Imovio IKIT:
Netbook zum Mini-Preis

Das Imovio IKIT ist ein extrem kompaktes Netbook, das nur mit Linux läuft.

Netbooks sind der Trend des Jahres, weil sie handlich und leicht sind. Sie sind vielseitig einsetzbar, haben alle nötigen Funktionen und bei Powerusern neben dem Desktoprechner, dem Laptop und dem Handy gerade sehr beliebt. Aber im Grunde könnten sie noch ein wenig kleiner sein, damit sie in die Hosentasche passen. Der Imovio IKIT will genau das sein:

Angetrieben von einem Marvell PXA270 Prozessor, der bescheidene 312 MHz leistet, arbeitet das IKIT mit einer speziellen Linux Version, die zu dem mit dem spartanischen 64 MB SDRAM und den 128 ROM zufrieden ist. Da wird schon klar: Windows läuft hier, wenn überhaupt, höchstens in der Mobile Variante. Als Speicher greift man auf MicroSD Karten zurück. Immerhin schluckt der Zwerg bis 8 GB Karten. Als Display hat man ein 2.8 inch QVGA, TFT gewählt, das eine maximale Auflösung von 320 x 240 Pixeln liefern kann. Da wird das Internet zu einer Scrollarie.

Ansonsten findet man noch Bluetooth, WLAN, eine 0,3 MP Webcam, aber keine USB-Ports oder ähnliche Anschlüsse. Fürs Web gibt es einen Opera Mini Browser und die Mailadressen kann man erstaunlicherweise nur mit Outlook 2000/2003 & Outlook Express v6 synchronisieren. Der Akku soll insgesamt bis zu vier Stunden halten, wenn man nicht gerade Videos schauen will, aber wer will das schon, auf einem so kleinen Display. Bemerkenswert ist aber auf jeden Fall die Größe (95 mm (L) x 65 mm (W) x 15.5 mm (H)) und das Gewicht von 113gr mit Akku.

Bleibt die Frage: “Und wofür braucht man das, wenn man ein Smartphone hat?” Ehrlich gesagt, fällt mir da jetzt auch keine Antwort zu ein, wer aber noch kein Smartphone sein in seinem Besitz hat, für den könnte das IKIT eine Alternative sein. Vor allem, wenn man sich den angedachten Preis anschaut, denn der soll bei cirka 179 Euro liegen. Das ist dann schon mal eine Aussage, auch wenn man für einen ähnlichen Preis ein Nintendo DS bekommt.

Imovio IKIT
Via Gearlog

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6 Kommentare

  1. Stefan
    schrieb am 21. Oktober 2008 um 08:07 Uhr (#)

    Und wodurch unterscheidet sich das Ding von einem PDA? Muss man jetzt einfach NetBook sagen, weil das so im Trens liegt? Weisst du, früher hatten PDA’s eine Tastatur und man konnte sie aufklappen ;-)

  2. Aurelius
    schrieb am 21. Oktober 2008 um 11:05 Uhr (#)

    Scheint eher eine Art OGO mit WLan zu sein. Für Kinder vielleicht ganz lustig.

    Ach Gott, lass endlich den Psion wiederauferstehen … (Johannes der Prophet)

  3. @stefan
    schrieb am 21. Oktober 2008 um 15:04 Uhr (#)

    früher hatte der Newton noch keine Tastatur und der war das Gerät für das der Begriff PDA von Apple erfunden wurde…

  4. Schreibt hier auf dem Blog Don Dahlmann
    schrieb am 21. Oktober 2008 um 16:43 Uhr (#)

    Man kann sicher auch PDA sagen, die Grenzen sind fließend. Aber ich finde es auch interessant, dass viele Konzepte aus den 90er Jahren nun in einem neuen technischen Gewand wieder auftauchen. Vielleicht legt Apple den “Newton” auch wieder auf :)

  5. Handle
    schrieb am 24. Oktober 2008 um 00:06 Uhr (#)

    Von den sprachlichen und grammatischen Fehlern mal abgesehen enthält der Artikel zusätzlich Fehlinformationen, denn das Gerät besitzt laut Spiegel-Online sehr wohl einen USB-Port…

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