OQO Model 2+:
UMPC mit OLED

Don Dahlmann, 9. Januar 2009 09:21 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Der OQO Model 2+ UMPC könnte eine interessante Alternative für die sein, die kein Smartphone wollen.

Mit dem Aufkommen der Netbooks sind UMPCs etwas aus der Mode gekommen. Dabei ist deren Einsatz durchaus interessant. Vor allem für Geschäftsleute, die einen fast vollwertigen PC haben wollen, aber Smartphones wegen der eingebauten Kamera nicht immer gebrauchen können, da Kameraphones auf vielen Werksgeländen verboten sind. Da bietet sich der neue OQO Model 2+ UMPC an:

Auf den ersten Blick könnten man meinen, dass man ein etwas größeres Smartphone samt ausfahrbarer Tastatur vor sich hat.

Doch das wäre etwas tief gegriffen. Tatsächlich verbirgt sich hinter dem OQO Model 2+ ein richtiger Computer, werkelt in ihm doch ein Intel Atom Z520 mit 1.33 GHz, bzw. ein Z540 mit 1,86 GHz. Dazu kommen bis zu 2GB DDR2 RAM, die sich irgendwo in dem kleinen Gerät versteckt haben. Bedient wird der Rechner mittels eines Touchscreens, den es in der Top-Variante sogar als OLED-Display gibt. Das kleine, aber immerhin 5 Zoll große Display bringt es auf eine Standardauflösung von 800 x 400 Pixeln, die man aber auf 1024 x 768 Pixeln aufbohren kann. Zusammen mit dem OLED Display ergibt das ein mehr als brauchbares und helles Display.

Interessanterweise verfügt das Gerät über einen HDMI-Ausgang über den man einen externen Monitor anschliessen kann, der eine Auflösung von bis zu 1.920 x 1.200 Pixeln abliefern kann. In Sachen Konnektivität gibt es auch keine Wünsche, die offen bleiben: WLAN, Bluetooth und sogar eine Penta-Band-Antenne, die zusammen mit einem Gobi-Modul von Qualcom GPRS/EDGE und UMTS/HSPA zu lässt.

Alles sehr schön, doch dann kommt der Preis. Die Basisversion kostet mit nur 1 GB RAM kostet das Gerät schon 999 Dollar. Will man alles, inkl. der 60 GB SSD, UMTS und der Dockingstation mit DVD-Brenner liegt man bei knapp 2500 Dollar. Dafür bekommt man drei iPhones oder vier bis fünf Netbooks mit UMTS. Ab Mai soll der OQO Model 2+ erhältlich sein.

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3 Kommentare

  1. robert
    schrieb am 9. Januar 2009 um 11:40 Uhr (#)

    iPhone mit Vertrag kostet auch 2000,- Euro auf die gesamte Vertragslänge (also mehr als $2500).. ;)
    Ausserdem ist dieser UMPC ein vollwertiger Computer, auf dem weit mehr Anwendung laufen dürften als iPhone und Netbooks zusammen können.
    Das interessante ist der Trend. Solche Geräte können in ein paar Jahre schon eine Fusion zwischen Laptop Netbook und Handy auslösen.

  2. vormi
    schrieb am 9. Januar 2009 um 14:24 Uhr (#)

    1: ich weiß nicht, wie du rechnest, aber ich bezahle rein für meinen vertrag 696€ ingesamt. dazu kommen noch 199€, bleiben knapp 900€… ein bisschen weniger als 2000€

    ausserdem bekommst du sogar das neue macbook pro 17″ für das geld…

    absolut übertriebener preis

  3. vormi
    schrieb am 9. Januar 2009 um 17:48 Uhr (#)

    ganz abgesehen davon sind 2000€ mehr als 2700$, aber das nur am rande

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