Digi-Album im Portemonnaie:
Alte Gewohnheit aufgefrischt

Peter Sennhauser, 14. September 2008 11:23 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Ein digitales Fotoalbum ist in diese Geldbörse eingebaut. Bis zu sechzig Bilder können gespeichert werden.

Digi-Bilder in der Börse

Menschen sind eigenartige Tiere: Sie akzeptieren neue Technologien häufig nur, wenn sie im Gewand alter Gewohnheiten daherkommen. Diese “Digitalbild-Börse trägt dem Umstand Rechnung. Wer Familie, Hund, Pool und Segeljacht bisher im Portemonnaie herumgetragen hat, kann das jetzt in digitaler Form weiterhin tun:

Die Börse für 60 Dollar oder umgerechnet rund 43 Euro lässt die eigenen Errungenschaften besser aussehen als die alten, vergilbten und mit Eselsohren versehenen Papierfotos, die mancher neue Bekannte zu später Stunde aus der Hosentasche zieht (mal ehrlich - wann ist Euch das das letzte Mal passiert?).

Die Digitalrahmen-Diaschau ist in einem Sondermodul untergebracht, das in die Leder-Börse eingelegt wird. Das Gerät wird via USB mit bis zu 60 Fotos bestückt und zugleich der Akku geladen. Auf dem 1.44-Zoll LC-Display sehen die Fotos zwar besser aus, den Vorteil bezahlt der Benutzer allerdings mit einer 3 Zentimeter dicken Börse (leer), die noch dazu empfindlich auf Druck reagiert (nichts für Gesässtaschen-Träger) und Wasser nicht mag. Letzteres ist vor allem ein Risiko für Leute, welche gelegentlich vergessen, die Taschen vor dem Waschgang zu leeren - alle andern Situationen überlassen wir Eurer Vorstellung.

Da ausserdem heute praktisch jedes Handy eine Bildgaleriefunktion aufweist, scheint das Portemonnaie mit Digital-Galerie obsolet. Aber wer an alten Gewohnheiten hängt…

Zu beziehen ist die Digital-Album-Börse bei Seventh Avenue.

[Via Oh Gizmo]

» Mehr lesen: Medienplayer (457)

» Weitere Artikel der Kategorie "Heimelektronik" lesen

» Nächster Artikel: USB Multi-Phone Charger : Ladegerät für alle Handys
» Älterer Artikel: Pappa Phone: Telefonieren mit der Holzklasse

» Drucken
» Merken/E-Mail


Einen Kommentar schreiben

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.

 
blogoscoop