Testberichte auf neuerdings.com:
Die Liste wächst

Nach Anfangsproblemen haben wir auf neuerdings.com das neue Feature der versammelten Testberichte mit Suchmöglichkeit aufdatiert und in Betrieb gesetzt.

Wir schreiben nicht nur über Gadgets: So oft wir können, nehmen wir neue Geräte und kleine Helfer direkt unter die Lupe.

Wir bemühen uns dabei, auf fachspezifische Abklärungen, Zahlenhaufen und Tabellen zu verzichten und dafür die Geräte einem Praxistest zu unterziehen, welcher der Anwendung im Alltag möglichst nahe kommt (tatsächlich ist unsere Testanlage ganz einfach der Gebrauch des Produkts über einen bestimmten Zeitraum) .Bisher gingen diese Testberichte nach ziemlich kurzer Zeit im Strom des Blog-Inhalts verloren und wurden nur noch von Google-Besuchern gefunden:

Dieses Problem wollten wir mit dem Redesign lösen und haben dazu die neue Kategorie “Tests” eingeführt. Dabei ging es um zwei Dinge: Auf der Frontseite werden Euch immer acht der aktuellsten Gerätetests angezeigt. Sie stammen aus einer kleinen Auswahl und wechseln bei jedem Besuch.

Auf der Kategorienliste “Test” hingegen sollen alle unsere Testberichte zur Verfügung stehen. Aber nicht nur das: Sie sind nach Hersteller und Geräteklasse durchsuchbar.

Wir hatten damit bisher zwei Probleme: Die alten Testberichte müssen zuerst noch in die Liste aufgenommen und mit Herstellernamen verschlagwortet werden. Wir sind laufend daran, dies umzusetzen, bitten aber noch um etwas Geduld – es lohnt sich also, gelegentlich auf der Testseite vorbeizuschauen, denn aus den anfänglich zwölf und inzwischen knapp 40 Testberichten wird binnen kurzer Zeit das gesamte Inventar von über 250 praxisnahen Testberichten werden – und es werden laufend neue dazukommen.

Vor allem aber hat bisher die Verlinkung von den angezeigten Titeln und Bildern auf die Testberichte zwar auf der Frontseite, nicht aber in der Hauptansicht der Kategorie funktioniert. Unser IT-Chef Philip hat das Problem dieser Tage behoben, und ab sofort kann auf der Test-Seite gesucht werden.

Vor dem Kauf eines Geräts die neuerdings-com-Testliste durchzusehen lohnt sich also.

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19 Kommentare

  1. wschäuble
    schrieb am 25. Oktober 2008 um 23:33 Uhr (#)

    seids unabhängig [günstig für valide tests]? oder wie sieht das mit der “freundlichen” unterstützung seitens der hersteller aus? ich denke an die sommerverloseaktion, wo stets freundlicherweise zur verfügung gestellte objekte zur verlosung standen…

  2. Holodrii
    schrieb am 25. Oktober 2008 um 23:43 Uhr (#)

    Ihr glaubt ja wohl nicht, dass Euer Gekritzel jemand erst nimmt. Keiner von den Autoren hier hat eine entsprechende Ausbildung. Das sind alles Schreiberlinge mit dem Zusatz “seit Kindesbeinen an Technik interessiert” oder “schaute beim Nachbar über den Zaun, als dieser grad das erste Mal einen Taschenrechner unbox-de” oder so.

    Würdet ihr wirklich etwas davon verstehen, hättet ihr Elektrotechnik studiert, statt mit Leistungskurs Ethik und Deutsch das Abitur zu machen, um dann Journi zu werden. Meint ihr nicht auch?

    Der Leser erwartet hier Hinweise auf neue Produkte – Eure “Testergebnisse” könnt ihr für Euch behalten. Für das kaufe ich mir lieber Computerbild.

  3. Schreibt hier auf dem Blog Wolf-Dieter Roth
    schrieb am 26. Oktober 2008 um 00:51 Uhr (#)

    Ist ja schon wie bei Heise hier, wo nachts die, die auf keine Party eingeladen wurden, in den Kommentaren alles besser wissen.

    Ich habe Elektrotechnik studiert, und war bei Computerbild. Siehe auch mein Autorenportrait.

    Da ich nicht gerne auf dem Schreibtisch sterben wollte, habe ich dann bei anderen Verlagen getestet. Und mir bei Heise auch schon solche Sprüche anhören dürfen.

