Slegoon:
Selbstmord auf Kufen

Don Dahlmann, 18. November 2008 12:34 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Der Slegoon ist eine Designstudie, die offenbar einzig allein daraus ausgelegt ist, sich mit Highspeed umzubringen.

Mein erster Schlitten war aus Holz, hatte Kufen aus Stahl, die ich meist kräftig eingefettet habe, damit das Ding etwas schneller den Berg herunter kommt. Es war ja wichtig, wer den schnellsten Schlitten unter den Jungs hatte. Das endete auch gerne mal mit einem kleinen Unfall, bei dem aber selten etwas ernsthaftes passierte. Mit dem Slegoon hätte man vermutlich jedes Rennen gewonnen. Ob man überlebt hätte, ist eine andere Frage:

Die Designfabrik “coroflot” hat sich das Konzept des Slegoon einfallen lassen. Die Grundidee ist, den Fahrer des Slegoons zu schützen und gleichzeitig ein Maximum von Spaß zu haben. Das Gerät wird mittels zweier Hebel gesteuert, Bremsen konnte ich auf den Bildern nicht entdecken, habe die Hoffnung, dass man auch daran gedacht hat. Als besonderen Vorzug wertet der Designer, dass der Slegoon auch dann weiterfahren kann, wenn er auf dem Kopf steht. Also beendet nur ein Baum, eine Hauswand oder sonstiges die freie Fahrt, sollte man kopfüber ankommen.

Das Konzept hat 2003 den “UK IOM3 Design Innovation in Plastics” gewonnen und soll diesen Winter auf dem Markt auftauchen.

coroflot

Via The Design Blog

» Mehr lesen: Design (138), konzept (25), Studie (11), Winter (14)

» Weitere Artikel der Kategorie "Kurioses" lesen

» Nächster Artikel: Samsung Gravity: Neues Smartphone mit Tastatur
» Älterer Artikel: Asus P565: Smartphone mit 800Mhz

» Drucken
» Merken/E-Mail

3 Kommentare zu diesem Artikel

  1. flöschen

    schrieb am 18. November 2008 um 13:46 Uhr (#)

    Sieht noch toll aus das Teil.

    Ob allerdings diese Konstruktion einem Baum standhalten kann und wie gut man damit lenken kann, ist wahrscheinlich eine andere Frage. Die Knochen der Testfahrer werden es sicher besser wissen. :-D

  2. TheTeaser

    schrieb am 18. November 2008 um 18:23 Uhr (#)

    Nja
    also die konstruktion sieht aus,als könnte man darin nebst einem vierpunkte Gurtsystem auch noch eine Airbag ainen Side-bag und einen Bremsfallschirm unterbringen.
    Und wenn wir dan schon dabei sind,vielleicht noch einen Heck-Propeller mit Motor der einem dann bequem ohne das man aussteigen muss wieder den Berg hinauf bläst.-und als Turbobooster wieder herunter :D

  3. Yogi

    schrieb am 19. November 2008 um 15:29 Uhr (#)

    Wie geil ist dass denn:)) *haben will*


Diesen Artikel kommentieren

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.

Oder verbinde dich mit deinem Facebook-Account