E-Papier:
Hauchdünner Bildschirm von HP

HP hat zusammen mit der Arizona State Universität einen Durchbruch in der Herstellung von Display-Folien erzielt, die eines Tages Bildschirme ablösen und bunte elektronische Zeitschriften und Bücher möglich machen könnten.

Neue Technik von HP: Dünne Bildschirmfolie

Neue Technik von HP: Dünne Bildschirmfolie

Schlechte Zeiten für die Zeitung und für Bücher. Der eBook-Reader ‘Kindle’ von Amazon zum Beispiel sorgt bereits für sorgenerfüllte Mienen bei Inhabern von Druckereien – denn allzu deutlich spürbar sind noch immer die Auswirkungen, die mp3 und der iPod auf das Musikgeschäft hatte. An der technologischen Front allerdings wird derzeit weitergeforscht. HP entwickelte ein ePapier, welches mit 90 Prozent weniger Material auskommt und somit kostengünstig und möglicherweise massentauglich hergestellt werden kann. Die elektronische Zeitung könnte schon in wenigen Jahren Realität werden.

Entstanden ist die neue Technologie im Flexible Display Center der Arizona State Universität. Die neue Technik funktioniert wie einfaches Bedrucken von eine dünnen Plastikfolie, mithilfe der sogenannten “self-aligned imprint lithography (SAIL)” von HP. Die bedruckte Folie soll “unzerbrechlich” und in der Produktion sehr kostengünstig sein. Der hauchdünne Computerbildschirm ist vor allem deswegen ein technologischer Vorstoß, da man wesentlich weniger Materialkosten hat, als bei bisherigen Ansätzen.

Gut möglich sei es, so heißt es, dass diese Technologie die Kosten von Laptops, Smartphones und auch eBook drastisch reduzieren könnte. Von der “elektronische Zeitung” ganz zu schweigen. Positiv zu vermerken ist ebenfalls, dass dieses ePaper auch um einiges umweltverträglicher sein soll als herkömmliche Displaytechnologien.

[via Information Week]

 

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