Jambot:
Roboter als Bandmitglied
Die Band soll auftreten, doch es gibt erst zwei Mitspieler? Ein Robot-Begleiter könnte zukünftig aushelfen!
“Da da da” – ein Trio mit einem Casio-Synthesizer, das war einmal ein Hit. Im Normalfall kommt jedoch eine solche Mininmalinstrumentierung bei Live-Konzerten nicht gut an. Und in vielen Bands sind einige der Musiker nur ab und zu für Studioaufnahmen verfügbar. Auf der Bühne steht man dann plötzlich nur zu zweit oder dritt. Doch jetzt gibt es Abhilfe:
Toby Gifford von der Queensland University of Technology (QUT) hat nämlich nun “Jambot” entwickelt. Dieser “Musikroboter” kann zwar nicht eigene “Jams” entwickeln, doch die laufende Musik flexibler begleiten als die heute üblichen, in Keyboards gespeicherten Begleitriffs und Loops, die zudem noch zu Abmahnungen von Mobilfunkbetreibern führen.
Jambot “hört” mit einem Anschluß am Mischpult die gespielte Musik mit und analysiert diese. Eine rhythmische Begleitung mit Perkussionsinstrumenten und eine einfache Bassline kann er dann dazu improvisieren. Echte Begleitstimmen sind dagegen bislang noch nicht möglich.
In etwa einem Jahr soll Jambot marktreif sein, als Software-Plug-In, als iPhone-Spiel und vielleicht sogar als Effektpedal. Letzteres ist allerdings noch eine Preisfrage: Wenn das Pedal deutlich teurer ist als heutige Effektpedale, sieht Gifford keine Marktchance.
[via Pressetext.at]





























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