Mitsubishi RDT201WDL:
USB Monitor für den Laptop

Don Dahlmann, 8. Oktober 2008 11:34 Uhr, 5 Kommentare Kommentare

Beim Namen des Mitsubishi RDT201WDL ist dem Hersteller die Kreativität ausgangen, dafür kann man das Display per USB an sein Laptop anschließen.

Die meisten Laptops bieten heute eine Prozessorleistung, die für den privaten Einsatz völlig ausreichen. Das Problem ist nur, dass die Arbeit an dem kleinen Bildschirm irgendwann nervt. Besondern wenn man ein wenig spielen will oder einfach mal mehr Platz auf dem Desktop benötigt. Klar – man kann an den VGA oder HDMI Anschluss ein Display ran fummeln, aber dann geht meist der Bildschirm des Laptops aus. Bequemer ist da doch die Idee von Mitsubishi:

Die haben ein Display entwickelt, dass man einfach in den USB Schacht einstöpseln kann. Das reicht aber noch nicht, um den Monitor ein Bild zu geben. Mitsubishi hat dafür die “DisplayLink” Technologie eingekauft, die es seit Ende 2007 gibt. Dies ist eine relativ neue Idee, wie man per USB VGA Daten an einen oder mehrere Bildschirme weiter geben kann. Die Daten werden tatsächlich per USB-Kabel an den Monitor, der über einen DisplayLink Technik verfügen muss, weitergeben, ohne dass sich der Bildschirm des Laptops ausschaltet. Theoretisch kann man bis zu sechs Monitore so miteinander verbinden, voraussgesetzt natürlich, sie verfügen alle über DisplayLink und einen USB Anschluss.

Immerhin schafft der Mitsubishi RDT201WDL eine Auflösung von 1.680 x 1.050 Pixeln, wenn der Grafikchip des Laptops da mitkommt. Eine ziemlich gute Idee, die auch einen auch den schrecklichen Produktnamen vergessen lässt. Noch besser wäre es, wenn Mitsubishi sagen könnte, wann der Monitor auf dem hiesigen Markt erreichbar wäre. Bisher gibt es das gute Stück nur in Japan.

DisplayLink
Presseerklärung Mitsubishi
Via Engadget

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5 Kommentare

  1. Haru
    schrieb am 9. Oktober 2008 um 08:50 Uhr (#)

    Nicht direkt zu diesem Monitor, aber doch im Zusammenhang mit damit:
    .
    Ich möchte einen GROSSEN digitalen Bilderrahmen. Monitore werden immer billiger, 22 Zoll gibt es schon für 300 Fr./200€. Hingegen bleiben die digitale Bilderrahmen immer noch klein, bzw. teuer (9 Zoll für 300 Fr./200€).
    .
    Es müsste doch ein “normaler” grosser (20-22 Zoll) Monitor geben, der SD Card oder USB Stick mit digitalen Bilder ohne PC direkt auslesen kann?!

    Aber eventuell gibt es das schon, dann bedanke ich mich für den Hinweis.

  2. Schreibt hier auf dem Blog Don Dahlmann
    schrieb am 9. Oktober 2008 um 08:53 Uhr (#)

    Hallo Haru,

    dann könnte Ihnen dieser Rahmen zusagen:
    http://neuerdings.com/200…er-bilderrahmen-xxl/

  3. Haru
    schrieb am 9. Oktober 2008 um 09:10 Uhr (#)

    Hallo Don
    Danke für den Hinweis. Wie dort gepostet wurde, scheint mir dann 800 Fr./$ etwas zu hoch. OK, das Teil sieht zwar wirklich cool aus.
    Lese ich das richtig: Das ist nur so eine Idee: Aber jetzt klick klack kann ich das auch nicht bestellen?
    Meine Vorstellung: 300-400 Fr./$ für ein 20-22 Zöller.

    Es könnte auch ein TV Gerät sein, die haben ev. noch eher SD Card oder USB Anschluss. Auch diese sind nicht mehr so teuer, wie z.B. 32″TV-Acer AT3222,Black (bei Steg PC für 600 Fr./$) gesehen. Aber dieser Fernseher hat – wenn ich richtig lese – kein SD Card/USB Anschluss.

  4. Malte Landwehr
    schrieb am 9. Oktober 2008 um 22:37 Uhr (#)

    Hat man dann zwei Bildschirme vom gleichen Bild oder wirklich zwei Monitore? Und kann man den RDT201WDL auch als Drittmonitor für einen Desktop-PC verwenden?

  5. Touchscreen TFT
    schrieb am 18. Oktober 2008 um 09:30 Uhr (#)

    Ehrlich gesagt bezweifle ich, dass die Geschwindigkeit der USB-Schnittstelle überhaupt aufwendige 3D-Spiele oder Anwendungen ermöglichen kann.
    Das der Laptop ausgeht, wenn man per HDMI oder sonst eine Schnittstelle einen Monitor anschließt, ist auch nicht ganz richtig. Das kann man ja vorher einstellen. Aber wie auch immer, für einige sicher eine gute Idee.

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