Windows 7:
Der 24-Stunden-Test

Seit gestern gibt es Windows 7 als öffentliche Beta-Version. Wir haben uns das neue Betriebssystem mal genau angeschaut.

Seit gestern läuft die Windows 7 Beta auf meinem Rechner. Bis jetzt hatte ich das Dilemma, dass ich mich zwischen Windows Vista und XP nicht richtig entscheiden konnte. XP ist schneller und braucht weniger Strom aus meinem Notebookakku, aber Vista hat ein paar Features im Explorer, die ich nicht mehr missen wollte, weswegen ich in den letzten Monaten mit Windows Vista gearbeitet habe. Aber ab sofort benutze ich die Beta von Windows 7. Auf meinem Rechner läuft sie stabil, merkbar schneller, und hat einige Funktionen, die einfach klasse sind. Ein ausführlicher Test:

Die Taskbar
Die Taskleiste hat Microsoft sichtbar am meisten angepasst. Die Quicklaunch-Bar ist in Windows 7 überflüssig. Es können beliebige Verknüpfungen in die Taskbar z.B. vom Desktop oder aus dem Startmenü gezogen werden. Sobald man eines dieser Programme öffnet, wird dieses Symbol durch den bekannten Button aus der Taskleiste ausgetauscht. Es verwischt also der Unterschied zwischen laufenden und geschlossenen Programmen. Ein wenig ist dieses Feature bei Mac OS X abgeguckt, aber das macht es nicht schlechter.

Wenn der Mauscursor über dem Button für ein laufendes Programm liegt, zeigt Windows eine kleine Vorschau des Programms an. In dieser Vorschau ist auch ein Schließen-Knopf zum direkten Beenden des Programms. Ein tolles Gimmick ist die Tatsache, dass die Hoover-Farbe des Taskleisten-Buttons aus dem Icon des Programms extrahiert wird. Ist das Symbol z.B. überwiegend blau, ist der Hoover-Effekt auch blau, ist es rot, so wird der Button rot. Einfach toll anzusehen und schnell.

Beispielhaft habe ich auf das standardmäßig installierte Symbol für den Windows Explorer in der Taskleiste mit der rechten Maustaste geklickt. In diesem neuen kleinen Fenster kann man direkt ein Ordnerfenster öffnen. Windows versucht die Liste der häufigsten Ordner selbst zu befüllen, aber durch einen Klick auf eine kleine Stecknadel hinter dem Ordnernamen, kann man einen Ordner zu seiner “immer verfügbaren”-Liste hinzufügen. Super Funktion. Drückt man übrigens Shift während die rechte Maustaste gedrückt wird, erscheint das alte, bekannte Menü und man landet in der bekannten Umgebung. Aber hier sieht man deutlich, dass Microsoft vor allem an der Usability der einzelnen Programmgruppen gearbeitet hat. Geschadet hat das sicher nicht.

Auch die kleine Notificationarea neben der Uhr unten rechts in der Taskleiste hat neue Funktionen bekommen. So ist ab jetzt Standard, dass neue Symbole darin nicht mehr angezeigt werden. Erst nach dem Klick auf einen kleinen Pfeil zeigt Windows die Symbole in einem Fenster an. Das hat den großen Vorteil, dass dieser Bereich nicht mehr automatisch zugemüllt werden kann. Auch gelungen ist das Symbol für Netzwerkverbindungen in dem Bereich. Nach einem Klick werden alle verfügbaren W-LAN-Netze angezeigt, und können mit einem Klick ausgewählt werden.

Startmenü

Am Startmenü hat sich wenig geändert. Die meisten Funktionen existierten schon in Windows Vista. So z.B. die Eingabeleiste, um das Startmenü zu durchsuchen. Neu ist aber hinter einigen Programmen, wie z.B. dem Editor, ein kleiner Pfeil zum Anzeigen der zuletzt geöffneten Dateien. Brauche ich persönlich nicht, kann aber je nach Nutzungsverhalten sinnvoll sein. Gut finde ich, dass der Ausschalten-Knopf nicht mehr nur ein Symbol ist, sondern dass jetzt drin steht, was gemacht wird. Ich habe ihn unter Windows Vista nie benutzt, da ich mir nicht sicher war, welche Aktion er ausführt: Herunterfahren, Ruhezustand oder “Energie sparen”? Wusste ich nicht. Jetzt ist es offensichtlich, und seine Aktion lässt sich in der Systemsteuerung verändern, ich habe “Ruhezustand” eingestellt.

