US Submarines Triton 1000:
Auf Grund gehen

Zugegeben: Das Triton 1000 von US Submarines richtet sich nicht gerade an ein Massenpublikum, doch ist es eines der ersten, privaten U-Boote, die man erwerben kann.

Wer gerne die Welt der Ozeane unterhalb der Meeresoberfläche erkunden möchte, muss einen Tauchkurs belegen. Doch tiefer als 50 Meter kommt man selten und manchmal geht der Spaß eben erst weiter unten los. Der Markt für private U-Boote ist aber relativ kein, doch mit dem Triton 1000 geht es richtig weit runter und auf ein wenig Luxus muss man auch nicht verzichten. Allerdings sollte die Portokasse schon gut gefüllt sein.

Bis zu 300 Meter tief kann man mit dem Triton 1000 unter Wasser operieren. Das ist deutlich mehr, als manches militärisches U-Boot verträgt und schon mal die erste Überraschung. Doch dem Hersteller US-Submarines ging es nicht nur darum, möglichst weit runter zu kommen, sondern die Tauchfahrt auch sehr stylisch zu machen. Zum einen bietet die gläserne Kuppel einen uneingeschränkten 360 Grad Rundumblick, zum andere sitzen die beiden Passagiere dabei in bequemen Ledersesseln und atmen klimatisierte Luft.

Sechs Stunden lang kann unter Wasser mit bis zu zwei Knoten Geschwindigkeit durchs Wasser gleiten, aber das bedeutet nicht, dass nach dieser Zeit auch die Luft zu Ende geht. Man hat daran gedacht, dass es auch mal Probleme geben kann. So reicht die, dann reduzierte, Sauerstoffversorgung immerhin bis zu 72 Stunden. Das gibt einem genügend Spielraum, sollte mal etwas schief gehen.

Dabei ist das Tauchgerät so kompakt gebaut, dass es zum einen auf dem Heck eines Boot transportieren kann, andererseits passt es in einen handelsüblichen Container und mit einem Gewicht von gerade mal 3 Tonnen kann es auch per Luftfracht transportiert werden.

Soweit ist also alles schön, doch wenn es um den Preis geht, sinkt die Laune ebenso schnell nach unten, wie das U-Boot tauchen kann. Für die Basisversion verlangt der Hersteller 1,7 Millionen Dollar (1.15 Millionen Euro). Ganz schön viel, um Kapitän Nemo spielen zu können.

Mehr Informationen und eine Kontaktmöglichkeit gibt es bei US-Submarines

Via The future of things

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