Creative Zen X-Fi im Test:
Handytasten ohne Sinn
Der Zen X-Fi von Creative ist ein kleiner, schicker MP3-Player, welcher mit einigen Sonderfunktionen aufwartet. So zum Beispiel mit der X-Fi-Technologie oder mit WLAN.
Zen X-Fi – der kleine MP3-Player aus dem Hause Creative – gehört laut Hersteller der “Spitzenklasse” an (fragt, sich, welcher Disziplin) und wartet nebst den für Mediaplayer üblichen Funktionen mit WLAN auf. Ein weiteres Extra ist die “X-Fi-Technologie”, welche das Klangerlebnis deutlich verbessern und MP3-Dateien etwas aufmöbeln soll. Wir haben die 16GB-Variante des meditativen MP3-Players einige Wochen testen können und berichten nun über unsere Erfahrungen.
Nimmt man den Zen X-Fi zum ersten Mal in die Hand, bemerkt man augenblicklich, wie gut verarbeitet er ist. Das Gerät macht einen wirklich soliden Eindruck (was sich darin ausdrückt, dass es kein Leichtgewicht ist), wirkt durch die Umrandung aus Chromstahl aber dennoch sehr edel. Ein weiterer Punkt, der sofort auffällt, ist das helle Display, das ferner durch schön scharfe Bilder überzeugt. Unser Testgerät hatte einen Speicherumfang von 16GB – es gibt jedoch auch Modelle mit 8GB und 32GB. Falls das nicht genug sein sollte, kann man die Kapazität via SD-Karte erweitern. Mühsam ist dabei jedoch, dass die auf der Karte gespeicherten Dateien im Menu ausschliesslich im Punkt “Speicherkarte” angezeigt und nicht der normalen Bibliothek hinzugefügt werden.
Gesteuert wird der Zen X-Fi mit einem Block von neun Knöpfen, die gleich angeordnet sind wie eine Handytastatur und auch ähnlich funktionieren. Mit dem mittleren Button der untersten Reihe klickt man sich abwärts durch Programme, die mittlere Taste dient der Auswahl eines Menu-Items usw. Wer anno dazumal ein versierter Snake-Spieler war, sollte mit der Steuerung also keine Probleme haben.Nebst dem 9er-Pad ist der MP3-Player mit vier weiteren Tasten ausgerüstet, so zum Beispiel einem Zurück-Button oder einer Play/Pause-Taste. Allrdings beschreitet Creative bei der Steuerung etwas unorthodoxe Wege und verzichtet fast gänzlich auf die Beschriftung der Knöpfe (siehe Bild). Unter dem Strich ist das zwar weniger schlimm, als man zu Beginn vermuten würde, und man kommt damit nicht schlecht zurecht, einen Meilenstein in Sachen Steuerung eines MP3-Players stellt es aber nicht dar.
Umso besser steht es dafür mit der Musikwiedergabe. Dank der X-Fi-Technologie, welche die Soundqualität von MP3-Dateien verbessert, vermag der Zen in dieser Kategorie wirklich zu punkten.Schaltet man X-Fi hinzu, erhöht dies den Musikgenuss merklich – es handelt sich also nicht bloss um einen Gag der Marketingabteilung. Ebenfalls einen positiven Einfluss auf die Klangqualität haben die guten In-Ear-Kopfhörer, welche im Lieferumfang inbegriffen sind und dank verschiedenen Grössen in fast jedes Ohr passen sollten. Nebst der Wiedergabe von Sound verfügt der Zen X-Fi dank einem eingebauten Mikrofon auch über die Möglichkeit, diesen aufzunehmen. Im Praxistest enttäuschte uns das aber – um ein normales Interview, z.B. an einem Büroschreibtisch, aufzunehmen, ist das Mikro einfach zu schwach. Insofern handelt es sich dabei eher um eine kleine Spielerei, dank welcher man zwischendurch auch mal eine Audionotiz aufzeichnen kann – mehr aber nicht.
Was den Transfer von Daten auf den Player angeht, ist der Zen X-Fi eine grosse Enttäuschung. Zum einen wäre da die Tatsache, dass der kleine Player mit Mac OS überhaupt nicht klarkommt – ohne Windows geht gar nichts. Unter Windows oder XP gibt es einerseits die Möglichkeit, den “Mass Storage-Modus” zu aktivieren und die Dateien einfach im Explorer per Drag&Drop auf den, wie ein USB-Stick angezeigten, Player zu ziehen. Andererseits kann man zur Verwaltung von Daten und Playlisten auf Software zurückgreifen – genauer gesagt auf den Windows Media Player oder auf die Eigenkreation von Creative – die “Creative Central”. Im Test wollte diese überhaupt nicht funktionieren, und den Zen X-Fi via USB-Drag&Drop zu füttern war auch allles andere als stabil. Einzig der Windows Media Player funtionierte, der gehört aber auch nicht zu meinen Software-Favoriten.
