AlertMe Energy System:
Kampf den Energiefressern

Adrian Bechtold, 9. Oktober 2008 07:56 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

AlertMe macht, was der Name verspricht. Einfach eingesteckt und schon lässt sich online der Energieverbauch feststellen und auch gleich drosseln.

Der Computer rattert den lieben langen Tag und der Aus-Schalter des Fernsehers ist noch fabrikneu. Die Unschuld der kleinen meist rot dahinleuchtenden Lämpchen wird ihnen erst mit der nächsten Stromrechnung genommen. Mehrere hundert Euro zusätzlich kann die Mini-Festbeleuchtung in Büro und Wohnzimmer pro Jahr kosten. AlertMe soll der ganzen Verschwendung einen Riegel vorschieben und arbeitet dabei so, wie es dem dritten Jahrtausend würdig ist.

Das Energiekonzept des britischen Sicherheitsunternehmens AlertMe gibt es momentan in einer ersten version nur für Steckdosen. Dabei wird ein Sender zwischen Stecker und Gerät platziert, der in festgelegten Intervallen den Verbrauch per Internet dem Unternehmen meldet. Per Webinterface lässt sich jede Steckdose einzeln überwachen und steuern. So kann der wissenshungrige Hausherr auch einmal austesten, ob RTL oder ZDF mehr Strom durch die Leitung zieht. Ebenfalls ist jede Steckdose per Mausklick separat deaktivierbar. Das “Schatz, habe ich den Herd angelassen” sollte somit der Vergangenheit angehören.

Aber natürlich wäre AlertMe kein gekaufter Garant für Sicherheit, wenn die -im Idealfall vom gleichen Unternehmen- installierten Sensoren im Haus nur für den Alarm zuständig wären. Beliebige Kombinationen von Sensoren und Steckdosen sind online zu administrieren. Mit den zukünftig angebotenen Gas-Elementen ist es sogar möglich, beim Verlassen des Hauses die komplette Energie zu drosseln.

Wie bei allem gilt jedoch: Was sich gut anhört, kostet. Dabei sind die Steckeradapter für 43$ pro Stück nicht das Problem. Vielmehr verlangt das Unternehmen für das Online-Monitoring einmalig 260$ und monatlich noch einmal knapp 18$. Selbst bei steigenden Energiepreisen lassen sich einige leuchtende Videorekorder mit dem Geld bezahlen.

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2 Kommentare

  1. john
    schrieb am 9. Oktober 2008 um 09:35 Uhr (#)

    Und steht der Energieverbrauch bei der Herstellung dieses Dings auch in einer Relation zur angegebenen Einsparung? Da schalt ich meinen Herd doch lieber selber aus.

  2. Ben
    schrieb am 12. Oktober 2008 um 22:04 Uhr (#)

    Das Dingeling gibt’s doch sicher nur für BRUTISCHE (UK-Norm) Steckdosen.. ? Des weitern würd ich die Empfehlung abgeben, ein direkter Hirneinsatz angebrachter und effizienter…

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