HixBooks E-Book-Reader:
Das Buch der Weisen

HixBooks stellt seine Alternative zu Amazon Kindle und den eBooks von Sony und Ectaco vor: gleich zwei Lesegeräte und ein Konzept, dass die Verlage mit einbindet. Mit einem Haken.

Zurzeit ist das System nämlich nur für Österreich vorgesehen, die Ausweitung auf den “gesamten deutschsprachigen” Raum steht noch an. Und noch befindet es sich im “statu nascendi” (lat. Stadium der Geburt), will heissen, der Anbieter sucht noch Kooperationspartner, und Preise stehen auch noch nicht fest.

Ich bin ein Fan von elektronischen Büchern und lese genauso gerne vom Display wie auf Papier. Allein die Menge an Papier, die meine Kinder jeden Morgen zur Schule hin und mittags wieder zurück schleppen, lässt mich wundern, warum hier noch nicht längst jemand auf die Idee gekommen ist, preiswerte Lesegeräte zu entwickeln. Vom (un)hygienischen Zustand der Schulliteratur ganz zu schweigen.

Naja, die Welle rollt jetzt ja an, und man kann nur hoffen, dass sich neben dem teuren Kindle oder Sony auch preiswertere Lösungen durchsetzen. Denn nur so wird man auf die Dauer die Geräte verbreiten können. Die teurere HixBook-Variante, den gibt es in Deutschland bereits bei Libri, die ohne WLAN knapp 500 und mit etwa 600 Euro dafür verlangen. Die 50 kostenlosen eBooks mindern den Preis nicht wirklich, denn zum einen sind sie in englischer Sprache und zum anderen so alt, dass es mächtig stauben würde, wären sie nicht – eben, elektronisch.

Also warten wir weiter auf neue Geräte oder dass Kindle, Sony und HixBook wenigstens dafür sorgen, dass bald auch preiswertere Varianten auf dem Markt erscheinen. Auch eine Subventionierung könnte ich mir vorstellen sowie die Konzentration auf das Wesentliche. Bei einem Preis von etwa 200 Euro könnte ich auf Funktionen wie Tabletunterstützung, die das teurere Hixbooks-Lesegerät beherrscht, verzichten.

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2 Kommentare

  1. AME
    schrieb am 6. November 2008 um 18:19 Uhr (#)

    So ein eBook würde auch das Lesen im Liegen/Bett deutlich angenehmer machen und einen nicht zwingen, ständig die Position zu wechseln da der Nacken schmerzt :)

    Bis es soweit ist, gibt es eine (kostengünsitge) Halterung für normale Bücher die man sich z.B. im Liegen auf den Bauch spannen kann? Hehe, damit würden die Arme entlastet. Wenn, dann findet man sowas doch auf so einer Gadget-Site wie dieser hier.

  2. Heinz
    schrieb am 9. November 2008 um 13:59 Uhr (#)

    Servus Thomas,

    irgendwie versteh ich deinen Artikel nicht wirklich bzw. die Österreicher. Ja, ich hab mir die Seite von Hixbooks angeschaut und da nennen sie die vorgestellten Reader auch “Hixreader”, aber seltstendlich sind das ja bloß bereits bekannte E-book reader (iRex iLiad,Bookeen Cybook Gen3) unter neuem Namen.
    Das bedeutet das wir hier definitiv KEINE neuen Konkurrenten zum Kindle oder Sonyreader haben. Und was das für ein neuartiger Dienst sein soll müsstest du mir auch noch erklären.

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