Planar Viper DLP HD Projektor:
Kino-Qualität im Wohnzimmer

Don Dahlmann, 27. August 2008 17:00 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Was die Firma Planar mit dem “Viper” auf den Markt bringt, geht über alles hinaus, was man sich unter einem schnöden Beamer verstellen kann.

Projektoren, über die man DVDs auf eine Leinwand projizieren möchte, haben meist zwei Probleme: zum einen ist das Bild gerne zu dunkel, leicht unscharf oder verliert an Farbe. Zum anderen tun sie sich mit HD doch noch etwas schwer, was bei der geforderten Auflösung aber auch kein Wunder ist. Der Lichtverlust macht sich meist unschön bemerkbar, so dass vom HD-Genuss nur wenig übrig bleibt oder man das Bild sehr klein halten muss. Der Planar Vipder DLP HD Projektor kommt mit einer Technologie, mit der man HD-Bilder in großer Schärfe sogar auf Kinoleinwände bekommen soll. Allerdings ist die Sache nicht so ganz billig.

Der kleine, unscheinbare Kasten hat ein interessantes Innenleben. So versteckt sich dort ein “three-chip DLP, 10-bit independent dual image processing” [Zitat Planar] der von Texas Instruments stammt und für extrem brillante Schärfe sorgen soll. Verwaschene Farben und sonstiges sollen der Vergangenheit angehören. Bei einem Kontrastverhältnis von ziemlich großzügigen 10000:1, was ziemlich genau 2000 Lumen entspricht, ist das auch nicht weiter verwunderlich. Damit kann man tatsächlich schon in einen mittelgroßen Kinosaal einen Film zeigen, zumal ausdrücklich versichert wird, dass das Gerät mit Projektionsflächen über drei Meter keine Probleme hat. Die maximale HD Auflösung liegt in dieser Größenordnung dann allerdings “nur” noch bei 1280 mal 720p. Die Lampe scheint den riesigen Anforderungen gewachsen zu sein, den Planar gibt eine Lebensdauer von rund 2500 Stunden an.

Die Sache hat aber natürlich einen riesengroßen Haken: den Preis. 15.500 Dollar möchte der Hersteller Planar gerne für den Viper haben. Spare ich mir immerhin die Suche nach einer freien Wand in meiner Wohnung.

[Via Wired]

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1 Kommentar

  1. Simon R.
    schrieb am 28. August 2008 um 10:28 Uhr (#)

    Seit wann entspricht denn ein Kontrastverhältnis von 10000:1 ziemlich genau 2000 Lumen? Lustige Ableitung der Lichtstärke.
    Und mit nur 2000 Lumen soll man in einem mittelgrosser Kinosaal einen Film zeigen können? Wenn mittelgross nicht über 20 Plätze hinaus geht, kann es gehen. Sorry, aber hier ist jemand der Werbung ganz schön auf den Leim gegangen.

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