    Aber lobt nur weiter die Computerbild und den Umgang mit den Mitarbeitern dort. Redakteure in Käfighaltung. Kommt billiger.

    Testgeräte? Bekommt man entweder geliehen oder es sind Geräte, die der Autor sich selbst gekauft hat – auch das kommt vor. Verschenken tun die Firmen nichts. Die Verlosungsaktionen sind etwas anderes, das geht aber an die Leser. Wenn die Leser das so stört, können wir das mit den Verlosungen aber auch gerne abschaffen. :-)

  4. waggerle
    schrieb am 26. Oktober 2008 um 01:04 Uhr (#)

    @ 3.
    und dich wollte man wahrscheinlich auf so vielen partys haben, dass du aufgrund von entscheidungsschwierigkeiten lieber gleich zu hause geblieben bist.

    Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert..

    warum werden dann kritische fragen, siehe 1. so abgetan, nicht sehr glaubwürdig…,

  5. Holodrii
    schrieb am 26. Oktober 2008 um 01:07 Uhr (#)

    Das ist wie bei den Rechtsextremen: einer hat schon immer am Parteitag 1938 in Nürenberg Progammhefte verkauft … meinetwegen, aber schau Dir die Profile der anderen mal an.

    Und ausserdem könnteste ein bisschen mehr schreiben als die anderen da.

  6. Holodrii
    schrieb am 26. Oktober 2008 um 01:18 Uhr (#)

    Und mal ehrlich Herr Roth: der Mitarbeiter bei der Bild ist wenigstens noch auf dem Redaktionstisch seiner Firma erloschen. Bei Blogwerk stirbste am eigenen Tisch und über die Lohnfortzahlung im Krankheitsfalle kannste Dich auch nicht sonderlich freuen.

  7. Schreibt hier auf dem Blog Wolf-Dieter Roth
    schrieb am 26. Oktober 2008 um 07:39 Uhr (#)

    Holodri: Nett, daß Du Dir um mein Wohlergehen solche Sorgen machst. Aber man kann halt nicht alles haben.

    Mehr schreiben würde ich gerne, aber ich habe halt nur am Wochenende Zeit. Was damit auch die Frage von Waggerle erklärt: Ich kann mir Partys momentan schlichtweg nicht leisten. Auch, wenn mein heutiger Chef es gerne sähe, wenn ich auch mal ein WE frei hätte. Mein letzter bei Heise war dagegen der Ansicht, ich würde nur Party feiern, dabei sah es dort zeitmäßig nicht viel anders aus und daß ich mir mal ein WE freinahm, um eine neue Autorin zu gewinnen, wurde schon krummgenommen. Für unsereins ist Nacht- und Wochenendarbeit leder normal und hat nun absolut nichts mit einem unzureichenden Freundeskreis zu tun.

    Die offene Diskussion? Na so eine offene Antwort wie von mir bekommst Du nirgends sonst, da der Mitarbeiter nach einer solchen fristlos gefeuert wäre. (Ok, wenn Du ab morgen nichts mehr von mir liest, dann weißt Du, was passiert ist ;-). Und dazu gibt es nichts zu sagen, natürlich sind wir unabhängig. Werbefinanziert, klar, aber unabhängiger als die ARD ;-). Wäre dies anders, würden uns genug Watchblogger mit Genuß zerlegen, so etwas könnten wir uns gar nicht leisten, und so interessant wäre es auch gar nicht, uns zu bestechen. Und mal ehrlich: was hätten wir auch davon, dann nach drei Jahren 20 Router im Keller stehen zu haben? :-)))

    Es ist allerdings auch nicht so, daß ich Rapport erstatten muß, wieviele Bockwürste mit Senf ich auf einer Pressekonferenz gegesseb habe, und ob ich für diese privat bezahlt habe oder mich einladen ließ, so wie es bei einem großen Telefonbuch- und Computerverlag Usus war.

    Es mag zwar sein, daß ich eines Tages im eigenen Bett oder am eigenen Schreibtisch sterbe, das wird sich sogar kaum vermeiden lassen, aber dann sicher nicht wegen Blogwerk. Das ist dann doch ein deutlicher Unterschied. Geld ist auch nicht alles.

    Der Vergleich mit Rechtsextremen ist ja wohl im Übrigen voll daneben.

