EA Spore Test Teil 1:
Leben erschaffen!

Sebastian Czub, 17. September 2008 16:26 Uhr, 10 Kommentare Kommentare

Leben erschaffen! – Das ist nicht neu in der Gamerwelt, denn bereits ?Black & White? ermöglichte dem Spieler in die Rolle von Gott zu schlüpfen. Spore von EA eröffnet dem Spieler weitaus mehr Möglichkeiten.

Nicht nur das Handeln seiner Kreaturen steuert er – er erschafft sie und führt sie durch die Evolution. Dabei stößt der Spieler immer wieder auf kleinere oder größere Probleme, wie zum Beispiel den umstrittenen Kopierschutz oder ein feindliches Volk im Spiel. “Jemand hat sie auf ihrem Weg (gemeint ist die Evolution) geleitet – dieser jemand bist DU!? – Mit diesem Spruch wirbt EA für den erhofften Spielehit Spore. Die Chancen stehen gut, immerhin haben die Entwickler schon andere Erfolge wie zum Beispiel Sims und Sims 2 entwickelt. Dennoch wird das Spiel in den letzten Tagen von Verbrauchern und – mehr oder weniger selbst ernannte – Experten zerrissen. Grund dafür sind der extrem benutzerunfreundliche Kopierschutz und die Instabilität des Spiels.

Nachdem ich die DVD entpackt und in meinem Mac eingelegt hatte, erschien das Setup. Die Installation ging schnell und dauerte auf meinem MacBook mit 4GB Arbeitsspeicher und Intel Dual Core 2,2 Gigahertz gerade einmal 5 Minuten. Mein Produktcode muss nun allerdings online überprüft werden – wer also kein Internet hat, für den ist hier Schluss. Nach der Verifizierung wartet eine freiwillige Registrierung bei EA auf mich – ohne eine solche gibt es allerdings keine Updates. Benötigt wird lediglich meine E-Mail Adresse, doch das automatische Zusenden von Newslettern und Werbung lässt sich abstellen.

Endlich im Spiel komme ich in meiner eigenen Galaxie an. Wählen kann ich nun zwischen sieben Planeten, von Eis- über Wüsten- bis hin zur erdgleichen Oberfläche. Die Qual der Wahl will aber auch nicht Abriss nehmen, wenn ich mich für einen Planeten entschieden habe – nun muss ich für meine Zelle eine wichtige Entscheidung treffen: Fleisch- oder Pflanzenfresser? Die Zellphase ähnelt sehr einem billigen 2D-Klickgame. Durch dass Klicken auf die entsprechenden Pflanzenteilchen (bzw. als Fleischfresser andere Zellen) in der ?Ursuppe? frisst und wächst meine Figur.

Meine Zelle wächst und wächst – aber auch die Vermehrung ist wichtig. Durch den ?Partnerruf? locke ich meinen Partner an. Nach diversen Gesten und Anspielungen habe ich ein kleines Ei auf dem Desktop. Nun gelange ich auch in das bereits kostenlos downloadbare ?Spore-Labor?, indem ich meiner Kreativität kaum Grenzen gesetzt werden. Nach etwa zehn Minuten in der Zellphase kann ich mich über einen neu erschienen Button in die nächste Phase, der Kreaturenphase weiterentwickeln. Naja, ?können? ist relativ – zumindest bei mir stürzt das Spiel ab.

Nach einem erneuten Durchspielen der Zellphase stoße ich wieder auf dasselbe Problem. Nach dem Neustart können wir aber immerhin auf dem Planeten direkt die Kreaturenphase einsteigen. Nun befinden wir uns nicht mehr in einem 2D-Klickadventure sondern in einer dreidimensionalen Rollenspiel. Über die Pfeiltaste steuere ich meine Kreatur die mich etwas an unseren guten, alten ?ALF? erinnert. Ich stoße auf andere Völker, kann diese entweder beeindrucken und so zu meinen Verbündeten machen oder die Rasse durch einen taktischen Angriff auslöschen. Über die Zeit wächst mein Gehirn und ich kann immer mehr Stammesbrüder in mein Rudel mit aufnehmen.

Auch hier funktioniert das System der Fortpflanzung und dem Sporelabor, wie bereits gewöhnt. Den versprochen ?Online-Effekt?, meinen Planeten also live mit anderen Spielern aus der Welt zu teilen, vermisse ich bisher komplett. Dieser Punkt soll mir aber später noch etwas klarer werden.

