Fernbedienung und Fell für LS-10:
Winter-Design für Audiorekorder
Der Audiorekorder Olympus LS-10 scheint trotz seines Preises zum Erfolg zu werden. Nun gibt es auch eine Fernbedienung – und ein Windfell.
Diese macht es möglich, den LS-10 geeignet an die aufzunehmende Schallquelle zu stellen, beispielsweise in die Mitte des Konferenztischs oder nahe ans Vogelnest, und die Aufnahme per Knopfdruck zu starten und zu stoppen, ohne deshalb wieder zum Rekorder greifen zu müssen.Die Fernbedienung RS30W gibt es bei Olympus ab sofort für knapp 60 Euro, für den winterlichen Windschutz muß man dagegen die ersten Herbststürme abwarten. Dann soll er für knapp 50 Euro zu haben sein.
Nick Mason, Drummer von Pink Floyd, lobt den LS-10 übrigens lt. Olympus bereits in höchsten Tönen; er sieht den Recorder als unentbehrliches Hilfsmittel für Musiker, die kreative Ideen unmittelbar festhalten wollen:
Das Einzige, was dem Recorder fehlt, ist ein Weltklasse-Toningenieur, er ist zu Aufnahmen in einer Qualität fähig, die zuvor nur mit einem mobilen Aufnahmestudio und einem Catering-LKW, der die Roadies versorgt, möglich waren. Wenn du ein Demo machen willst, das die Plattenbosse überzeugt, ist dies das richtige Gerät dafür.
Offensichtlich bin ich also nicht der einzige, der auf die Idee kam, mit dem Gerät Rockkonzerte aufzunehmen…
Bilder: Olympus

























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Endlich ist eine Lösung in Sicht. Danke! Der LS-10 ist wirklich unglaublich windempfindlich. Leider wird das in kaum einem Test erwähnt, anscheinend ist kein Redakteur damit mal vor die Haustür getreten. Herr Roth, wo wird das Zubehör denn zu bekommen sein ?
Gruß,…
Bei Olympus weiß man übrigens nichts davon….
“Olympus” ist ein dehnbarer Begriff. :-)
Wie es im Artikel etwas romantisch verbrämt heißt: “für den winterlichen Windschutz muß man dagegen die ersten Herbststürme abwarten”. Also das Winterfell gibt es jetzt noch nicht, es ist auch kein fester Lieferzeitpunkt bekannt. Aber es wird kommen. (Wahrscheinlich müssen sie in Japan noch ein paar Hunde fangen…).
Also ich habe sofort die Ploppschutze über die Mikrofone gestöpselt und das Gerät nicht anders getestet. Dann war die Windempfindlichkeit “normal”. Ich habe unter anderem im Auto bei 50 km/h und offenem Seitenfenster das Gerät in der Hemdentasche gehabt, um zu testen, wie gut er unter so widigen Situationen das Radio aufnimmt (von leise bis Disco), da hat man den Wind natürlich gehört, aber nicht mehr, als im eigenen Ohr. So dann außerdem der Baßfilter an war.