Multi-Monitor-Toolbar:
Durchblick bei zwei Monitoren

Moderne Grafikkarten erlauben es, mehrere Monitore anzuschließen. Praktisch, doch irgendwann weiß man nicht mehr, welches Fenster auf welchem Bildschirm liegt. Die Multi-Monitor-Toolbar schafft Abhilfe.

Randy Pausch, der durch seine “letzte Vorlesung” vor seinem Krebstod noch einmal zu unerwartetem Internet-Ruhm gekommene Professor und Fachmann für virtuelle Welten, hatte in einer Vorlesung über Zeitmanagement vom Nutzen mehrerer Bildschirme geschwärmt. Ebenso, wie ein großer Schreibtisch ordneten diese die Gedanken besser. Mit Röhrenmonitoren wäre dies im K.O. bei Zimmertemperatur, Platzbedarf und Stromrechnung geendet. Mit LC-Monitoren kann man daggeen durchaus zwei oder noch mehr auf einem Schreibtisch unterbringen.

Nun, am Notebook tut man sich mit mehreren Bildschirmen schwer, doch als Textarbeiter können zwei Bildschirme durchaus praktisch sein. Nur weiß man sehr schnell nicht mehr, welche Textversion nun auf welchem Monitor liegt und verursacht Chaos beim Anklicken der Taskbar, weil immer der falsche Text wegklappt.

Der Grund: Windows gönnt stets nur dem Hauptbildschirm eine Taskbar, auf der sich die Tasks aller Fenster versammeln.

Ein kleines Utilty, die Multi-Monitor-Taskbar von Mediachance, schafft Abhilfe: Sie simuliert auch auf den anderen angeschlossenen Monitoren eine Windows-Taskbar und ergänzt Programmfenster auch um nette kleine Icons, um diese einfach von Fenster zu Fenster schubsen zu können.

Die kostenlose Version kennt nur graue Taskbars, doch schon das hilft enorm, den Überblick zu behalten, wenn wieder 35 Fenster offen sind. Angenehm: Das Utility läßt sich auch ohne Administratorrechte einrichten.

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6 Kommentare

  1. Guido
    schrieb am 1. September 2008 um 09:20 Uhr (#)

    Hm, ich lebe ganz gut mit grossen Monitoren, 35 Fenstern und nur einer Toolbar: Auf dem “Haupt-Arbeits-Bildschirm” hat eine Toolbar nix zu suchen, auf dem “Administrations- und Doku-Bildschirm” schon. Ist wohl Geschmackssache.

  2. tom
    schrieb am 1. September 2008 um 10:16 Uhr (#)

    persönlich find ich ultramon ansprechender. ist zwar nicht kostenlos, aber mit mehr features ausgestattet

  3. Yogi
    schrieb am 1. September 2008 um 14:07 Uhr (#)

    Hmmm die Idee ist nicht schlecht, aber die Rechte Maustaste kann auf der normalen Taskbar (also im ersten Monitor) nicht mehr gebraucht werden. Darum mein Urteil für dieses Progi: Unbrauchbar.

  4. Schreibt hier auf dem Blog Wolf-Dieter Roth
    schrieb am 1. September 2008 um 20:16 Uhr (#)

    @Yogi: Kann ich nicht bestätigen, die reguläre Toolbar ist unverändert, außer daß sie um die Fenster erleichert wird, die auf dem/den anderen Monitoren sind. Dort allerdings geht die rechte Maustaste nur in der Bezahlversion.

    @Tom: Die Bezahlversion kann auch hier mehr, mir reicht aber schon die freie, deshalb habe ich die nicht getestet.

    @Guido: Klar, kommt auf die Arbeitsweise an. Ich habe oft einige Text links, einige rechts, alls im Vollbild, und da ist es dann blöd, wenn man nicht weiß, was eigentlich wo ist.

  5. Patrick Rathke
    schrieb am 2. September 2008 um 16:58 Uhr (#)

    Für MAC wär das wesentlich interessanter, da dort die die Toolbar gleichzeitig die Programmleiste ist und man bei zwei Monitoren immer recht lange Wege zurücklegen muss. Kennt da jemand ein Tool?

  6. Hans
    schrieb am 12. September 2008 um 11:35 Uhr (#)

    Ich nutze ein 20″-Display zusammen mit dem eingebauten Display meines MacBook.

    Die Menüleist und das Dock habe ich dabei auf dem Hauptmonitor untergebracht.

    Gegen weite Wege helfen Tastaturkurzbefehle und Erweiterungen wie Quicksilver oder Launchbar.

    An die Menüleiste kommst du zum Beispiel mit “ctrl-F2″. Suche in der Apple-Hilfe nach “Kurzbefehle für die Navigation”

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