Short News:
Immer schneller, immer kleiner
Die Erde dreht sich weiter, aller Krisenstimmung zum Trotz. Vor allem im Technikbereich herrscht Aufbruch: Die Geräte werden immer kleiner, die enthaltenen Komponenten erst recht, und zugleich agieren sie immer flotter.
Kaum haben Intel und AMD Prozessoren der 45-Nanometer-Kategorie auf den Markt gebracht, legt Intel im Prozessorlimbo die Latte auf die 2/3-Marke und kündigt Chips an, deren Transistoren nur noch 32 nm groß sind. Getreu der Pingpong-, nein: Tick-Tock -Strategie des Herstellers werden sie in dieser Woche auf dem IEDM (International Electron Devices Meeting) vom 15. bis 17. in San Francisco zunächst nur die Technologie vorstellen. Geräte mit konkreten Prozessoren sind dann 2010 zu erwarten. Wie cnet berichtet, soll der Chipsatz “Medfield” heißen und als “System on a Chip” (SoaC) die Grafikelektronik direkt im Prozessor enthalten. Das bedeutet auf Dauer noch kleinere und leistungsfähigere Geräte.
Auch bei Bluetooth wird alles schneller: der neue Standard 2.2 soll ab Mitte 2009 sogar das Streamen von Videos über die Kurzfunkstrecke ermöglichen. Es wird zwei Varianten geben: 2.2 10x bietet 30 MBit pro Sekunde und nutzt die in vielen mobilen Geräten integrierte WLAN-Schnittstelle. Bluetooth 2.2 100x soll mit einer Technik namens “Ultra-Wideband” (UWB) 200 Megabit erreichen [via TecChannel].
Nicht bis Mitte nächsten Jahres (oder länger) müssen Anwender warten, die per Handy über EDGE ins Internet gehen. Nokia Siemens Networks erhöhte die Datenrate von EDGE auf bis zu 592 KBit/s – nur indem sie etwas an der Software veränderten, die von den Netzbetreibern jetzt auf den Sendestationen implementiert werden kann. Langfristig sind über die neue Technik “EGPRS 2B” weitere Geschwindigkeitssteigerungen auf bis zu 1,2 Megabit je Sekunde Download bzw. 473 KBit/s Upload. geplant. Das erlaubt in Zukunft auch Besitzern von preiswerteren Handys die flotte Nutzung von Zusatzdiensten wie MMS, einfaches Websurfen oder E-Mail.
Neue Technik erwartet uns auch bei den Fernsehern. Neben Plasma und LCD sowie Zukunftsmusik OLED steht jetzt Canon mit SED in den Startlöchern, nachdem ein Patentstreit ihren Gunsten entschieden wurde. Die Technologie hatte dadurch. SED-Fernseher enthalten viele kleinen Elektronenstrahlen wie eine Bildröhre – je Pixel einer, dadurch können die Geräte so flach gebaut werden wie die der anderen neuen Technologien. Nach Angaben der FTD plant Canon jedoch noch keine direkte Markteinführung. Zumal man im Augenblick eine neue Fernsehtechnologie so dringend braucht wie ein drittes Knie [via Computer Reseller News].

























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Ich hoffe nicht, dass mein neuer 45 nm CPU schon bald wieder zum alten Eisen gehört! :-) Aber ich bin nicht gegen Neuerungen, sonst währe ich nicht auf dieser Seite! Greez