Short News:
Gadget des Jahres 2008
…war ohne Zweifel das iPhone. Kein anderes Gerät hat so viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen oder wurde mit so viel Zubehör bedacht. Es stieg zum Maß aller Dinge auf, und jedes andere neue Handy oder Smartphone wird damit verglichen. Viele Anwender haben “geswitcht”.
Das zeigt sich auch in der Statistik: Laut dem Marktforschungsinstitut Gartner belegt Apple im dritten Quartal 2008 mit dem iPhone-Betriebssystem Platz drei – mit einem Marktanteil von 12,9 Prozent hinter Blackberry (15,9%) und Nokia Symbian (49,8%). Damit verdrängt es Windows Mobile vom Siegertreppchen, das mit 11,1% auf Rang vier liegt. Hier ist allerdings Google mit Android noch nicht berücksichtigt, das die Karten im Markt neu mischen dürfte (allerdings wohl kaum zu Ungunsten des iPhone).
Microsoft bleibt nichts anderes übrig als die Flucht nach vorn. So gibt es mit demnächst sogar eine Applikation für das iPhone aus der Softwareschmiede in Redmond. Nach Angaben von Microsoft war es vor allem der gute Grafikprozessor des Telefons, das sie dazu bewogen hat, den Bildbetrachter Seadragon zunächst für das iPhone zu adaptieren. Außerdem arbeitet das Team an einem Programm zur Spracherkennung. [via Channelpartner]
Auch bei uns tritt das iPhone immer mehr in den Mittelpunkt des Interesses. So bietet TV Today einen kostenlosen Tagestipp, und equinux für knapp 4 Euro eine komplette Programmzeitung für das iPhone. Der gleiche Hersteller verspricht sogar mit “LiveTV”, das Gerät in einen TV-Empfänger zu verwandeln – sofern ein DVB-T-Stick an einem Mac im gleichen WLAN vorhanden ist, und sofern diese Software nicht nur als News existiert, sondern tatsächlich gekauft werden kann.
Auch bei Apple steht die Zeit währenddessen nicht still. So ist allenthalben von einem iPhone nano die Rede, und der Hersteller hat außerdem ein Patent für Swipe Gestures angemeldet. Vielleicht hat Apple ja die macworld-Beteiligung heruntergefahren, um dort nicht zu viel über ungelegte Eier ausgefragt zu werden.
Bis es zu neuen Geräten kommt, wird das iPhone seinen Siegeszug fortsetzen. Da wird es die Benutzer auch kaum abschrecken, dass ein dänischer Unternehmensberater das Gerät für die “Paris Hilton” unter den Mobiltelefonen hält und “für den schlimmsten Freund des Netzbetreibers” – weil es laufend mit dem Internet Verbindung aufnimmt, was die Provider zu weiteren Investitionen zwingt, für den Anwender jedoch vor allem im Ausland ziemlich teuer werden kann. Doch zum Glück sind wir ja alle verantwortungsbewusste Käufer und Benutzer, oder?




















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