Explorer Fenster

Unglaublich aber wahr: Der Windows Explorer hat eine Sidebar bekommen, die Funktionen bietet, die helfen und nicht nur Platz wegnehmen. Einfach per Drag-and-Drop lassen sich neue Verknüpfungen unter dem Eintrag Favoriten hinzufügen. Das habe ich mir schon immer gewünscht. So habe ich direkt meine zweite Partition mit all meinen Daten in die Liste der Favoriten aufgenommen.
Auch sehr interessant: das Konzept der Bibliotheken. Das sind spezielle Ordner, die z.B. Bilder oder Musik enthalten können. Jeder kann aber beliebig viele eigene Bibliotheken erstellen oder auch die vorhandenen löschen. In diesen Ordnern können mehrere Ordner zusammen gefasst werden, und so kann auf die über drei Festplatten verstreute Bildersammlung zentral zugegriffen werden.

Snap
Zum Ausrichten der Fenster kann man entweder umständlich so wie bisher die Knöpfe oben rechts im Fenster verwenden bzw. versuchen, die Fensterränder mit der Maus zu erwischen, damit die Größe geändert werden kann (was bei hohen Auflösungen durchaus schwer sein kann) – oder man schiebt das Fenster einfach an den oberen Bildschirmrand, und es wird maximiert. Genauso kann ein Fenster an den linken oder rechten Rand geschoben werden und es füllt die jeweilige Hälfte des Bildschirms.

Zweiter Monitor

Nicht schlecht gestaunt habe ich, als ich den neuen Dialog zum Einstellen der Auflösung gesehen habe. Das seit Windows 95 quasi gleichgebliebene Fenster wurde von Microsoft endlich mal auch für Einsteiger verständlich neu designt. Es sind nur noch die wirklich wichtigen Einstellungen, namentlich die Auflösung, vorzunehmen. Den Rest macht Windows automatisch. Erreichen kann man das Fenster schneller als unter allen Windows-Versionen vorher. Es reicht ein Rechtsklick auf den Desktop und dann die Auswahl des Menüpunkts “Bildschirmauflösung”. Besonders interessant finde ich den Hinweis auf das neue Tastenkürzel Windows+P, dass ich sofort ausprobieren musste.

In diesem Dialog kann man schnell einstellen, wie Windows mit einem zweiten Monitor umgehen soll. Dass es das nicht schon früher gab, ist eigentlich unglaublich. So kann in 3 Sekunden gewählt werden, ob Windows den Desktop klonen oder erweitern soll. Unter Windows Vista habe ich ein paar Probleme mit den Einstellungen auf meinem zweiten Monitor. Windows vergisst die immer wieder. Ich bin mal gespannt, ob das unter Windows 7 auch passiert. Aber sollte es geschehen, kann ich jetzt schnell reagieren und muss mich nicht mehr durch die Menüs hangeln.

Zubehör-Programme

Microsoft hat nach gefühlten 20 Jahren die Zubehör-Programme überarbeitet. Besonders gelungen finde ich den Rechner, den ich auch vorher schon regelmäßig benutzt habe. Neben den zwei bekannten Ansichten (Standard und Wissenschaft) sind noch zwei neue dazu gekommen: Er kann jetzt in einen Programmierer und einen Statistikmodus geschaltet werden. Neben diesen neuen Ansichten gibt es jetzt auch Funktionen zum direkten Umrechnen von Einheiten aus verschiedensten Bereichen und zum Berechnen von Datum und Uhrzeiten.

Auch Paint hat einen neuen Schliff bekommen. Das Fenster lehnt sich jetzt an das Aussehen von Office-2007-Programmen mit den bekannten neuen Toolbars namens Ribbons. Benutzen werde ich es trotzdem nicht.

MP3-Bug
Leider hat die Beta auch Nachteile. Heute wurde ein Patch von Microsoft veröffentlicht, der verhindert, dass der Windows Media Player MP3-Dateien zerschießt. Es ist wohl so, dass unter leicht zu erfüllenden Bedingungen das Programm dazu neigt, die MP3-Dateien auf 1 Sekunde Länge zu kürzen – etwas kurz für tollen Musikgenuss. Der Patch kann bei Microsoft geladen werden. Für die 32-Bit-Version ist hier zu finden. Den 64-bittigen Patch gibt es hier.

