Toshiba NB100:
Die ersten werden die letzten sein

Nachdem alle anderen Hersteller schon mit Produkten auf dem Markt sind, kommt auch das Netbook von der Firma, die diese Gattung eigentlich mit dem “Libretto” eingeführt hatte.

Der Toshiba NB100 ist Nachfahre des legendären Libretto

Der Toshiba NB100 ist Nachfahre des legendären Libretto

Der Libretto (Link verweist auf die letzte Variante) war seiner Zeit weit voraus, verschwand allerdings nach einiger Zeit wieder vom Markt. Dann kam lange Zeit nichts, und als Anfang des Jahres die Netbook-Welle anrollte, blieb es bei Toshiba lange Zeit still (sie verdauten wohl noch ihre HD DVD-Niederlage). Jetzt, nachdem alle anderen Notebook-Hersteller bereits ihre Produkte vorgestellt haben, tritt auch Toshiba auf den Plan und präsentiert den NB100:

Von den Eigenschaften und vom Preis ähneln sich Netbooks ja wie ein LCD-Fernseher dem anderen: Intel Atom N270-CPU, 1 GB RAM, Linux oder Windows XP und entsprechende Massenspeicher (siehe auch technische Daten). Nicht einmal der legendäre Mausknubbel hinter dem Display schaffte es in die aktuelle Netbook-Generation, auch im NB100 massiert der Benutzer seinen Mauspfeil genauso wie bei allen anderen Geräten per Touchpad über den Schirm. Der NB100 ist übrigens ein Vertreter der 9-Zoll-Klasse.

Die Preise von bis zu 450 Euro sind entsprechend happig, aber wer Toshiba kennt, weiß um die Unkaputtbarkeit von deren Hardware. Gerade bei Geräten die bestimmt viel unterwegs sind, ist das ein nicht zu unterschätzendes Argument. Wobei wir warten, bis wir einen gesehen haben, um das zu bestätigen.

Technische Daten

  • Modelle: NB100-10X (? 399,-), NB100-11R (? 399,-), NB100-10Y (? 449,-), NB100-11J (? 449,-)
  • Intel Atom Prozessor N270 (1,6 GHz, 533 MHz FSB)
  • Betriebssystem: Linux Ubuntu Netbook Remix (10 X, 11R) oder Windows XP Home (10Y, 11J)
  • Festplatte: 80 GB (10X, 11R) bzw. 120-GB SATA-Festplatte (10Y, 11J)
  • Arbeitsspeicher: 512 MB (10X, 11R) bzw. 1.024 MB RAM DDR2 RAM (10Y, 11J), 667 MHz (modellabhängig)
  • 8,9-Zoll-WSVGA-LED-Backlight-Farbdisplay (1.024 x 600 Pixel)
  • Integrierte Grafik Intel GMA950
  • WLAN 802.11 b/g
  • Bluetooth 2.1 + EDR (nur 10Y)
  • 10/100 Mbit Ethernet
  • Maße: 225 x 190,5 x 33 mm (mit Akku)
  • Gewicht: 999 Gramm

Toshiba-Website zum NB100

 

Mehr lesen

ZTE Grand X IN: Smartphone mit Intel inside

31.8.2012, 3 KommentareZTE Grand X IN:
Smartphone mit Intel inside

Der chinesische Handyhersteller ZTE präsentiert auf der IFA ein Handy mit Intel Atom-CPU.

Linutop 4: Schwachbrüstiger Linux-Atom-Nettop

21.5.2011, 7 KommentareLinutop 4:
Schwachbrüstiger Linux-Atom-Nettop

Der Linutop 4 der gleichnamigen Firma verwendet veraltete Hardware, ein aktuelles Ubuntu-Derivat und ein lüfterloses Design. Leider stößt der enorm hohe Preis sauer auf.

Manli Nettop: Pralinenschachtel-PC

13.1.2011, 8 KommentareManli Nettop:
Pralinenschachtel-PC

Manli stellt einen kompakten Medien-PC vor, der vor allem auch zum Anschauen hochauflösender Filme geeignet sein soll.

MSI GS70: Auch Gaming-Notebooks werden schlanker

6.6.2013, 3 KommentareMSI GS70:
Auch Gaming-Notebooks werden schlanker

Wer zocken will, braucht Leistung. Und die lässt sich nur schwer in ein flaches Ultrabook pressen. Das Gaming-Notebook GS70, das MSI auf der Computex vorgestellt hat, ist trotzdem deutlich schlanker als seine Konkurrenz und bietet eine Fülle an Anschlüssen. Warum geht das eigentlich nicht auch bei Ultrabooks?

