HP Mini 1000:
Netbook Nummer 548964
HP springt mit dem HP Mini 1000 auf den schon etwas längeren fahrenden Netbook-Zug auf und versucht über das Design zu punkten.
Mittlerweile haben so viele Firmen Netbooks auf den Markt gebracht, dass man sich fragen muss, wer eigentlich immer noch keinen im Regal hat. Spontan fällt mir da Apple ein, aber bei deren Produkt Portfolio macht ein Netbook auch nur begrenzt Sinn. Für HP gelten da andere Regeln und so wirft man jetzt noch rechtzeitig vor Weihnachten den HP Mini 1000 auf den Markt:
Eine kleine Vorschau auf eine Design Variante des neuen Rechners hatte HP schon vor einigen Wochen gegeben (Wir berichteten). Jetzt sind die technischen Daten raus, die allerdings kaum jemanden überraschen werden, der schon mal nach einem Netbook geschaut hat. Es werkelt ein Intel Atom Prozessor mit 1,6 Ghz, es gibt 1 GB RAM, eine 60 GB Festplatte, 2 USB 2.0, Webcam, SD card Reader; eSATA Port und WLAN. Bluetooth gibt es allerdings nur optional, was etwas enttäuschend ist.
Ebenfalls Sorgen macht mir der kleine Drei-Zellen-Akku, der jetzt nicht gerade massive Leistung verspricht. Bleibt aber abzuwarten, ob HP da von seiten der Software getrickst hat, um den Stromverbrauch möglichst niedrig zu halten. Ansonsten dürfte die Zwei-Stunden-Barriere nur schwer geknackt werden.
Mal abgesehen vom hübschen Design spricht jetzt nicht allzu viel für den HP. Vor allem bei der Akku-Leistung sieht der HP Mini 1000 nicht so gut aus, wie die Konkurrenz. Preislich liegt man allerdings auf dem Niveau der anderen. Für ca. 399 Euro soll der kleine HP ab November weltweit erhältlich sein.
HP Pressemeldung (Englisch)


















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Kanns sein, dass im Beschreibungstext etwas nicht stimmt? Eine 128 GB SDD Platte hab ich nirgends gefunden, auch hat das Netbook standardmässig nur 8GB SDD und kann für 40$ auf 16GB SSD oder für 50$ auf 60GB PATA aufgerüstet werden… Auch die 1GB Ram gibt es nur für 25$ Aufpreis…
Kleiner Irrtum, danke für den Hinweis. Die 128-GB-SSD-Festplatte gibt es hier.
Das Besondere an diesem Notebook ist nicht nur das Design, sondern auch eine von HP entwickelte Linux-Version (“Mobile Internet Experience”). Schade, dass dies im Artikel mit keinem Wort erwähnt wird. Mehr dazu auch in meinem Blog (Link siehe oben).
Das ist so auch nicht korrekt, dass das HP Netbook allein mit einer eigenen Linux Variante erscheint, denn HP verkauft es standardmäßig mit XP Home SP3. Man kann Linux als Option statt XP haben. Und es ist auch nichts besonderes, dass HP da eine Linux Variante anbietet. Das machen andere Hersteller von Netbooks auch.
Ich habe ja auch nicht geschrieben, dass das Netbook nur mit Linux erhältlich ist. Mir ist durchaus bewusst, dass auch andere Hersteller Linux anbieten, jedoch hat HP die komplette Oberfläche angepasst und nicht nur einige Programme vorinstalliert.
Das Design spricht wirklich für sich! Da besteht fast die Gefahr es mit einem Mac zu vergleichen ;-)