Sony E-Book-Reader PRS-505:
Im März auf dem Markt
Sony bringt seinen E-Book-Reader PRS-505 nun auch in Deutschland auf den Markt. Der Preis ist allerdings happig.
Neulich habe ich mich mit einer Bekannten über die Vorteile eines E-Book-Readers unterhalten. Ihr Kommentar am Ende “Wenn es Mücken töten kann, ist es brauchbar.” Ich habe keine Ahnung, ob der E-Book-Reader PRS-505 dazu in der Lage ist, nehme aber stark an, dass er nicht genau dafür konstruiert wurde. Stattdessen soll man damit natürlich lesen, weswegen er erstaunlicherweise auch nicht über Elektrofachmärkte vertrieben wird, sondern über den Buchhandel:
Der Reader hat einen internen Speicher von 192 Megabyte, kann aber mittels SD-Karte auf 16GB aufgebohrt werden. Gespeichert wird im sogenannten EPUB Format, dass den Vorteil hat, kein hermetisch abgeschlossenes Format zu sein, dass nur von einem Hersteller unterstützt wird. Zusätzlich werden aber auch andere Formate wie .txt, .doc, mp3 und viele andere mehr. Interessanterweise setzt Sony also auf ein mögliches offenes Format.
Die 192 MB Speicher reichen für ca. 160 Bücher im EPUB Format, hat man 16GB im Reader, passen sogar 13.000 Bücher auf das Gerät. Wissenschaftler wird es freuen, wenn sie das hören. Die Freude dürfte beim Preis allerdings wieder vorbei sein, denn Sony hätte gerne 299 Euro für den Reader. Man kann ihn entweder bei Sony oder in den Buchhandlungen von Thalia vorbestellen. Ab 11. März wird er dann ausgeliefert.

























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und dann noch die bücher bezahlen??
da trage ich doch lieber meine bücher mit mir rum, wahnsinn, womit die noch so alles geld machen können…
supi, der reader kommt! nur: die frage ist ob sony dem Markt für elektronische Bücher Leben einzuhauchen vermag. obwohl stets ambitioniert gestartet, fristeten eBooks ja aufgrund wenig ausgereifter Geräte und mangelnder Inhalte nur ein nischendasein …
Ist doch wie immer bei neuen “Technologien” mit dem Preis. Damit man die Dinger irgendwann hinterhergeschmissen bekommt, muss Sony den Markt allerdings wirklich erstmal in Bewegung bringen.
Achso:
Da fehlt irgendwie was hinter [...].txt, .doc, mp3 und viele andere mehr.
Ich habe den seit Dezember in Betrieb und gäb ihn nicht mehr her. Stets rund 70 Bücher in der Tasche zu haben hat sich als überaus angenehm erwiesen. Ich lese auch noch “richtige” Bücher, kaufe sie auch. Aber das schmale Gerät ist einfach immer dabei, im Zug, im Flugzeug, im Hotel, beim Anstehen irgendwo. Vor einer Woche liess ich ihn in einem Hotelzimmer liegen und fühlte mich drei Tage sehr alleine, bis die Post ihn wieder brachte. Mit der ganzen Joseph-Conrad-Sammlung drauf.
Tja .. wozu einen Ebook-Reader kaufen, wenn es doch Netbooks gibt? Mit XRandR einmal um 90 Grad gedreht, schon kann man prima Bücher lesen ;)
cu, w0lf.
und nun ist es auch raus, wieviele kindle-ebooks amazon verkaufte: eine halbe million laut analysten siehe: http://techfieber.de/2009…00000-kindle-ebooks/
keine schlechte messelatte fuer den soiny reader …