Short News:
Wirf die Welt an die Wand
Gäbe es so etwas wie das Moore’sche Gesetz für Projektoren, müsste es lauten: innerhalb kurzer Zeit verdoppelt sich die Anzahl der Pixel und halbiert sich die Größe. Oder der Preis. Oder beides.
Waren vor Jahren die Taschenprojektoren noch exotische und lichtscheue Geräte (in jeder Hinsicht), so gibt es inzwischen ein interessantes Angebot in allen Größen, Formen und Farben, an dessen unterem Ende sicher (noch) der MM200 von 3M steht. Der Micro-Bildwandler dürfte bald in so mancher mobilen Einheit zu finden sein, spart er doch große Displays, die diese Geräte groß und teuer machen.
3M stellte ja bereits vor der CES einen Mini-Projektor vor, den MPro110 . Das taschenbuchgroße Gerät bietet VGA-Ausgabe sowie 7 Lumen Lichtstärke zu einem Preis von etwa 360 US-Dollar. Der MM200 passt durchaus auch in noch kleinere Geräte, hier könnte man sich vorstellen, dass es bald Mobiltelefone mit integriertem Bildwerfer geben könnte.
Doch nicht nur 3M arbeitet an solchen Geräten. Logic Wireless zeigte in Las Vegas bereits ein funktionsfähiges Handy mit dem Namen “Bolt”, das einen kleinen Projektor enthält, der Bilder mit einer Diagonale zwischen 86 cm und 1,62 cm erzeugen kann. Wann und wo dieses Handy erhältlich sein wird, ist nicht bekannt – auch nicht. Leser von neuerdings.com werden das Gerät wiedererkennen . Gerüchteweise wird behauptet, das die Gründer von Logic Wireless sich über die Kreditkartenkonten ihrer Eltern finanzieren. Wenn das mal gut geht…
Für Taschengeräte muss man nicht warten, bis sie in Handys eingebaut werden. Wer nicht das Gerät von 3M kaufen möchte, der kann auch zum Aiptek V10 greifen. Der Pocket Cinema bietet ebenfalls VGA-Darstellung – für Nicht-HD-Signal vollkommen ausreichend – und kostet etwa 330 Euro.
Wer etwas mehr Lichtstärke und/oder Auflösung braucht, ohne ein Riesengerät kaufen zu müssen, der greife zum Acer K10 Pico. Mit etwa 600 Euro ist der sogar vergleichsweise preiswert. Eine DLP-Elektronik sorgt für gutes Bild, und zwar in SVGA-Qualität. Als Lichtquelle in der “Handvoll Gerät” (127 x 122 mm Grundfläche) kommen LED zum Einsatz, die nicht nur inzwischen leuchtstark genug sind, sondern weniger Energie verbrauchen und länger halten – bis zu 20.000 Std., das heißt, ein Mensch, der die für Deutsche durchschnittlichen 3,5 Std. Fernsehen konsumiert, hat mehr als 15 Jahre Freude an dem Gerät.

























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Habe erst letztens einen Artikel über die Mini-Beamer gelesen. Finde ich wirklich faszinierend, was technisch alles möglich ist. Wird aber sicher noch ein Weilchen dauern bist man die Dinger häufiger sieht. Stelle mir das in zukunft aber witzig vor, z.B. in einem Restaurant in jeder Sitzgruppe ne andere Präsentation. Führt das dann zu Lichtüberreizung? :-D