Image Metrics “Emily”:
Lächeln mit allen Muskeln
Image Metrics überrascht die Fachwelt mit einem Video, in dem eine per 3D-Software animierte Schauspielerin zu sehen ist. Und das so echt, dass man kaum noch einen Unterschied zur echten Frau erkennen kann.
Natürlich ist die Frage, ob sich durch derartige Techniken Schauspieler ersetzen lassen, gewagt, aber wenn schon ein Mensch in seiner Mimik originalgetreu nachgeahmt werden kann, ist es dann nicht nur noch ein kleiner Schritt bis dahin zu verstehen, was Schauspiel so gut (oder eben nicht) macht? Image Metrics ist dabei weiterhin auf Schauspieler angewiesen: Es sind reale Gesichtsbewegungen, die bis ins letzte Detail (porentief…) erfasst und so zerlegt werden, dass sie in jeder anderen “synthetischen” Gesichtsmaske wieder verwendet werden können.
Das ist schon sehr erstaunlich und eröffnet der Filmindustrie komplett neue Möglichkeiten. Humphrey Bogart und Harrison Ford in einem gemeinsamen Film? Steve McQueen und Gary Grant als Gegenspieler? In Zukunft könnte das tatsächlich auf der Leinwand zu sehen sein. Das Emily-Project wird in diesem Video von Image Metrics genauer erklärt. Beeindruckend sind die Bilder der Anlage für den Grundlegenden Gesichtsscan.
Via DVICE
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2 Kommentare zu diesem Artikel
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Christoph@LG
Yes, da war ich einmal schneller als ihr (26.8. :-)
Gruss Christoph
David
Ich habe das Ding auf der SIGGRAPH in HD gesehen. Es ist tatsächlich recht beeindruckend was die Bewegungen angeht. Allerdings sieht die Dame (zumindest in hoher Auflösung) aus als trüge sie eine zentimeterdicke Schicht Schminke, sprich: die Hauttextur und -beleuchtung ist nicht auf dem Niveau der Animation.