UltraLink UCube: Audiophile Designer-Brüllwürfel

20.12.2011, 0 KommentareUltraLink UCube:
Audiophile Designer-Brüllwürfel

Sollen Lautsprecher gut klingen oder doch lieber gut aussehen? Wer sich zwischen «gut» und «schön» nicht entscheiden kann und ausserdem stolze EUR 150 übrig hat, kann sich die UCubes mal ansehen.

Asus Bamboo U53SD: Bambusholz statt Plastik

20.12.2011, 2 KommentareAsus Bamboo U53SD:
Bambusholz statt Plastik

Asus stellt ein Notebook vor, das nicht nur mit guter Leistung punkten soll, sondern auch mit einer neutralen Öko-Bilanz.

Handykamera à la Lytro angekündigt: Welche Funktionen braucht eine Smartphone-Kamera?

29.12.2012, 1 KommentareHandykamera à la Lytro angekündigt:
Welche Funktionen braucht eine Smartphone-Kamera?

Toshiba will ein Kameramodul für Smartphones herausbringen, das mit seinen Fähigkeiten an die "Lytro"-Lichtfeldkamera erinnert. Damit lässt sich unter anderem der Schärfepunkt von Fotos nachträglich verändern. Ist das mehr als Schnickschnack?

Apple, Asus, Acer, Fujitsu, Toshiba: MacBook Air vs Ultrabooks - ein Marktüberblick

22.6.2012, 2 KommentareApple, Asus, Acer, Fujitsu, Toshiba:
MacBook Air vs Ultrabooks - ein Marktüberblick

Apple hat seinen Bestseller MacBook Air aufgefrischt, und auch die Konkurrenz aus dem Ultrabook-Lager ist mit neuen Geräten am Start. Dieser Artikel zeigt euch, was diese Laptops können und was sie voneinander unterscheidet.

Toshiba X770-11 im Test (2/2): Gaming-Laptop für fast alle Lebenslagen

20.3.2012, 3 KommentareToshiba X770-11 im Test (2/2):
Gaming-Laptop für fast alle Lebenslagen

Der Toshiba erntete im ersten Teil eine Menge Lob, nun geht es ihm aber an den Kragen. Doch trotz der vielen Kritik ist das Toshiba X770-11 am Ende eine Kaufempfehlung wert.

Ein Kommentar

  1. Ich hatte mir vor einigen Tagen das Toshiba Netbook 100-10X N 270 gekauft, da mir die Verbindung zwischen dem Markenhersteller Toshiba und Ubuntu zusagte. Derartige Kooperationen sollte man meines Erachtens fördern, um Ubuntu auch über die kommerzielle Schiene weiter zu verbreiten. Das Netbook läuft im Zustand der Auslieferung ab Werk einwandfrei, aber bereits nach dem gestrigen Online-Update mit ca. 120 Updates funktionierte der Sound nicht mehr. Ich habe dann Ubuntu 8.04.1 EEE heruntergeladen und auf einem 8 GB-USB-Stick als Bootmedium eingerichtet. Das Netbook bootete auch brav vom USB-Stick, aber dann kam die große, böse Überraschung: Das Partionierungsprogramm Gparted fand die Festplatte nicht. Lediglich der USB-Stick selbst wurde erkannt. Ich vermute, dass Toshiba über das Bios den Zugriff auf die Festplatte verschlüsselt hat, um die Installationsmöglichkeiten auf die von Toshiba gelieferte Ubuntu-Version zu beschränken. Das wäre natürlich ein klarer Verstoß gegen die Ubuntu-Philosophie. Ich selbst als Anwender will darüber entscheiden, welches Betriebssystem ich installieren möchte.

    Die beigelegte Recovery-CD und Dokumentation enthalten keinerlei Hinweise darauf, wie die Neuinstallation per USB-Stick vorgenommen werden kann. Man geht anscheinend davon aus, dass der Käufer über ein externes DVD-Laufwerk mit USB-Anschluss verfügt. Was bei mir aber leider nicht der Fall ist. Dumm gelaufen!

Kommentar schreiben

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen.

* Pflichtfelder