Fazit
Der MP3-Bug hat einen faden Beigeschmack. Es werden bestimmt noch mehr Fehler auftreten, vielleicht sogar gravierende, aber ich werde, wenn es so weitergeht, Windows 7 treu bleiben und die Beta weiterhin auf meinem Notebook täglich benutzen. Es hat einfach zu viele Vorteile für mich, als das ich es jetzt wieder hergeben möchte. Für mich ist Windows 7 aber nicht die 7. Version von Windows: Wie auch die interne Versionsnummer von Windows verrät, ist es nur ein 6.1 – eine neue Version von Windows Vista. Vista fühlt sich im Vergleich zur Beta von Windows 7 indessen fast wie eine Beta-Version an.

Hier ist der direkte Downloadlink zur englischsprachigen .iso Datei. Der Link sollte laut Microsoft bis zum 24.01.09 funktionieren. Danach wird man sich anderer Quellen bedienen müssen.

32-Bit Windows 7
64-Bit Windows 7

Bitte immer daran denken: Es ist eine Beta-Version mit einer beschränkten Laufzeit (1.08.09). Am besten installiert man sie erst einmal auf einem Testrechner, auf jeden Fall aber auf einer anderen Partition.

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26 Kommentare

  1. robert
    schrieb am 10. Januar 2009 um 12:38 Uhr (#)

    Netter Artikel, aber wie sieht es den unter der Haube aus?
    Ist der Explorer immer noch so langsam. Muss er immer noch erst die Zeit berechnen zum löschen einer einzelnen Datei?
    Wieviel Arbeitsspeicher wird gebraucht?
    Wie schnell reagiert Windows7?
    Laufen alle Programme?
    Muss man warten bis man Rechner im Netzwerk sieht?
    Ist die Detailansicht im Explorer nun endlich fix und sieht man endlich wieder per Default das Änderungsdatum und die Dateigröße?
    Frage über fragen…

  2. Simon
    schrieb am 10. Januar 2009 um 13:36 Uhr (#)

    Da hat jemmand wohl bei KDE 4 abgeguckt….

  3. Pan
    schrieb am 10. Januar 2009 um 14:03 Uhr (#)

    danke für den beitrag ! ich bin immer noch xp treu geblieben . das einzige , was für mich einen umstieg lohnenswert macht ist , wenn ich beim start gefragt werde , wozu ich den rechner benötige! z.b. homebanking (alles auf sicherheit) spielen ( alles auf performance) oder multimedia ( alles an treibern und codes ). sonst ist mir das alles schnuppe .

  4. Manuel
    schrieb am 10. Januar 2009 um 15:40 Uhr (#)

    Welche Version hast du getestet?
    32-bit oder 64-bit?

  5. msa
    schrieb am 10. Januar 2009 um 15:50 Uhr (#)

    ich versuche sie gerade zu downloaden, deshalb hab ich mir nen torrent irgendwo gezogen.

    ich freue mich wie sau :-D das ganze habe ich schon bei longhorn mitgemacht… es stellte sich heraus das die beta auch gut lief und als vista dan rauskam war es “scheisse” in den augen der Leute.
    Ich denke das ganze wird wieder so ähnlich ablaufen, man kann kein Betriebsystem für so viele Variationen von Hardware so schnell coden. XP war auch mal instabil vor dem SP2…
    so alles in allem, meine Branche lebt ja von den Fehlern :-D von dem her freue ich mich :-D hehe

  6. Windows 7 Beobachter
    schrieb am 10. Januar 2009 um 16:57 Uhr (#)

    Ja das wundert mich sowieso.
    Win98 war besch..
    win 2000 war besch..
    das selbe mit xp und vista. Jeder hat natürlich in den höchsten Tönen geflucht aber nach 2 Monaten hatte es doch jeder.

    Von daher wundert es mich wirklich wieso Vista TATSÄCHLICH so gemieden wird. Gemeckert wurde schließlich schon immmer. Ich denke das ist ein Hype.

    Trozdem schöner Test!

  7. nameless
    schrieb am 10. Januar 2009 um 17:54 Uhr (#)

    immer diese dummen trolle… hatte nie schwerwiegende probleme mit 2000 und XP.

  8. msa
    schrieb am 10. Januar 2009 um 18:07 Uhr (#)

    vor oder nach dem service pack?

  9. Schreibt hier auf dem Blog Don Dahlmann
    schrieb am 10. Januar 2009 um 18:07 Uhr (#)

    Ich bin auch mal gespannt. Werde es mal auf eine andere Partition spielen. Mal sehen, wie 7 auf einem älteren AMD System mit Singel-Core läuft.

