Electrolux Flatshare Kühlschrank:
Jedem das Seine
Modulwohnen mal anders: Für einen Designwettbewerb von Electrolux wurde dieser Kühlschrank entworfen. Mit dem Flatshare Fridge könnten Besitzstreitereien in Wohngemeinschaften bald ein Ende haben.
In meinem bisherigen Leben habe ich gerade mal zwei Wohngemeinschaften erlebt. Überall ist es aber das gleiche: Man muss sich mit mehreren Leuten einen Kühlschrank teilen, nicht immer ist im Kühlschrank eine Einteilung vorhanden, die die Zuordnung einfacher macht. Und manchmal isst man Dinge, die sich andere gekauft haben. Oder man vergisst schlichtweg, was einem überhaupt gehört und niemand fühlt sich dafür verantwortlich. Das führt dann zu den bekannten Diskussionen, an die sich dann gerne auch weitere zum Thema “Sauberkeit im Badezimmer” oder “Fernsehlautstärke nach Mitternacht anschließen. Immerhin: mit dem Flatshare Fridge könnte zumindest der Streit um den Kühlschrank ein Ende haben:
Die Idee stammt vom Designer Stefan Buchberger von der Universität für angewandte Künste in Wien. An alle Bedürfnisse wurde bei der Umsetzung gedacht: Aussparungen für Flaschen, eine Gemüseschublade und sogar ein Gefrierfach für die obligatorische Aufbackpizza ist dabei. Zusätzlicher Vorteil dieses Kühlschranks: Jeder kann seinen persönlichen Kühlbereich selbst reinigen, ohne direkt den ganzen Kühlschrank auszuräumen. Außerdem können weitere Module je nach Bedarf einfach aufgesetzt werden, falls neue Mitbewohner dazukommen. Einziges Manko: Abschließen kann man die Elemente nicht. Aber so viel Vertrauen sollte man doch seinen Mitbewohnern gegenüber haben…
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2 Kommentare zu diesem Artikel
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Leonhard
Wer soll denn mit so einem kleinen Fach zurechtkommen?
Da steht das Design klar im Vordergrund, und nicht die Funktionalität.
Ausserdem ist das dann kein Unterschied ob man solche Segmente hat, welche sich eh nicht abschließen lassen, oder ein Fach in einem normalen Kühlschrank.
Wolf C. Wenzel
Gratulation zu der Überschrift!
Ihnen ist schon klar, dass das das Motto des KZ Buchenwaldes war?