Alienware M17:
Bezahlbarer Quad-Core Spaß

Martin Wisniowski, 4. November 2008 11:56 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

Gamingspezialist Alienware hält ein neues Laptop bereit. Das M17 ist das erste günstige Laptop mit Quad-Core Technologie.

Was zeichnet Gaminghardware aus? Es ist nicht nur das Design zwischen Raumschiff und Außerirdischen, sondern vor allen die solide Hardware, die den neuesten Standards der Industrie entspricht. Alienware verspricht mit dem M17 nach eigenen Aussagen den ersten Gaming-Laptop mit sogenannter “Quad-Core” Technologie. Das stimmt nicht so ganz, denn derTohsiba Qosmio x305-q708 nimmt den ersten Platz für sich ein. Allerdings ist der Alienware mit einem Preis ab 1.100 Euro deutlich günstiger.


Kommen wir zu den technischen Details, denn bei Gaminghardware kommt das eher einem kleinen Fest gleich, als lediglich dem Aufzählen von Fakten. Der M17 hat eine Duale GPU (Graphics Processing Unit), also zwei parallel laufende ATI Grafik-Chips, die über sogenannte CrossFire X Technologie miteinander synchronisiert werden. Dabei kann die Grafikeinheit auf einen Speicher von 1 GB zugreifen. Sie ist kompatibel mit Direct X 10.1. Zu dem Gigabyte der Grafikkarte kommen 4 GB Speicherplatz DDR3-Memory für das Betriebssystem. In dem Laptop sind zwei Festplatten, zu jeweils 500 Gigabyte. Ein Terabyte an Speicherplatz bietet also genügend Platz für etwa 150 Spiele oder 250 Filme. Eine Sensor-Technologie schützt die Festplatten vor Erschütterungen.

Der M17 hat einen Intel Extreme Quad-Core Prozessor und ein BluRay-Laufwerk. Der Bildschirm kann eine Auflösung von bis zu 1920 x 1200 Pixel darstellen. Damit sollte dem Spiel-, wie auch dem Filmgenuss mit diesem Computer nichts im Wege stehen. Auch macht es den Laptop zu einem guten Werkzeug zum Bearbeiten von Videos. Zum Tragen kommt im wahrsten Sinne des Wortes allerdings das Gewicht. Der M17 wiegt insgesamt 4,3 Kilogramm. Ein schönes Detail ist die Hintergrundbeleuchtung der Tastatur. Man kann vier Farben auswählen und damit die Beleuchtung der Stimmung anpassen. Weitere Informationen findet man auf der Webseite von Alienware. Einen kleinen Bruder hat der Laptop übrigens auch, mit dem Alienware Area-51 Laptop.

[via Obessable]

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4 Kommentare

  1. Philbo
    schrieb am 4. November 2008 um 18:02 Uhr (#)

    Schon klar das die Quadcore CPU + Dual GPU viel teurer ist als die 1200 €?

    Da kommt der Preis auf etwa das selbe wie beim Toshiba.

    MFG

  2. crazywauz
    schrieb am 5. November 2008 um 12:51 Uhr (#)

    Da muss ich philbo zustimmen. Einen Gaming PC, der 3d monster wie Crysis bewältigen soll, benötigt definitiv sli.
    Bei meinem OdinIII von Nexoc läuft alles perfekt, aber:
    Egal welcher Hersteller-das was letztendlich drin ist kostet Geld. Und da kommt man unter 2000€ nicht weg, ausser man geht Kompromisse ein!

  3. christian
    schrieb am 6. November 2008 um 16:42 Uhr (#)

    So isses philbo! In der Top-Ausstattung kostet der M17 immer noch viel zu viel… In Kürze bringt Intel aber seine neue Core i7-Serie auf den Markt und dann ist Schluss mit den überzogenen Preisen für einen Quad-Core – der 920er ist dann fast gleichschnell zum QX9550 und kostet nur schlaffe 200 Euro – so lange tuts mein MSI GX600 @3GHz (1.000 Euro) per Turbo-Taste unter Crysis ohne Schwächen zu zeigen.

  4. christian
    schrieb am 6. November 2008 um 16:48 Uhr (#)

    sorry – Tippfehler – muss heißen Intel QX9770

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