Sandisk/LG OMA-Zugriffskontrolle:
Du darfst hier ned drauf!

Sandisk hat zusammen mit LG eine Technologie entwickelt , mit der Netzbetreiber bestimmen können, welche Inhalte die Benutzer auf die Speicherkarte in ihrem Handy übertragen und welche nicht.

Zahl, aber wir bestimmen!Gerade noch feierten die Anwender von Handys und MP3-Playern, dass der Apple Musicstore und andere Online-Musikshops die DRM-Schranken fallen lassen, da geht es an anderer Stelle einen Schritt zurück – wenn die Beteiligten es so wollen. Die Technologie für die Inhaltekontrolle auf den microSDHC-Speichermodulen in den Handys kommt von der Open Mobile Alliance und heißt “OMA SmartCard Web Server”. Dadurch kann die Speicherkarte vom Betreiber über das normale Internet-Protokoll TCP/IP aus der Ferne verwaltet werden. Die SIM-Karte eines Handys agiert als Authorisierungs-Server für den Zugriff auf die Inhalte.

Bei einer ersten Demonstration wurde ein Smartphone vom Typ “LG KC910 Renoir” verwendet. “Mit dieser fortschrittlichen Technologie werden Gerätehersteller und Netzwerkbetreiber den steigenden Kunden-Ansprüchen nach einfachem Zugang zu Premium-Inhalten auf Mobilgeräten gerecht werden können”, sagt Amir Lehr, SanDisk Senior Director of Business Development. Das System solle die Content-Nutzung auf flexible Art fördern. Das wird von unabhängigen Analysten jedoch nicht unbedingt unterstützt: “Medien an Handys zu binden wirkt für mich eher wie ein Schritt zurück. Das läuft dem Industrietrend zu DRM-freier Distribution entgegen”, meint Nick Jones von Gartner gegenüber der Agentur Pressetext.

Ob die Provider diese Technik benutzen, ist noch nicht sicher. Aber in Zeiten der restriktiven Festlegung, welches Handy mit welchem SIM benutzt werden darf, könnte man sich durchaus vorstellen, dass die Anwender auch hier einen Teil ihrer Selbstbestimmung wieder verlieren.

[via Pressetext]

 

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3 Kommentare

  1. Es ist echt zum Kotzen mit den Firmen, außer wie sie Kunden verarshen können fällt denen echt nix ein.
    Wie ich diese verkrüppelten Handys hasse.

  2. Ihrgend jemand sollte diesen Leuten mal erklären dass nicht jeder chemisch kurzschluss der das gehirn unter kokain einfluss produziert auch in der welt ausserhalb des eigenen geistes tatsächlich zum geldverdienen funktioniert.und sich diese ideen für nicht kokain konsumenten oft wie von einem anderen stern anhören!

  3. gut zu wissen. kauf ab jetzt kein Sandisk mehr.

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