Eine besondere Funktion des X-Fi ist das eingebaute WLAN. Dieses dient aber nicht etwa dazu, online zu surfen, sondern ermöglicht es, via Yahoo Messenger oder Windows Live zu chatten und auf dem Heim-PC gespeicherte Soundfiles auf den Player zu streamen und so wiederzugeben.
Für den Einsatz “on the road” kann man sich via WLAN mit Medienservern von Creative verbinden und so Musikstücke anhören. Die Chatfunktion wird aber niemand ernsthaft nutzen, weil die Tastatur alles andere als benutzerfreundlich ist: Wer jetzt glaubt, Creative habe auf die Ziffernblock-Tasten gesetzt, weil man damit im Telefonmodus tippen könnte, sieht sich getäuscht: Man muss beim Zen X-Fi mit einer Bildschirmtastatur schreiben.
Und auch die Streaming-Funktion konnte, so verlockend sie sein mag, im Test nicht überzeugen- weil sie ganz einfach nicht funktioniert hat.
Das Fazit? Was die Soundqualität angeht, kriegt der Creative Zen X-Fi von mir definitiv Pluspunkte. Diese vermögen die oben aufgeführten Mankos jedoch nicht zu kompensieren.
Im Jahr 2008 sollte man sich nicht mehr mit nicht-funktionierenden Dateientransfers oder WLAN ohne Zugriff herumschlagen müssen.























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Hi,
bei mir ist der Creative X-Fi 8GByte immer abgestürzt. Ich musste immer reseten. Die beigelegte Software ist mir unter Vista, dass ich mir auf mein Macbook aufgespielt habe auch immer abgestürzt. Beim Rippen, beim Transfer, einfach überall und ziemlich oft. Die Sandisk SD 8Gyte konnte er nicht einlesen. Eine Angabe, was die maximale Größe der SD Karte ist, war weder auf der Homepage zulesen, als auch auf den beigelegten Anleitungen zu finden.
Abgesehen vom Klang, der wirklich atemberaubend ist, ist das Gerät nicht zu empfehlen!!!
Also ich haben einen Zen X-Fi mit 32 GB seit ca. vier Monaten und bin sehr zufrieden. Er ist bisher vielleicht 3x abgestürzt, mehr nicht. Habe eine SanDisk-Karte mit 16 GB drin die er problemlos liest. Auch der Dateitransfer von XP und Vista per Copy&Paste klappt einwandfrei.
Die eigentliche Hauptaufgabe, das Abspielen von Musik (und ggf. auch von Videos), macht er super. Da habe ich keine Probleme. Der Klang ist wirklich super. Die kleinen Spielereien, wie WLAN sind jedoch nahezu unbrauchbar. Die Medienserver sind nur auf Englisch und selbst da funktioniert es nicht immer. Enttäuschend finde ich, dass der Zen X-fi die Podcasts nicht selbstständig über WLAN aktualisieren kann. Dafür wäre die Funktion perfekt gewesen.
Die Software, die Creative Centrale ist sehr verbuggt und stürzt oft ab. Bei mir hat er beim ersten Anschließen schon viele Musikdateien selbstständig gelöscht. Jedoch ist es bei diesem Player zum Glück keine Zwangssoftware, sodass man es einfach (sogar unter Linux) mit Drag%Drop synchronisieren kann. Dauert zwar etwas, aber ist dennoch besser als der WMP.
besitze den zen fi 8gb seit einigen wochen . was mich begeistert ist die tonqualität. was mich massiv abtörnt ist das alle geladenen ordner in dubiose unterordner zerpflückt werden , was nach anfrage bei creative nicht abzuschalten ist . was mir auch nicht gefällt ist das bei einschalten sofort die musik losgeht , das das display nicht abzuschalten ist (akkuverbrauch) , das über meinem wunderbaren wallpaper immer text liegt …
nunja
Ich bin am dem Zen Fi als Reisebegleiter interessiert. Kann mir jemand sagen ob man bspw. die SD-Karte aus der Digicam in den Zen stecken und die Fotos als “Backup” auf den Player ziehen kann? Wenn das ohne einen PC dazwischen funktionieren würde wär das echt praktisch.
Danke Vorab
Ich moechte es kaufen♡ Unterstuetzt der Creative MP3 Player auch OGG, FLAC, als Audio Format?