Carbon Copies:
Die Schrift der Toten
Carbon Copies sind Bleistifte, die aus der Kohlenstoffresten verbrannter Menschen entstanden sind. Das Konzept klingt im ersten Moment abschreckend, hat aber auch etwas für sich.
Der Tod ist unserer Gesellschaft ein Tabu, obwohl, und vielleicht auch gerade, er uns jeden Tag umgibt und man sich seiner eigenen Sterblichkeit durchaus bewusst ist. Die Designerin Nadine Jarvis hat ein etwas gewöhnungsbedürftiges Konzept entwickelt, wie man auf eine sehr bestimmte Art und Weise von jemanden Abschied nehmen kann:
Grundidee ist, dass sich aus den Überresten von Menschen, deren Wunsch es war, nach dem Tod verbrannt zu werden, Bleistifte herstellen lassen. Ziemlich genau 240 Stück, sagt die Designerin. Sie hat eine Holzkiste entwickelt, die immer nur einen Bleistift nacheinander frei geben. Eingebaut ist auch ein Spitzer, der die “Abfälle” wieder in die Kiste befördert. Sind alle Stifte aufgebraucht, stellt die Holzkiste quasi eine Urne da.
Sicher nicht jedermanns Geschmack, aber ein durchaus nicht dummes Konzept, eine andere Art Abschied von einem geliebten Menschen zu feiern.
Via 37Signals



















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doch das hat etwas , sich so auf papier zu bringen !
Okay, jetzt habe ich endgültig die Form gefunden in der ich “beigesetzt” werden will. Verbrennung war eh klar, aber das ist endlich eine Verbindung so vieler für mich wichtiger Elemente: Kunst, Design, Schreiben, Wiederverwertung, Verkörperung der Allgegenwärtigkeit des Todes …
Und nein, ich scherze nicht. Ich finde es genial!
Okay, das ist wirklich sehr gewöhnungsbedürftig. Aber es ist eine echt interessante Idee, im Moment kann ich es mir zwar noch nicht vorstellen, aber ich werde mal in Ruhe darüber nachdenken. Irgendwo hat es schon was für sich, auch wenn man es bisher so überhaupt nicht kannte.
Ich bin gespannt, wann sich das Ganze auf die Tierwelt ausweiten wird. Tierfriedhöfe, ausgestopfte Haustiere usw. haben wir ja schon.