    Aber ich nehme den Vergleich mit den Heise-Foren zurück: Die Diskussionen hier sind dennoch niveauvoller. Bei Heise hätte sich kein Forengast Sorgen darum gemacht, auf wessen Schreibtisch und wie gut versichert ich sterbe ;-)

    Und was die Laufbahnen der anderen Autoren betrifft: es schreiben ja nur wenige Tests. Von daher ging die Kritik etwas am Ziel vorbei. Unsere Autoren sind ebenso gut wie die der großen Verlage, denn die kochen auch nur mit Wasser: den meisten Ingenieuren sind die Verdienstmöglichkeiten im Journalismus nicht ausreichend und die Zeiten, wo man das studiert haben mußte, über das man schreibt, die sind schon seit 20 Jahren vorbei. Leider.

  8. Schreibt hier auf dem Blog Kathrin Grannemann
    schrieb am 26. Oktober 2008 um 11:41 Uhr (#)

    Ich versuche gerade vergeblich, eine Begründung dafür zu finden, wozu ich E-Technik studieren sollte, um die Usability eines handelsüblichen Handys zu testen, wo es doch darum geht, das Gerät unter glaubwürdigen Bedingungen auszuprobieren. Darf man als Autor nicht auch auf dem gleichen Stand sein dürfen wie der Leser, der sich den Bericht hinterher durchliest?

  9. Schreibt hier auf dem Blog Peter Sennhauser
    schrieb am 26. Oktober 2008 um 11:46 Uhr (#)

    @wschäuble: Wer unsere Unabhängigkeit in Frage stellt, hat offensichtlich noch keinen einzigen Testbericht gelesen. Ich darf vor allem diejenigen über Geräte zur Lektüre empfehlen, die wir verlost haben.
    @Waggerle: Damit wir nicht am Schreibtisch über der Arbeit sterben, schlafen wir gelegentlich auch mal oder versuchen, ein halbwegs freies Wochenende zu nehmen, weshalb kritische Fragen mit einer halben Nacht Verspätung beantwortet werden.
    @Holodrii: jaja.

  10. robert
    schrieb am 26. Oktober 2008 um 12:31 Uhr (#)

    Testvergleich.
    Ich lese ja nicht nur die Seite, besonders Heise (c’t Magazin) bietet hier eine besonders gute Grundlage. Leider allerdings waren die Artikel hier oft auch sehr einseitig und emotional geprägt. Mittlerweile hat sich das wieder gebessert.
    Neuerdings.com ist dagegen eher ein lockere und nicht gerade technisch genaue Webseite für Technikberichte. Ich mag das ziemlich gerne, gerade weil es nicht so professionell ist.
    Auch ist die Bewertung von Produkten doch sehr individuell und hier geht man mehr von Livestyle aus, als von bloßer Technik.
    Besonders bei den Artikeln PC vs Mac wird immer wieder emotional reagiert. Da wird ein unwichtiger Anschluss am Laptop gelobt, dafür andere technische Mängel verschwiegen. Zum Glück bahnt sich hier immer mehr Ernüchterung seitens der Journalisten an. Und man realisiert das Ernsthaftigkeit immer auch Abstand zum Produkt beinhalten muss.
    Insofern finde ich den Stiel momentan gut. Bleibt so und masst euch nicht zuviel zu. Objektivität gibt es nur im Märchen.

  11. Schreibt hier auf dem Blog Peter Sennhauser
    schrieb am 26. Oktober 2008 um 12:45 Uhr (#)

    @robert: Objektivität gibts im Märchen oder in Datentabellen. Erstere sind symbolisch auszulegen, zweitere überhaupt nicht aufs Leben übertragbar. Und genau deswegen beschreiten wir den Mittelweg.

    @wschäuble: Kurzes Rückkommen auf die Unabhängigkeit: Zu unseren bestgelesenen Testberichten gehören MacBook Pro, iPhone, EEE-PC, Nokia E71, Amazon Kindle.

    Alle diese und den grössten Teil der übrigen Testgeräte haben wir oder unsere Autoren gekauft; für die iPhones der ersten Generation haben Andreas und ich nicht nur je 600 Dollar hingeblättert, sondern uns auch wie alle andern 7 Stunden in die Warteschlange gestellt. Zeig mir eine Printredaktion, wo das so läuft.

    Oder auch nur eine, die grössere Marken regelmässig abhandelt, ohne dass von dort je ein einziger Euro Werbeumsatz geflossen wäre.