Den zweiten Teil des Tests gibt es morgen.

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10 Kommentare zu diesem Artikel

  1. Quirky

    schrieb am 17. September 2008 um 16:36 Uhr (#)

    Das Spiel wird schnell langweilig weil es keine hohen Ansprüche an den Spieler stellt und sich alles sehr schnell wiederholt eher ein Kinderspiel so bis 12 Jahre.

  2. mee

    schrieb am 17. September 2008 um 17:32 Uhr (#)

    Ich hab Spore nur schnell mal 1h angespielt und fand es noch recht gelungen. Doch ich kann Quirkys Meinung auch schon jetzt erkennen. Es ist immer etwa das gleiche. Hoffe nur, dass es beim Städte bauen besser wird ;-)

  3. R.B

    schrieb am 17. September 2008 um 18:01 Uhr (#)

    Ich habe das Spiel bis in die Weltraumphase verfolgt, und muss sagen dass gute Arbeit geleistet wurde. Bie mir (Windows) ist dass Spiel nicht einmal abgestürzt. Wenn man die Schwierigkeit auf schwer oder mittel stellt begegnen einem auch andere KReaturarten als sonst.

  4. MotD

    schrieb am 17. September 2008 um 21:44 Uhr (#)

    Ich habe mir das Spiel auch gekauft und auf meinem MacBook lief es ohne Abstürze.. Bis zur Weltraumphase fand ich das Spiel ganz interessant, aber in der Weltraumphase wurde es doch ein wenig lanweilig :/

  5. Sifu

    schrieb am 18. September 2008 um 06:42 Uhr (#)

    Das Spiel ist auf keine Altersgruppe zugeschnitten. Die NDS-Version ist eindeutig mehr für die jüngere Generation umgebaut worden. Die PC-Version hingegen spricht alle Altersgruppen an.

  6. Janko @ TB

    schrieb am 18. September 2008 um 08:20 Uhr (#)

    Ich dachte, in der Weltraumphase soll es erst richtig abgehen? So von wegen “Kopie einer Galaxis mit allen Spielerwelten”, in der man sich nach Herzenslust mit den Kreaturen und Völkern der Mitspieler messen kann? Stößt man dabei eigentlich nur auf die Rassen, die auch schon die Weltraumphase erreicht haben oder auch mal auf primitivere Lebensformen?

  7. David

    schrieb am 18. September 2008 um 10:02 Uhr (#)

    In eine Götterrolle schlüpfte man übrigens bereits beim Uralten “Populus” und nicht erst bei “Black and White”.

  8. R.B

    schrieb am 18. September 2008 um 17:09 Uhr (#)

    ja man stösst auch auf andere Lebensformen, und kann sie mit dem Monolith-Werkzeug sogar weiter entwickeln (wohl eine Hommage an “2001 Odyssee im Weltraum).

  9. Sifu

    schrieb am 18. September 2008 um 23:20 Uhr (#)

    Wann ist denn das Spiel eigentlich beendet? Ich man was ist das Ziel des Spiels? Wann erreicht man es, gibt es ein Ende?

  10. Necronom

    schrieb am 18. Februar 2009 um 19:36 Uhr (#)

    Das Spiel ist offiziel zuende, wenn man das Zentrum der Galaxie erreicht hat. Was aber echt schwer ist, weil ringsum um den Kern fast jedes Sternensystem von den Grox besetzt ist. Im Zentrum trifft man dann eine “höhere” Macht und erhält den “Stab des Lebens”. Das sind torpedoähnliche Terraformer. Man schießt ein so´n Ding auf einen Planeten und der terraformt sich automatisch bis auf T3. Geile Sache. Danach kann man in der Galaxie machen was man will…….die ganzen Missionen wiederholen sich nur, und das macht es dann doch recht langweilig……..aber ich hab mir als Ziel noch die Zerstörung der Grox vorgenommen ;o)
    Bin seit 2 Monaten dran und finde immer noch Grox……werde bestimmt nie fertig :-(

    Einer News zufolge, soll aber im Spiel einen Meldung kommen, wenn man alle Grox vernichtet hat. Hat das jemand schon geschafft????

    Hoffe ich konnte euch ein paar Infos geben.


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