Philips iPill:
Mikroprozessor zum Schlucken

Don Dahlmann, 15. November 2008 11:23 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Philips iPill ist nicht der neue Name eines kleinen mp3 Players, sondern eine “richtige” Pille, die mit Technik vollgestopft ist.

Die Medizin sucht immer wieder neue Methoden, wie man Wirkstoffe genau da hinbekommt, wo sie hin sollen. Das Problem vieler Medikamente ist, dass eben meist komplett freigesetzt werden und auf ihrem Weg zum eigentlichen Ziel jede Menge Nebenwirkungen verursachen. Philips hat eine Pille entwickelt, die voller Technik steckt und sich erst aktiviert, wenn sie da ist, wo sie sein soll:

Das funktioniert natürlich nur mit jeder Menge Technik und nur für bestimmte Anwendungsgebiete im Magen-Darm Trakt. Die Pille wird vor der Einnahme programmiert und mit dem Medikament bestückt. Dank der Eletronik und Kommunikationsmöglichkeiten mit externen medizinischen Geräten, weiß die Pille, wann genau wieviel Wirkstoff an welcher Stelle freigesetzt werden soll. Die Abgabe des Medikaments erfolgt über eine kleine Pumpe.

Philips forscht schon seit ein paar Jahren an dieser Pille, ist jetzt aber der Meinung, dass der vorgestellte Prototyp in die Produktion gehen kann. Da die Zulassungsbehörden jedoch lange Testreihen vor einer Freigabe verlangen, wird es wohl noch ein paar Jahre dauern, bis die Pille in den Krankenhäusern ankommt.

Philips iPill

Via Switched

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2 Kommentare zu diesem Artikel

  1. Thunderwave

    schrieb am 15. November 2008 um 12:23 Uhr (#)

    Entweder mein Browser macht bei der Bildunterschrift was falsch oder ihr habt da was falsch verlinkt… aber ne 136kg Pille sollte schwer zu schlucken sein…

  2. Peter Sennhauser

    schrieb am 15. November 2008 um 12:53 Uhr (#)

    Danke. Gefixt.


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