit dem er durch die verschiedenen Optionen scrollt. Die Pressemeldung meint dazu:

“Das raffinierte Zusammenspiel grafischer und mechanischer Erstklassigkeit verschafft dem Benutzer einen Überblick über den Inhalt und ermöglicht eine unkomplizierte Navigation. Sobald eine Auswahl getroffen wurde, spiegelt sich jede Bewegung auf dem Bildschirm wider; Farben, Schriften und Symbole runden das ästhetische Bild ab. Da sich Bang & Olufsen auf die wichtigsten Elemente konzentriert und diesen ein elegantes Erscheinungsbild auf dem Bildschirm verlieh, existieren nur Funktionen, die wirklich benötigt werden. So wird Benutzerfreundlichkeit mit einem überraschend sinnlichen Erlebnis kombiniert.”

Jetzt wird geMOTSt

Ähnlich dem “Genius”-Prinzip in iTunes erkennt auch das B&O-Gerät Ihren Musikgeschmack. B&O nennt diese Technik “More of the Same”, oder kurz: MOTS. Auf das Konzept hat der Hersteller sogar zwei Patente angemeldet. Wenn auf der BeoSound 5 einen Titel spielt, durchsucht MOTS automatisch die Musikbibliothek nach ähnlicher Musik. Der Algorithmus verwendet hierfür keine vorher festgelegten MP3-Tags, sondern Parameter wie Rhythmus, Synkopierung, Tonart und Gesangsharmonien. Zu jedem wiedergegebenen Titel schlägt MOTS musikalisch ähnliche Stücke vor “und lädt den Zuhörer zu einer musikalischen Reise ein.” – so die Meldung. Ein integriertes DSP-System liefert verlustfreie Musik (WMV lossless), die laut B&O mit der Qualität der Originalaufnahme fast übereinstimmt.

Website des Herstellers

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3 Kommentare

  1. Hans
    schrieb am 11. Februar 2009 um 00:03 Uhr (#)

    Sorry, aber B&O ist hoffnungslos überteuerter Krempel für Leute mit zuviel Geld und keinem echten Interesse an Musik – Hauptsache, es sieht schick aus und passt zum italienischen Designersofa.
    Ich habe als Student Jahre in einem Hifi-Laden gejobbt und genug von dem Zeug beim entsprechenden Clientel aufgestellt. 15.000 DM (damals noch) für eine Anlage ausgeben, 12 CDs im Schrank und selbstredend kein Trinkgeld. So sind sie, die Zahnarztfrauen & Co.

    Neid der Besitzlosen, klar…
    Bestimmt nicht. Mein alter Yamaha-Verstärker in der Kombi mit Nubert-Boxen spielt das Zeug auch heute noch locker an die Wand, da lass ich es gerne auf jeden Hörtest ankommen. Und selbst vom Design her ist B&O längst weit hinter dem Zenit des aktuellen Geschmacks zurück.

    1. Frank
      schrieb am 27. August 2010 um 07:28 Uhr (#)

      Genau so sieht es aus…

    2. Hans
      schrieb am 27. August 2010 um 11:51 Uhr (#)

      Wow, wie kommt man denn nach 1,5 Jahren auf diesen Artikel resp. den Kommentar? Nach “yamaha nubert” gegoogelt…? :-)
      Alte Weisheit rostet allerdings nicht. Für EUR 3000,- bekommst Du auch heute einen Yamaha-Verstärker plus Nubert Standboxen, wogegen vielfach teurere Designeranlagen geradezu jämmerlich klingen. Aber wie gesagt: der eher auf Raum-schmückenden Look denn auf intensiven Musikgenuss ausgerichteten Clientel ist das egal.

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