    Ich war lange genug im Print, um zu wissen, wie’s dort läuft – und ich bin immer noch erstaunt, wie sehr ein Verkaufspreis am Kiosk bei der Leserschaft den Eindruck weckt, es müsse sich um eine unabhängige Zeitschrift handeln. Vielleicht sollten wir für neuerdings.com monatlich 5 Euro verlangen…

  12. Holodrii
    schrieb am 26. Oktober 2008 um 19:10 Uhr (#)

    Stopp!

    1. Vor kurzen schrieb da ein Autor, dass ihr Kellerweise Gadget habt und nicht wisst, wie ihr sie los werdet. Gekauft sind die sicherlich nicht, sondern im Austausch gegen einen Bericht “geschenkt”.
    2. Ewig diese Hinweise, man könne das “Teil” bei digitec kaufen, bzw. es gehe bei digitec zu diesem Preis über den Ladentisch. Aha … hätte ja auch Steg oder sonstwer sein können. Fällt wahrscheinlich keinem auf.
    3.Kahrin Grannemann: Deine Fragen zu beantworten erübrigt sich wohl. Wenn nicht, dann lese doch mal die Beiträge über die Fliegerei auf diesem Blog … Und und nun eine Frage an Dich: muss man wirklich ein Flugschein haben, um fliegen zu können? Du würdest “Nein” sagen.
    4. Eure “Nachbarschaftshilfe” ist hier auch sehr auffällig: Ihr zensiert zwar nicht, sobald Kritik kommt, werden alle andere Autoren aufgeboten um die Kritik niederzuschreien.

    Dieses Experiment hier es eh bald fertig. Inserenten gibt es keine mehr und ein Käufer (TA-Medien) ist nicht in Aussicht. Was soll’s. War wenigstens einen Versuch wert. Das muss man Euch lassen.

  13. Schreibt hier auf dem Blog Peter Sennhauser
    schrieb am 26. Oktober 2008 um 21:35 Uhr (#)

    @Holodrii: Jaja. (Und das Parteibüchlein!, das SP-Parteibüchlein nicht vergessen, gell.)

  14. Holodrii
    schrieb am 27. Oktober 2008 um 00:03 Uhr (#)

    @Sennhauser
    Mist zu schreiben ist sicherlich auch eine Begabung, aber ich glaube kaum, dass die Leser deshalb hier vorbeikommen …

  15. Schreibt hier auf dem Blog Peter Hogenkamp
    schrieb am 27. Oktober 2008 um 00:35 Uhr (#)

    Wir feiern wohl demnächst das zweite Jubiläum unserer Totsagung durch anonyme Kommentatoren (oder: einen anonymen Kommentator?). Du hältst sicher bis zum Zehnjährigen durch. Wir essen dann gern eine Torte auf Dein Wohl.

    Die Firma bei uns um die Ecke hiess übrigens vor 1993 «Tages-Anzeiger AG», dann bis 2000 «TA-Media AG», und seit dem Börsengang heisst sie «Tamedia AG». «TA-Medien» hiess sie meines Wissens nie. Aber solche kleinkarierten Details sollen natürlich niemanden hindern, hier seinen als Insiderwissen getarnten Quatsch unter die Leute zu bringen.

  16. Katzhkau
    schrieb am 27. Oktober 2008 um 00:36 Uhr (#)

    Testberichte? Schreibt doch mal einen über Kommunikationsverhalten? *kopfschüttel*

  17. D-Blogger
    schrieb am 27. Oktober 2008 um 00:41 Uhr (#)

    @14:

    Du bist doch der Gegenbeweis. Schreibst hier Mist und denkst, dass die Leser das interessiert.

    Ist schon wieder Vollmond oder was?

  18. Holodrii
    schrieb am 27. Oktober 2008 um 12:16 Uhr (#)

    @Hogi
    Mit Dir muss man immer Fressen gehen, Du änderst Dich wohl nie … Business by Fressing ist out. Die Zeiten haben sich geändert, wie Levrat gesagt hat. Denk mal darüber nach.

    (Wie wäre es mit einem Blog über Sportgeräte und gemeinsames Joggen für Blogger?)

  19. bugsierer
    schrieb am 27. Oktober 2008 um 18:47 Uhr (#)

    @blogwerkers: ich bewundere eure gelassenheit im umgang mit diesen ungehobelten prolls hier. echt kein vergnügen sowas, aber sehr souverän, wie ihr das macht.

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