Peek:
Reiner E-Mail Client zum mitnehmen

Peek ist ein E-Mail Client in Form eines Handhelds. Und das ist es im Prinzip schon. Der Slogan lautet: “Simply E-Mail”.

Das Produkt Peek ist deswegen interessant, weil wenig kann, das aber gut. Das tragbare Gerät wurde dafür konzipiert, ausschließlich E-Mails und SMS zu schreiben und zu empfangen und ist mit etwa 80 Dollar sogar sehr bezahlbar. Das amerikanische Magazin Wired hat es vorsorglich schon mal zum “Gerät des Jahres 2008″ nominiert. Doch hält diese Nominierung was sie verspricht? Schauen wir mal auf den Funktionsumfang.

Peek funktioniert kabellos, hat einen kleinen Bildschirm und eine Tastatur. Er ist dünner als normale Handhelds in dieser Größe, und auch die Inbetriebnahme soll sich wesentlich einfacher gestalten, als bei Geräten dieser Art: Batterien aufladen, einschalten, einmalig E-Mail-Accountdaten eingeben und einfach nutzen.

Da Peek nichts weiter kann, außer E-Mails senden und empfangen, gibt es auch keine sonderlich große Auswahl an Applikationen zum auswählen. Man kann E-Mail Anhänge von bis zu 10 Megabyte nutzen, und auch Bilder werden angezeigt.

Der Nachteil von Peek allerdings wird schnell klar. Zum einen ist man limitiert auf die reine Nutzung von E-Mail, obwohl ein Softwareupdate nun auch die Möglichkeit bieten soll, SMS zu senden und empfangen. Technisch wird das allerdings auch über E-Mail bewerkstelligt. Der zweite Grund ist aber wesentlich gravierender: Man kann Peek nur mit einer Flatrate nutzen. Eine monatliche Gebühr von etwa 20 Dollar soll man entrichten, um in den Genuss mobiler E-Mail zu kommen. Zudem werden momentan ausschließlich E-Mails von großen Providern wie Hotmail, Yahoo, Gmail, und AOL unterstützt. Dieses ist leider auch der Grund, warum Peek vermutlich nicht so schnell im deutschsprachigen Raum zu haben sein wird.

Alles in allem aber ist Peek sicherlich ein spannendes Produkt, welches durchaus das Potenzial hat zu polarisieren. Die Webseite von Peek ist wie das Gerät sehr einfach gestaltet und macht wirklich Lust darauf, Peek einmal auszuprobieren.

[via Slashgear, Boingboing ]

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4 Kommentare

  1. Williwinzig
    schrieb am 23. November 2008 um 17:38 Uhr (#)

    Toll, kann mein E71 auch, außerdem: telefonieren, surfen, musik spielen, terminieren…wo ist der Sinn darin zu erkennen, ein weiteres Gerät bei sich zu haben, das so eingeschränkt ist?

  2. Schreibt hier auf dem Blog Martin Wisniowski
    schrieb am 23. November 2008 um 19:18 Uhr (#)

    Ich finde es auf der anderen Seite schon sehr interessant, sich völlig auf E-Mail zu reduzieren, und dafür auch eine entsprechend puristische Usability und formschönes Design zu erhalten. Jedoch dürfte spätestens bei den ersten Links, die einem via Mail geschickt werden, das Spass vergehen. Andererseits noch der Preis. Aber, nun. SMS hat ja, trotz technologischer Unterlegenheit, auch einen ungemeinen Siegeszug angetreten. Warten wir einfach mal ab.

  3. robert
    schrieb am 23. November 2008 um 20:56 Uhr (#)

    Wohl eher der Flop des Jahres…

  4. Sandro
    schrieb am 24. November 2008 um 05:33 Uhr (#)

    Sieht ja nett aus, aber ich glaube, daß mobil emails abfragen mit einem anderen Anbieter/Endgerät als Blackberry ungefähr soviel Erfolg bringt, wie der 100. MP3-Player neben Apples ipod/iphone Serie, nämlich allenfalls einen Achtungserfolg und die Möglichkeit eine neue (nicht unbedingt bessere) Alternative zu haben. Aber wer weiss, die ersten Blackberrys konnten auch nur mailen, telefonieren und sms schreiben und machen heute mit dem “storm” sogar der iphone-Hype Konkurrenz :-)

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