  10. Martin Rechsteiner
    schrieb am 11. Januar 2009 um 02:06 Uhr (#)

    Die Bibliotheken im Explorer, das ist ja wie bei vielen den Neuerungen beim OS X abgekupfert, dort gibt es solche Intelligente Ordner schon seit Jahren und die sind extrem praktisch und selber anlegbar, sowie erweiterbar, wiedermal ne billige kopie aus redmond, ich bin sehr enttäuscht, ich hoffte sie habens endlich begriffen und mal selber was ganz neues ge-codet, aber ja, war wiedermal nix, wenn ihr mich fragt wird Windoof 7 nochmals stark an M$ nagen, und noch mehr user zu Linux und Mac OS X treiben, ist auch gut so finden ich*g*

    gruss martin

  11. christoph
    schrieb am 11. Januar 2009 um 11:27 Uhr (#)

    aber zu dem kundenschwund bei M$ trägt nicht die kopierarbeit bei windows, sondern auch die innovationen bei Mac OS (und Linux) bei.

    du kannst halt auch keine tollen neuen features bringen, wenn der markt schon aus cupertino überflutet wird mit innovationen!

    aber kann man microsoft wirklich vorwerfen, eine gute idee zu übernehmen?
    das würde apple doch genauso machen, seien wir mal ehrlich.

    nur leider kommen von windows nur sehr wenige innovationen…

  12. msa
    schrieb am 11. Januar 2009 um 14:19 Uhr (#)

    apple hat es schon getan zu früheren zeiten… aber da wurde sowiso gegenseitig geklaut und betrogen…

    man schaune den film “pirates of silicon valley” dort ist so ziemlich genau die Geschichte von Apple und M$ drin beschrieben
    peace

  13. robert
    schrieb am 11. Januar 2009 um 15:37 Uhr (#)

    Das mit den abkupfern ist ne olle Ente.
    Ich bin sehr froh das OsX viel von Windows abgekupfert hat. Os9 war nen Dreck und es gab viele die es trotz eines deutlich Überlegenen Win95 und WinNT noch Jahre lang benutzt haben. Ich weis noch gut, wie die ersten OsX User gesagt haben: ‘Ich kann jetzt arbeiten und gleichzeitig Musik hören, kann das ein PC auch?’
    OsX hab ich erst ab 10.4 ernst genommen und 10.5 ist so richtig klasse. Aber Xp war das auch lange nur hat MS mit Vista einfach Mist gemacht. So wie Adobe mit CS4 und all die anderen Monopolisten mit ihren Jahresplänen.
    Ich glaube nicht das Windows7 den Trend umlenkt. Es wirkt halt schneller weil wir in den letzten 2 Jahren auch schnellere Rechner bekommen haben.
    Aber wir werden sehen…

  14. Schreibt hier auf dem Blog Philip Hetjens
    schrieb am 11. Januar 2009 um 15:50 Uhr (#)

    Hallo alle,

    @robert: Grundsätzlich ich habe es nicht gebenchtmarkt. Ist also alles subjektiv. Jetzt gerade laufen bei mir Firefox (120mb), Outlook 2007 (40mb) und Skype (20mb) und es werden ca. 900mb verbraucht (also 720mb) laut Taskmanager. Habe aber im Moment keine Vergleichswerte zu Vista. Was auffällt ist, dass die Festplatte WESENTLICH weniger macht. Es sind so gut keine Zugriffe im Moment. Das war unter Vista viel extremer.

    Nachdem ich den Test geschrieben habe, habe ich noch eine Wermutstropfen gefunden. VLC scheint keine DVD abzuspielen. Daran arbeite ich aber noch. Vielleicht bekomme ich das doch noch hin. Aber sonst läuft alles, was ich täglich brauche.

    Löschtest: Ich habe gerade 600 kleine Dateien kopiert, und anschließend versucht zu löschen. Kopieren begann sofort. Und beim Löschen wurde noch nicht mal der Fortschritsbalken angezeigt.

    @manuel: 32-bit

    @msa: ich konnte schon vor der breiten Veröffentlichung das Image über MSDN ziehen. Das war schon schrecklich. Der MS-Downloader hat andauernd abgebrochen.

  15. Stephan
    schrieb am 11. Januar 2009 um 16:04 Uhr (#)

    Ach naja, geklaut wird überall. Das OSX Dock ist von Irix abgeschaut, selbst der I-Pod soll ursprünglich eine Entwicklung von Toshiba sein. Wobei das Clickwheel wiederum von B&O zu stammen scheint (BeoCom 6000)…
    Und generell mal zu M$ contra Apple, Apple ist ganz chick und toll aber Windows ist nun mal leider Industriestandart.
    Nicht umsonst laufen fast alle Geldautomaten, Infobildschirme, Fahrkartenautmaten, … mit Windows NT.

