Floppy-Harddisk:
Neuer Zweck für alte Scheibletten

Peter Sennhauser, 11. Oktober 2008 17:06 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Floppy-Disks – das waren mal Datenträger in grauer Vorzeit. Mit der Floppy-Harddisk sollen sie wieder relevant werden.

Genaueres über seinen Augenbau bleibt der Amerikanische Designer Thomas O’Conner uns leider schuldig. Aber seine Absicht ist klar: Den wehmütigen Geeks der ersten Stunde (oder der zweiten – wer erinnert sich noch an die wirklichen, “floppigen”, hauchdünnen 5.25-Zoll-Floppy-Scheiben…) einen Verwendungszweck für die Stapel an längst obsoleten Plastikscheibletten zu geben: Man kann nämlich eine Harddisk einbauen:

O’Conner sagt, der Eigenbau gehe ganz leicht von statten. Wer allerdings ein derart perfektes Gehäuse haben will, wie er es hier präsentiert – das Achsenloch in der Mitte ist ein LED für die Datentransferanzeige, die Öffnung für den Antriebsstift der Disk ist ein zweites LED für den Betriebsstatus.

Zudem hat O’Connor einen Ausschnitt aus dem Gehäuse zum ausklappbaren Ständer des Bauwerks gemacht.

Ich frage mich indes, ob es sich bei den Bildern nicht nur um CAD-Modelle handelt. Denn acuh wenn neue 1.8-Zoll-Harddisks sehr dünn sind, ob sie in den Innenraum der Floppy-Hüllen ohne weitere Modifikation reinpassen, darüber hege ich echte Zweifel.

Floppy HD-Drive bei Core77

[Via Dvice]

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1 Kommentar zu diesem Artikel

  1. Guido

    schrieb am 19. Oktober 2008 um 17:39 Uhr (#)

    Erinnert mich irgendwie an die ZIP-Disks, bei denen ich auch mal dachte sie seien toll. Vor gut zehn Jahren.


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