Pearl Headup-Anzeige:
Fast wie im Kampfjet

Um während der Autofahrt noch besser die Kontrolle über die Geschwindigkeit zu haben, bietet Pearl jetzt zwei Headup-Displays für die Windschutzscheibe an.

Pearl rechnet vor, dass man bei 100 km/h 28 Meter blind “fliegt”, wenn man nur eine Sekunde lang auf den Tacho schaut. Basierend auf den Angaben des integrierten GPS-Empfängers projezieren die beiden Geräte vom Armaturenbrett aus die aktuelle Geschwindigkeit nach oben. Zugleich dienen sie über die enthaltene Bluetooth-Funkelektronik auch als “GPS-Maus” für Smartphones, PDAs oder Netbooks, die keinen solchen Empfänger besitzen, um sie mit entsprechender Software für die Navigation zu nutzen.

Das kleinere HUD70-BT enthält einen BT51-GPS-Empfänger und wird mit einem Klebestreifen befestigt. Das größere HUD90-BT basiert auf dem SiRF-Star-III-Chipsatz und kommt mit Anti-Rutschmatte. Beide signalisieren auf Wunsch optisch bzw. akustisch (nur HUD90), wenn eine bestimmte zuvor eingestellte Geschwindigkeit überschritten wird.

Die Stromversorgung erfolgt in beiden Fällen über einen 12-Volt-Adapter – eine Mehrfachsteckdose für den Zigarettenanzünder hat Pearl auch gleich im Angebot, denn PDAs und Handys verbrauchen bekanntermaßen im Navi-Betrieb auch eine Menge Strom und müssen ggf. auch versorgt werden. Nach Angaben von Pearl braucht man für die Displays keine besondere Zulassung – man darf jedoch wie bei Handys und Navigationsgeräten nicht während der Fahrt Einstellungen vornehmen.

Website zum HUD70-BT

Website zum HUD90-BT

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3 Kommentare

  1. Schreibt hier auf dem Blog Peter Sennhauser
    schrieb am 23. Januar 2009 um 22:03 Uhr (#)

    Sehr clever. Wichtiger als die Geschwindigkeit fände ich allerdings die Einblendung der Routeninfos, zum Beispiel die Distanz zum nächsten Abbieger. Aber die käme ja dann aus dem PDA, nicht aus dem Bluetooth-GPS…
    Ausserdem: Wer eine ganze Sekunde lang auf den Tacho gucken muss, um das Tempo zu erfassen, braucht wohl dringend eine Brille (oder eine neue Instrumentenbeleuchtung).

  2. TheTeaser
    schrieb am 24. Januar 2009 um 09:15 Uhr (#)

    Netter anfang: – aber wie wärs,wenn die projektion über die ganze fahrerseitige Scheibe gehen würde,und das ganze mit einer Thermokamera in der Front des Fahrzeuges gekoppelt wäre,so das einem nachts auf der Landstrasse das Wärmebild von Lebewesen auf und an der Strasse auf die Windschutzscheibe projeziert würde?

  3. acrylschaf
    schrieb am 25. Januar 2009 um 16:47 Uhr (#)

    Interessant wird es erst, wenn das Auto für sich selber fahren kann und man sich den neusten Blockbuster an die Scheibe projizieren lassen lässt.

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