Indamixx Netbook:
Musik-Produktionsstation zum Subnotebookpreis

Indamixx ist der Name eines neuen Mini-Notebooks, das auf Linux basiert und auf die Produktion von Musik spezialisiert ist.

Netbooks, beziehungsweise Mini-Notebooks, übervölkern den Markt. Daher müssen sich die Hersteller einiges einfallen lassen, um Aufmerksamkeit zu bekommen oder neue Käuferschichten anzusprechen. Dachte sich wohl auch “Indamixx”, beziehungsweise die Trinity Audio Group, und bringt das erste Netbook speziell für Musiker. Es wartet mit einigen Besonderheiten auf, so zum Beispiel eine extra angepasste Version des Linux-Betriebssystems mit dem Namen “Transmission” und eine Menge vorinstallierter Musiksoftware.

Das Indamixx-Netbook folgt dem Subnotebook Motto: kaufen und loslegen. Die Software, die auf dem “Transmission 2.1″ Betriebssystem vorinstalliert ist, lässt kaum Wünsche offen, sodass man direkt mit der Produktion von Musik, DJ-Sets oder Podcasts loslegen kann. Anstatt auf teure Lizenz für Audiosoftware zu setzten, bedient man sich hier wesentlich günstigerer, und zum Teil auch freier, Software für Linux:

  • EnergyXT für Musikproduktionen
  • Ardour für Audio-Editing
  • Über 260 Plugins und Effekte
  • 2900 Drum-Sounds, sowie 350 weitere Samples
  • Ardor Xchange, zum Im- und Exportieren von Sounds und Projektdateien von anderen Audioapplikationen
  • Hydrogen Drums und DJ Software Mixxx
  • Eine Internet-Konsole, um Live-Sets über das Internet zu streamen
  • Windows-Kompatibler VST-Host

Das Netbook selbst basiert auf der Technik des “Sylvania G Meso”. Es hat daher wohl folgende technische Daten: 1.6Ghz Intel Atom CPU, ein 8,9 Zoll Display mit einer Auflösung von 1024 x 600 Pixeln, 512MB oder 1GB Speicher, sowie eine Festplatte mit 80 GB Speicherplatz. 3 x USB, VGA, Kopfhörer, Mikrofon, Mulit-Card-Reader, sowie WLAN und ein 10/100 LAN Ethernet Port.

Das Netbook wird von der Trinity Audio Group hergestellt und kostet um die 500 Dollar, wobei es auf der Webseite von Indamixx noch weitere Optionen gibt, durch verschiedene Pakete noch Rabatte auszuhandeln. Zum Beispiel wenn man sich MIDI-Hardware oder weitere Software, wie das Behringer Podcast-Studio, gleich dazu bestellt. Die Trinity Audio Group hat schon einige Hardwareexperimente von “mobilen Aufnahmestudios” gemacht, die eher in die Richtung von Tabletops oder Handhelds gingen. Deswegen scheint es ein konsequenter Schritt zu sein, wie mit diesem Computer auch das Netbookformat voll auszureizen. Denn für dieses Geld bekommt man schon einiges geboten.

[via CreateDigitalMusic]

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