BMW Smart Key:
Zahlen mit dem Autoschlüssel
BMW hat mit dem “Smart Key” einen Wagenschlüssel vorgestellt, der in naher Zukunft mehr machen soll, als nur schnöde den Wagen zu starten.
Früher waren Autoschlüssel aus Metall und konnten genau zwei Dinge: die Tür aufmachen und den Wagen starten. Heute sind es keine Schlüssel mehr, sondern komische Plastikknubbel, die aber eigentlich auch mehr nicht können, außer dass sie dazu eine Batterie brauchen. BMW will den Schlüssel nun mit einem Chip erweitern, mit dem man sogar zahlen kann:
Der kleine Chip soll eine ganze Menge können und vor allem jede Menge persönliche Daten speichern können, die das Leben einerseits erleichern sollen, andererseits auch für Bauchschmerzen in Punkto Datensicherheit sorgen. Der Schlüssel dient einerseits als Kreditkarte, mit dem man an den neuen “Point and Go” Stationen bezahlen kann. Gleichzeitig kann man aber auch andere Daten speichern, zum Beispiel die eigene Sitzposition in seinem Wagen. Die wird auch dann erkannt und automatisch eingestellt, wenn man in einem Mietwagen des gleichen Modells sitzt. Die Daten werden über einen Onlinezugang eingegeben und sind per Internet jederzeit abrufbar.
Der Schlüssel ist nicht nur eine Designstudie, sondern soll schon im nächsten Jahr von BMW eingeführt werden. Um die Sicherheit soll man sich keine Sorgen machen müssen, denn die Daten werden verschlüsselt. Was passiert, wenn man den Schlüssel verliert, verrät BMW aber nicht.















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Was für ein unglaubliche Schwachsinn.
Viel schlauer wäre es in das Auto einen Kartenleser einzubauen der sich mit gänigigen Credit/Debitkarten füttern lässt.
Damit könnte man den Wagen ebenso gut personalisieren und der Handel könnte sich den Erwerb teuerer Lesegeräte und die dazu gehörenden Verwaltungsorgie klemmen.
Naja, die “Point ‘n go” Bezahlstellen kommen ja so oder so und die Idee, einen Chip in etwas zu stopfen, was man eh bei hat, ist so schlecht nicht. Ob ich das aber einer RFID-ähnlichen Technologie überlassen möchte, ist dann wieder eine andere Frage.
Dass die heutigen “Plastikknubbel” weniger können, kann ich eigentlich nicht bestätigen. Die Renault Keycard “handsfree” lässt man in der Tasche und berührt man die Griffe, entriegeln sich die Türen. Das Auto lässt sich per Knopfdruck starten, wenn man mit der Karte in der Tasche im Auto sitzt. Wenn man vom Auto weggeht, schließt es sich automatisch ab. Das ist sehr komfortabel und wenn man ein anderes Auto hat, wundert man sich, warum die Türen nicht auf gehen ;)
Mal sehen, was sich nun durchsetzt. Denn gleichzeitig gibt es auch Initiativen, das Mobiltelefon als Autoschlüssel einzusetzen bzw. sogar manche Funktion im Auto (Heizung, Alarmanlage) über das Mobile fernzusteuern. Bezahlen über das Mobiltelefon gibt es auch schon in vielerlei Art bis hin zu neuen Ideen mittels Near Field Communication.