Vowwee Rovio:
Ferngesteuerter Spionage-Roboter

Rovio von Vowwee wird mit Garantie ein Verkaufsschlager: Der Roboter ist eine Wifi-Webcam, die sich per Internet fernsteuern lässt. An der CES hat Vowwee ausserdem einen kugelrunden Vetter von Rovio namens “Spyball” vorgestellt.

Geeks lieben Roboter. Sie lieben Fernsteuerungen. Sie lieben intelligentes Spielzeug. Und sie lieben es, sich ein bisschen überlegen zu fühlen. Roboter, die sich noch dazu im Haus nützlich machen, lassen die SciFi-Welt ein bisschen realer werden, was wohl den Erfolg des Robot-Staubsaugers iRoomba und anderer solcher Geräte erklärt.

Mit weniger Nützlichkeit und mehr technischem und Kontrollfreak-Appeal ausgestattet ist Rovio (zur Galerie via Klick aufs Bild – zum Video weiter unten). Der rollende Internet-fernsteuerbare und mit einer Kamera ausgerüstete Roboter von Vowwee vereint alle Eigenschaften, die Technik-Freunde lieben:

Vowwee ist bekannt für ausgeflipptes Tech-Spielzeug wie Wrex the dawg oder die Fernsteuer-Libelle. Jetzt setzt der Spielzeughersteller mit Rovio einen Roboter obendrauf, der garantiert zum Verkaufsschlager wird (mein Exemplar ist so gut wie bestellt):

Rovio ist – namenmässig eine Anlehnung an Rover, erinnernd an die Marsrover – ein via Internet-Protokoll und in jedem Browser in Echtzeit ferngesteuerter Roboter. Er bezieht seine Instruktionen per Wlan (WiFi) aus dem heimischen Funknetzwerk – und schickt seine Antwort auf dem gleichen Weg an den Herrn und Meister.

Rovios Antwort besteht dabei aus einem Videostream: Der Roboter ist eine ferngesteuerte Webcam, die über einen integrierten Webserver verfügt. Die Kamera sitzt auf einem ausfahrbaren Arm auf der Oberseite des einer Schabe ähnelnden Dreirad-Roboters. Ausserdem liefert der Spionage-Roboter auch den Ton via integriertem Mikrofon – und damit nicht genug: Dank Lautsprecher erlaubt er es auch, dem Einbrecher aus dem fernen Urlaubsort via bidirektionaler Kommunikation Kräftig die Meinung zu sagen. Laserkanonen gibts gegen Aufpreis.

Wenn der Eindringling dann erschreckt as Licht löscht, kann man Rovio dennoch auf seine Spur schicken – der Haushalt-Wächter besitzt nämlich eine LED-Vorwärtsbeleuchtung.

Dabei würde er auch im Dunkeln nicht häufig steckenbleiben, denn auf seinen drei omni-direktionalen Rädern, die mit Querwalzen ausgerüstet sind, lässt er sich leicht auch seitwärts manövrieren.

Damit der Robot-Hauswächter nicht nach einer Akkuladung nutzlos in einer Ecke sitzt, verfügt er über die von iRoomba bekannte Selbstwartung: Seine Dockingstation ist mit einem “Beacon”, einem Leuchtfeuer für den Roboter, ausgestattet – er findet immer zum Dock zurück und parkiert sich, wenns nötig ist, selber in der Ladestation. Wall-E lässt grüssen.

Solche Beacons können übrigens auch als optionales Zubehör gekauft werden, um damit im Haus einen Parcours für den Webcam-Gehilfen einzurichten, den er auch ohne fernkontrolle in vorbestimmten Abständen abfährt. Was der Roboter im Falle eines “Alarms” unternimmt, geht indes aus den Presseunterlagen nicht hervor.

Wie gesagt, mein Rovio ist so gut wie bestellt – allerdings habe ich einen grossen Vorteil gegenüber Euch armen Europäern. Der Webcam-Fernsteuerroboter kostet nämlich laut US-Online-Shop 299 Dollar – und in Euroland werden satte 399 Euronen fällig. Bei einem Kurs von 1$ : 0.75€ wären das dann 77 Prozent Preisaufschlag.

Vowwee Rovio

Europa-Webshop für den Rovio-Roboter

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6 Kommentare

  1. The-Parthy
    schrieb am 7. Januar 2009 um 15:15 Uhr (#)

    http://fxtop.com/de/cnv.htm?C1=EUR&C2=USD

    ich dachte der € wäre stärker als der $

    somit wären das 219.93€!

  2. hathead
    schrieb am 7. Januar 2009 um 17:03 Uhr (#)

    Laserkanonen gibt´s gegen Aufpreis?

  3. theTeaser
    schrieb am 7. Januar 2009 um 19:51 Uhr (#)

    Noch ein gerät neben aibo und pleo auf das mann beim nächtlichen toilettengang drauftreten kann XD
    Und auch nicht ganz neu.Hab vor jahren schon mal was ähnliches gfunden.aber das zeichnete sich dadurch aus das es von bewegung und geräuschen aktiviert und angezogen wird und über eine gesichts und stimmerkennung für die freund feind unterscheidung mit an bord hatte.
    qar zwar au8ch aus kunststoff aber einiges teurer.

  4. Schreibt hier auf dem Blog Peter Sennhauser
    schrieb am 7. Januar 2009 um 21:31 Uhr (#)

    @hathet: Ich hab die ?del’-Tags da drum vergessen… ist gefixt.

  5. Markus
    schrieb am 12. Januar 2009 um 15:56 Uhr (#)

    Er stand auch auf meiner Wunschliste aber nachdem ich ihn live gesehen habe und die vielen negativen Kommentare enttäuschter amerikanischer Kunden gelesen habe, werde ich doch wohl auf eine 2. Generation warten.
    Das Docken an der Station haut oft nicht hin weil ihm vorher schon der Saft ausgeht, das coole Rollenfahrwerk bekommt auf Teppich arge Probleme (mal abgesehen von dem ganzen Fusseln und Haaren die sich in den Querrollen sammeln) und die Kamera kann man nur in 3 feste Positionen schwenken; einmal mit Blick nach vorne, dann der gleiche Blick nach vorne nur ein paar Zentimeter höher und als dritte Blickrichtung zur Zimmerdecke und trotz Northstar Navigation und Routenplanung verfährt er sich regelmäßig.
    Eine Laserkanone würde die ganzen Kritikpunkte bei mir zwar aufheben, aber die gibt’s ja wie gesagt leider noch nicht …

  6. maggus
    schrieb am 4. März 2010 um 21:06 Uhr (#)

    Die Firma heisst uebrigens WowWee und nicht VowWee.

    Ein ROVIO-Fan

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