Globoesoft Apfelschäler:
Hilfsgerät für Vitaminmuffel

Thomas Jungbluth, 27. August 2008 11:56 Uhr, 5 Kommentare Kommentare

“An apple a day keeps the doctor away” sagt eine Weisheit. Um ihr gerecht zu werden, hilft der Apfelschäler von Globosoft: er schält, zerteilt und befreit ihn vom Kerngehäuse.

Hilft dabei, die Vitaminbilanz des Tages zu verbessern: GloboeSoft Apfelschäler

Seien wir ehrlich: Häufig sind es so simple Tätigkeiten wie das Schälen und Zerteilen eines Apfels, die uns davon abhalten, die tägliche Ration an Obst zu uns zu nehmen. Zum Glück gibt es Hilfsmittel, die das erleichtern. Eine besonders geniale Konstruktion ist dieser Apfelschäler.

In einem Durchgang entledigt er die Frucht von ihrer Hülle, dem Kern und schneidet sie in eine dünne Spirale. Das Ergebnis kann sofort verzehrt werden. Bei der Energiebilanz kann der Schäler auch glänzen: er verbraucht nämlich keinen Strom.

Wer andere Früchte schälen will, kann das auch, das Gerät ist Birnenkompatibel. Es gibt zwar einige, die der Ansicht sind, die Schale enthalte das Wertvollste vom Apfel. Allerdings bekommt man häufig Früchte, die nicht besonders ansehnlich sind, und essen möchte man das dann nicht. Und bei den hochglanzpolierten Fehlerfreien ist auch nicht gesagt, dass ihnen nicht ein halber Chemiecocktail anhaftet.

Das Gerät ist für knapp 16 Euro bei Globo-eSoft zu bestellen, die sonst vor allem Klicktel, Rückwärtssuchprogrammen und andere Billigweichware im Angebot haben. Sowie eine Variante des Elektrozapp.

Bild: Th. Jungbluth

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5 Kommentare zu diesem Artikel

  1. Jayn Doe

    schrieb am 27. August 2008 um 12:11 Uhr (#)

    Die Energiebilanz ist Mist denn immerhin muß das Teil hergestellt werden was vollkommen unnötig ist für die meisten. Ein Messer reicht zum Apfel schälen und das hat ja wohl jeder.

  2. Cara

    schrieb am 27. August 2008 um 12:24 Uhr (#)

    Stimme Jayn Doe zu.
    Schmeckt denn ein zur Spirale geschnitzter Apfel besser? Daneben muß ein solches Gerät auch erst aufgebaut und hinterher gereinigt werden.
    Im Endeffekt landet es dann doch irgendwo bei anderen “Küchengeräten” die man nicht (mehr) benutzt.
    Und wie es aussieht, wenn eine richtig saftige Birne damit zerlegt wird, das möchte ich sehen ;)

  3. matze

    schrieb am 27. August 2008 um 17:12 Uhr (#)

    wir (d.h. meine Eltern, bei denen ich damals noch gelebt hab) haben uns das gerät vor 11 jahren aus kanada mitgebracht. und ungefähr 3 mal benutzt (mindestens einmal davon für dekorationen für selbstgemixte drinks).
    dauert einfach zu lange, das sauberzumachen.
    aber schön aussehen auf dem küchenregal tut es wenigstens.

  4. Submain

    schrieb am 28. August 2008 um 16:59 Uhr (#)

    mit so einem teil hat meine oma schon äpfel geschält. und zwar schon deutlich bevor ich geboren wurde. Übrigens konnte das auch schälen ohne spiralen zu schneiden

  5. Thomas Jungbluth

    schrieb am 29. August 2008 um 07:48 Uhr (#)

    Beim Schälen mit dem Messer besteht das Problem, gleichmäßig und nicht zu dick zu schälen. Mit Sparschäler geht das, ist aber mühsam. Länger dauert es immer.

    Die Rechnung mit Umwelt und Energiebilanz *bei der Produktion* will ich hier gar nicht aufmachen, vor allem im Vergleich zu einem Messer mit Kunststoffgriff.

    Das Teil ist einfach zu reinigen: mit feuchtem Lappen.

    @submain Wenn man die Klinge vorne entfernt (befestigt mit Flügelmutter), wird die Frucht nur geschält, man könnte dann sogar andere damit schälen (zB Kiwi, hab ich aber nicht ausprobiert).


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