Nikon P90:
Super gezoomt
Die Nikon P90 (Affiliate-Link) ist der zweite Versuch des Herstellers auch im Bereich der Superzoom-Kameras Fuss zu fassen.
Superzoomkameras sind schon extrem praktisch. Die modernen Objektive decken einen riesigen Bereich ab. Im Fall der neuen Nikon sind das erstaunliche 26mm bis 624mm. Dafür muss man bei DSLR-Kameras einen ganzen Objektiv-Wald mit sich rumschleppen. Allerdings hat der große Zoombereich natürlich auch so seine Nachteile. Vignettierungen im Weitwinkel, sogenanntes “purple fringing”, also ein rosa Schatten um manch dunkle Stellen, und arge Verzerrungen am Ende des Zooms sind der Preis für so viel Leistung. Da hat die Nikon bisher keine Ausnahme gemacht.
Ob das bei der P90 besser geworden ist, verrät Nikon natürlich noch nicht, handelt es sich im Moment doch erst mal nur um die Ankündigung. Allerdings hat man ein paar Dinge verändert. Statt 10 erwarten den Fotografen jetzt 12 Megapixel, die allerdings immer noch auf einem Sensor liegen, der zehnmal so klein ist, wie jener, der in den DSLRs von Nikon arbeitet. Den Zoombereich hat man von 486mm auf die erwähnten 624mm erweitert. Unten rum ging es von 27 auf 26mm. Der LCD Bildschirm ist größer etwas größer geworden, aber vor allem kann man ihn nun zumindest in eine Richtung ausklappen. Verbessert haben soll sich auch die Bildstabilisierung, da Nikon das neue “4-Way Vibration Reduction (VR) Image Stabilization” eingeführt hat. Mittels des optischen Stabilisators, einem Programm, dass die beste Belichtung auswählt und einem Programm, das aus zehn Bildern das schärfste aussucht, sollen Hobby-Fotografen bessere Fotos machen können.
Ob die Nikon P90 das Zeug gegen die Sony H50 oder die Panasonic FZ28 anzukommen, wird sich zeigen. Ab März wird sie in den USA für 399 Dollar angeboten werden. Für Europa gibt es noch keinen Preis oder ein Veröffentlichungsdatum.

























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tja, was nutzen 12 MP bei einer kamera wenn ein vergurkter sensor eingebaut ist…
Für die kreative Fotografie (zumindest in manchen Bereichen) können 600mm sehr reizvoll sein, ein sehr großer Schwenkdisplay ist aber absolutnotwendig – und bisher noch nicht zu haben. In diesen Disziplinen ist die P90 also einzigartig. Die sonst sehr gute Panasonic FZ-50, deren Elektronik leider schon uralt ist (Anfang 2005?) hat nur 2″ …
Spannend ist die Frage, ob die technischen Fortschritte im Elektronik-Bereich die Sensorverkleinerung (mehr als) wett machen; auch, ob die Stabilisierung mit einem 600mm fertig wird. Und schliesslich, ob der elektronische Sucher etwas weniger gräßlich ist als gewohnt, aber sollte man sich keine Hoffnungen machen; die Sucherqualität ist ja nicht in zahlen auszudrücken.
champollion at gmx.de
nur eine NIKON ist eine NIKON – daran wird sich auch in zukunft nichts ändern! dervogt
dervogt
schrieb am 11. März 2009 um 21:02 Uhr (#)
“nur eine NIKON ist eine NIKON – daran wird sich auch in zukunft nichts ändern!”
Und? Was soll damit gesagt werden?
meine einzige Befürchtung: die Lichtbeugung bei kleineren Blenden als 2,8-3,2 wird mit der Winzigkeit der Bildpunkte kollidieren!
MC