How to Be a Geek Godess:
Wie Frauen Technologie lernen
No Starch Press und O’Reilly bringen mit “How To Be a Geek Godess” – Wie man eine Geek-Göttin wird – die Anleitung für Frauen, wie sie mit Technologie umgehen können. Oder Männer beeindrucken.
So ganz ernst gemeint scheint das Buch dem PR-Text nach nicht zu sein. Dafür spricht auch, dass der Verlag “No Starch Press” sich für “das Beste in Geek-Unterhaltung” anpreist.Frauen interessieren sich nun mal weniger für Schnittstellen und APIs. Das beweist, das sie das klügere Geschlecht sind. Irgendein Geek wird das Problem immer lösen.
Insofern liegt einige Ironie darin, dass Autorin Christina Tynan-Wood mit dem Werk versucht, was bisher Millionen von Männern in den Wahnsinn getrieben hat:
Den Frauen Technik und den Umgang damit näher zu bringen. Das Buch soll der Leserin zeigen, wie man ein Blog startet, wie man sich an den Web-Diskussionen beteiligt und wie man so manche technische Krise löst (das wissen die doch alle? Handy zücken, den bebrillten Nachbarn anrufen!).
Stereotypen scheinen in dem Werk nicht nur vorzukommen, es stützt sich vielmehr insgesamt auf das Vorurteil, dass Männer sich unbändig zu Akronymen hingezogen fühlen und von der Grösse ihrer Harddisk besessen sind. Frauen dagegen benutzen Technologie – auch wenn das mit der neueren Technik meist eben nicht ohne Handbuch oder Ingenieursausbildung geht.
Keine Ahnung, was von einem Buch zu halten ist, das der Leserschaft verspricht, sie in “no time” zu der technikaffinen Freundin zu machen, die bei all ihren Kolleginnen in der Schnellwahl auf dem Mobiltelefon einen Ehrenplatz kriegt. Ich werd mir auf jeden Fall das Rezensionsexemplar kommen lassen. Wenn das funktioniert, taucht das Buch in “no time” auch im deutschen Sprachgebiet auf.
Und endlich lernen wenigstens ein paar Leserinnen, wie mühsam es ist, auf der Schnellwahl all jener einen Ehrenplatz zu haben, die sich bisher um die Lektüre jeden Handbuchs gedrückt haben.
O’Reilly / No Starch Press: How To Be a Geek Goddess
ISBN 9781593271879, $24.95 USD
























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Ich glaube, als Feministin und female geek lese ich das besser nicht. *g*
Perfekt als weihnachtsgeschenk für meine Freundin:)