Open Pandora:
Spielkonsole – frei programmierbar
Open Pandora – eine portable Spielkonsole mit Linux will die “ultimative” offene Spielkonsole sein.
Die Open Pandora Spielkonsole ist mit einem Linux-Betriebssystem ausgestattet und möchte die offene Spielkonsole schlechthin werden. Erreicht hat man dieses, beziehungsweise möchte man, indem man auf die Wünsche der zukünftigen Kunden im offiziellen Forum gehört hat. Ob das Gerät deswegen so gewöhnungsbedürftig aussieht?
Zumindest Geschmackssache dürfte das Design von Open Pandora sein, wenn es auch unter funktionalen Gesichtspunkten gut gestaltet ist. Man hat zwei Daumenjoysticks zur Verfügung, genauso wie 2x je vier Knöpfe links und recht an dem Gerät – ebenfalls für die Daumen. Zusätzlich stehen ein paar Sonderfunktionstasten zur Verfügung – wir kennen das von Spielkonsolen: Select, Start und noch eine weitere Taste. Erstaunlicherweise ist noch Platz genug da für eine Tastatur, und eine Zeile von Ziffern in der oberen Reihe. Erstaunlich ist es deswegen, da die Open Pandora Konsolen ur ein klein wenig größter ist, als der Nintendo DS lite.
Auch unter der Haube gleicht Open Pandora einem Maximalentwurf. Es handelt sich um die leistungsfähigste Hardware, die in dieser Größe erhältlich ist. Selbst Quacke3 soll neben diversen Emulatoren von historischer Spielehardware (SNES, Mega Drive) problemlos und ruckelfrei laufen. Da wird man kaum Probleme mit der Implementation von dem Firefox-Browser haben. Das Display schafft eine Auflösung von 800×480 Pixeln. Nicht vergessen: Open Pandora ist um einiges kleiner als ein Subnotebook.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist auch die Rede davon, dass es einige Spielerentwickler gibt, die zugesagt hätten, auch kommerzielle Spiele für die Open Pandora herzustellen. Da Linux auf der Konsole lauffähig ist, sollte der Softwareenwicklung im Allgemeinen nichts im Wege stehen. Ich würde mal sagen, dass das iPhone einen würdigen Konkurrenten im Open Source Bereich bekommen hat. Zu erwähnen ist noch der Preis… Ab 20. September soll man diese kleine Wunderbox schon für sage und schreibe 212 Euro kaufen können.
Die URL von dem Projekt ist ebenfalls sehr eingängig: OpenPandora.org
































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12. September 2008 um 13:15
ah. das machen die erfinder der phantom konsole derzeit also…
12. September 2008 um 13:29
Sieht ja wirklich sehr interessant aus – lädt auf jeden Fall zum Spielen ein.
Zwei Kleinigkeiten sind mir beim ersten Blick auf die Homepage aufgefallen:
1. Erhältlich sein soll es ab dem 30. September, nicht dem 20. (verlesen, oder hat sich das Datum in zwei Stunden schon um 10 Tage verschoben ? Aud der Seite ist noch ein Artikel verlinkt, in dem von März/April die rede ist)
2. die 212 Euro sind “Ex. VAT”, also ohne Steuer. Damit kämen wir in Deutschland dann auch schon auf gut 250 Euro.
12. September 2008 um 13:33
nochmal anders:
Ab 30. September werden Vorbestellungen angenommen – geliiefert wird dann (laut einem anderen Arktikel) ab dem 13. November.
12. September 2008 um 21:11
ich warte auf den nachfolger vom gp2x.
http://gp2x-emulation.dce…th–144482.html
hat schon heute eine riesige community und jede menge tools und games.
läuft ebenfalls auf linux basis, hat nen touchscreen usw.
13. September 2008 um 12:45
Hört sich alles ganz interessant und gut an, an einen durchschlagenden Erfolg glaube ich aber nicht. Das wird wohl eher eine Nischenkonsole, die von ein paar hartgesottenen Cracks benutzt wird.
Habe zum Beispiel erst heute durch deinen Blogpost ganz zufällig von dieser Konsole erfahren. Denke nicht das die mit ihrem Werbeetat mit Sony, Microsoft oder Nintendo im Konsolenmarkt mithalten können.
15. September 2008 um 8:41
Das ist doch Quake2 im Video und nicht Quake3. :-)
15. September 2008 um 14:11
Laut Angaben von Open Pandora, soll aber auch Quake 3 lauffähig sein.