    Wenn M$ die Windows Oberfläche oder Schnittstellen gravierend ändern würde, gäbe es ein Chaos in der Wirtschaft.
    Das ist Fakt!

  16. robert
    schrieb am 11. Januar 2009 um 16:57 Uhr (#)

    @philip: Das hört sich schon gut. Vista brauch bei 4GB RAM ca. 800MB und bei 6GB 1.400 MB wobei das ja angeblich nur reserviert ist für schnellstart.
    Was jetzt interessant wäre ist: Läuft Bonjour schon? Läuft es unter Bootcamp? oder sogar Parallels?
    Naja, etwas früh aber desto eher man Vista los ist…

  17. Michael
    schrieb am 12. Januar 2009 um 08:27 Uhr (#)

    @Stephan
    Nur weil M$ weit verbreitet ist, ist es noch lange nicht Standard. Viele Firmen machen es sich Heute einfach und nehmen M$ als Betriebssystem für ihre Geräte – so hat man wenigstens einen Schuldigen wenns Probleme gibts.

  18. Stephan
    schrieb am 12. Januar 2009 um 20:59 Uhr (#)

    @Michael
    aber natürlich ist M$ Standard.
    Viele Firmen haben keine andere Wahl und müssen M$ nehmen weil es als einziger Anbieter ihre Hardware unterstützt.
    Das gilt auch für Privatanwender.

  19. Leonhard
    schrieb am 12. Januar 2009 um 23:15 Uhr (#)

    Ebenso kann es sich eine Firma nicht Leisten ihr Personal auf nicht Windows Betriessysteme umzuschulen, und die entsprechenden Programme, falles es sie überhaupt unter andern Betriebssystemen gibt. Ich spreche jetzt nicht von Word ect. sondern von Branchen spezifischen Programmen.

    Arbeitet die 64 bit Version wenigstens mit Windowseigenen 64 bit Programmen?

    Vista 64 hatte z.B. einen 32Bit Mediaplayer.

  20. Stephan
    schrieb am 15. Januar 2009 um 15:32 Uhr (#)

    Ich hab auch mal versucht zu installieren, das Windows 7 Beta. Schon bei der Installation ist es ständig eingefroren aber nicht abgestürzt. Generell läuft Windows 7 bei mir ca. 10 Sekunden, anschließend kommt eine Art 10 minütige Starre, dann läuft es wieder 10 Sekunden, dann wieder Starre, … .

    Scheint ein Treiberproblem zu sein.

  21. joe34
    schrieb am 27. Januar 2009 um 17:49 Uhr (#)

    Man oh Man, bin nun seit 2 Jahren auf Mac umgestiegen und habe mittlerweile auch mein Umfeld sich selber überzeugen lassen, das dieser Gates Schwachsinn überflüssig ist. Ständig hinterhereiern nach neuen Betriebssystemen, die alle Speicher und Stromfressend sind.
    Beispiel; habe IMac 3,06 da laufen alle Rechenintensive Spiele ohne das ich Grafikkarte aufrüsten muß, oder neues 500 Watt Netzteil brauche. Von der Bedienung ganz zu schweigen, wie man deutlich erkennt, versucht Win 7 sich wieder AMac OS zu nähern.
    Naja, dann verbringt mal wieder Nächte mit Neuinstall und Bugs…

  22. Zoon
    schrieb am 28. Januar 2009 um 09:22 Uhr (#)

    Hallo,

    der Mediaplayer auf Windows 7 ist für Filme nicht geeignet, auch andere Player funktionieren nicht. :-( Ich habe alles versucht. Der Rechner friert ständig ein. Alle Codecs nützten nichts. Aber es ist ja halt eine Beta Version. ;-) Vielleicht waren auch meine 512 MB Arbeitsspeicher der Grund des Versagens. Sehen wir von dieser Schwäche einmal ab. Sonst ist Windows 7 sehr leicht zu bedienen, es macht einfach Spaß mit diesem System zu arbeiten. Ich freue mich auf die Vollversion. Test on! :-D

    Liebe Grüße

    Zoon

  23. Schreibt hier auf dem Blog Philip Hetjens
    schrieb am 28. Januar 2009 um 09:33 Uhr (#)

    @zoon,

    ja, den Mediaplayer finde ich auch nicht gut, und ich habe auch Probleme mit spontanem Einfrieren, aber andere Player, wie z.B. der VLC-Player läuft inzwischen bei mir.

