Smule Okarina:
Musizieren mit dem Mobiltelefon
Dass das iPhone ein unglaubliches Handy ist, wissen wir inzwischen, doch manche Applikationen lassen einem schier die Luft wegbleiben. So zum Beispiel die “Ocarina” von Smule.
Smule Ocarina erzeugt elektronische Klänge, indem der Nutzer in das Mikrofon des iPhone hinein bläst, das Gerät neigt und seine Finger auf die vier Löcher des Multitouch-Pad legt. Die Umwandlung der Luft in Töne erfolgt durch die Analyse der Amplitudenschwankungen am Mikrofon. Mit der Neigung des iPhone kann außerdem das Vibrato verändert werden. Verschiedene Fingerstellungen ermöglichen das Spiel in traditionellen Okarina-Tonlagen und bieten versierten Musikern eine Auswahl diatonischer und harmonischer Skalen.
Im Gegensatz zum Konzept herkömmlicher Audioanwendungen ist der Ton bei Smule Ocarina nicht vorkompiliert, sondern wird durch die Nuancen von Berührung, Bewegung und Atem des Künstlers erzeugt. So lassen sich die Klänge dieses Instruments, das einer historischen Flöte nachempfunden ist, kennen lernen und beherrschen.
Ocarina basiert auf einer Audiosprache namens “ChucK”, die Dr. Ge Wang, Mitbegründer des Stanford Laptop Orchestra, im Rahmen seiner Dissertation in Princeton entwickelte. ChucK ist das Fundament der Smule-Audioplattform Chip, die derzeit auf dem iPhone läuft. Weitere Informationen gibt es auf einer Apple-Website.
Ihre Bibliotheken können Ocarina-Nutzer mit der neuesten Version (1.2) selbst aufzeichnen und auf der Website des Herstellers verwalten. Hier ist bereits eine wachsende Bibliothek mit Partituren und Darbietungen von Ocarina-Spielern rund um den Globus entstanden. Sie haben die Möglichkeit, eine Auswahl ihrer Lieblingstitel auch denen zur Verfügung zu stellen, die kein iPhone besitzen.

























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lt. “Neue Medien Report – Januar 2009″ der Deutschen Welle:
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Die erfolgreichste iPhone-Applikation im Dezember 2008 war ein kleines Programm mit dem Namen “iFart”, das Blähungsgeräusche simuliert. Allein am 22. Dezember wurde es in den USA 13.000 Mal zum Preis von rund einem US-Dollar verkauft. Nach Abzug der Kosten verdiente der Entwickler von “iFart” täglich rund 9.000 Dollar.
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Soviel zu Niveau und Beweggründen der iTelefon-Nutzer
Warum um alles in der Welt müssen die auch noch so tun, als ob sie in ihr Handy pusten????
Weil sie genau das tun: Lautstärke und Klangzeit der Töne werden durch Blasen ins Mikrofon des iPhone gesteuert.