eCO²-Watch:
Saubermacher-Armbanduhr

Die weltweite Umweltverschmutzung beschäftigt schon lange nicht nur mehr Al Gore, sondern wird zu einem ernsten Problem. Die eCO²-Watch soll ihren Teil zur Rettung der Erde beitragen.

CO²-Scrubber. So nennt sich die Technologie die dahinter steckt und zumindest nach der Ansicht der Columbia Universität die Welt retten könnte.

Diese hat vergangenes Jahr einen solchen Kohlenstoffdioxid-Staubsauger auf dem Dach des Universitätsgebäudes angebracht. Dort macht das Gerät aus dem schädlichen CO² wieder sauberen Sauerstoff. Und genau das soll diese Uhr auch machen:

Die Armbanduhr sieht nicht nur schlicht und schick aus, sondern erfüllt auch einen funktionalen Sinn. Mit der gleichen Technologie wie das Gerät der Columbia Universität bringt die Uhr wortwörtlich frische Luft.

Die einen Umweltschutzer jubeln, die anderen fluchen. Greenpeace nennt Gadgets, wie dieses Konzept der Designer James Kershaw & Chad Garm “sinnlos” und “wenig hilfreich”. Zuerst solle das Problem am Schopf gepackt werden, dann könne man sich über die Beseitigung der Folgen Gedanken machen. Nur die Symptome der weltweiten Luftverschmutzung zu behandeln, sei oberflächlich.

(Gefunden bei Ausgefallene-Ideen.com)

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5 Kommentare

  1. Eddie
    schrieb am 28. Januar 2009 um 12:12 Uhr (#)

    Schöne Idee,

    wenn nur nicht die Herstellung solcher Gadgets auch Unmengen CO2 verursachen würde.

    Die Uhren können bestimmt nicht soviel CO² umwandeln wie bei der Herstellung verursacht wurde.

    Lieben Gruß,
    Eddie

  2. benny
    schrieb am 28. Januar 2009 um 15:55 Uhr (#)

    lol, fragt sich ob die uhr in ihrer ganzen lebensdauer überhaupt so viel CO2 in sauerstoff umwandelt wie für ihre herstellung gebraucht wurde.

  3. Robert Heimgartner
    schrieb am 29. Januar 2009 um 11:53 Uhr (#)

    Wieviele von diesen Uhren müssste man wohl tragen, um die Tipps von http://www.co2weblog.wordpress.com zu kompensieren?
    Auf dieser Seite werden Tipps gegeben um mehr CO2 zu produzieren!! Wie verrückt!

  4. Malte Landwehr
    schrieb am 29. Januar 2009 um 21:20 Uhr (#)

    Diese Armbänder halte ich für etwa so sinnvoll wie Biodiesel, der aus Pflanzen gewonnen wird, die mit Düngemittel bespritzt wurden, welches extrem viel CO2 ausstößt.

    Das ist etwas für Menschen aus der westlichen Hemisphäre, die sich beruhigen wollen “ich tue was” und das Problem an sich nicht verstanden haben.

  5. stella
    schrieb am 7. Juli 2009 um 07:48 Uhr (#)

    design, implies function as well as form not pure fantasy.

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