    Aber 512MB ist schon wenig, denke ich.

  24. Christopher
    schrieb am 6. Februar 2009 um 23:49 Uhr (#)

    Ich finde die Testversion oder Beta von Windows von der Grafik sehr gut und das war auch schon das positive. Die Performance leidet mal WIEDER unter diesen grafischen Spielereien. Ich werde die Beta nach nun mehr 3 Tagen wieder löschen, da sie eigendlich das ALLERLETZTE ist. Diese Version, ich hoffe das wird noch alles behoben, stürzt alle paar Stunden ohne erkennbaren Gründe ab. Wenn ihr ein Packprogramm verwendet lasst die Finger von dem Windows es Stürzt ab. Also wenn Microsoft nicht in der Lage ist eine VERNÜNFTIGE Beta auf den Markt zu schmeißen sollten sie es besser lassen !

  25. Dorikan
    schrieb am 8. September 2009 um 13:35 Uhr (#)

    Also mal an alle!!! Wer sich über Windows beschwert sollte das lieber ganz fix lassen. Weil wer es nicht schaft Windows zumlaufen zu bekommen naja… Ich habe seit 98 jede version gehabt und mit den so dollen Bugs immer eine Lösung gefunde. Meisten von Windows slber. Und alle due rumheul das es ja sooooo Speicherfressend ist neuer Rechner??? Heutzutage kostet ein Rechner NIX mehr. Naja und es halt ne Beta da brauch mannicht immer schreiben ist ja doof is ja aber noch die Beta das wissen wir. Wer hier heult das Windows nciht geht sollte sich damit beschäftigen oder seien Rechner verkaufen. Und Windows ist der Standat in allen dingen. Traurig ist nur das so viele auf Appel und den mist umsteigen… statt einfach Microsoft ne mail zu schreiben was net stimmt dann gibs nen Update und heil is es. Naja und was jetzt net funzt kann man ja warten und nciht jetzt schon von der Klippe sprigen den es ist ja nur eine Beta………..

  26. Christian
    schrieb am 1. Oktober 2009 um 20:53 Uhr (#)

    @Dorikan: Das zum Laufen bringen ist meist nur das kleinere Übel (es ist ein Übel): Ich hatte auch schon fast alle Version von Win am Start. Die wenigsten liefen sauber „out of the Box“. Dies natürlich nicht zuletzt auch wegen der eingesetzten Hardware (und deren Produzenten).
    Allerdings – und dies war am Ende mein Hauptgrund umzusteigen auf OS X: Wirtschaftlich gesehen ist WIN ein echtes Risiko in einem Unternehmen (wenn man nicht grad ne IT-Abteilung an seiner Seite hat)! Die (Lebens-)Zeit, die man mit Fehlersuchen oder Nachinstallationen, Fehlersuche und -verständnis etc. vergeudet ist einfach zu schade – und teuer.

    WIN leidet am gravierendsten Nachteil überhaupt: Die Trennung von Hard- und Software durch einen bunten Haufen der unterschiedlichsten Hersteller.

    Abgesehen davon lassen sich Unternehmen, die wirklich zuverlässige Systeme benötigen entweder embedded Hardware programmieren oder nutzen Unix/Linux-basierte Lösungen. Ich weiß nicht, wie oft mir am Bahnhof schon Automaten aufgefallen sind, die nicht über den Bootvorgang von NT hinauskommen – schöne weiße Schrift auf schwarzem Grund ist da dann Alles…

    Und was die Innovation angeht: Ich finde, daß sich MS hier nicht mit Ruhm bekleckert. Studien sind toll, aber was, wenn diese sich nicht als attraktives Produkt später wiederfinden?

    Persönlicher Kommentar: Im Gegensatz zu OS X habe ich bei MS einfach auch häufig das Gefühl, daß sich mir ein Unternehmen und dessen Philosophie AUFDRÄNGT. Allein die Pop-Ups, die mir nach einer neulich erfolgten frischen (!) XP-Installation wieder entgegenschlugen (ich sach nur Die „XP-TOUR“!!) machen es gefühlt unsympathisch. OS X ist auch nicht immer das Gelbe vom Ei, aber es lässt mich dann in Ruhe, wenn ich es erwarte: die meiste Zeit…

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