Western Digital MyBook Mirror Editon im Test:
Terabyte-RAID für den Alltag

Adrian Bechtold, 25. August 2008 11:35 Uhr, 7 Kommentare Kommentare

Ist die Festplatte erst einmal kaputt, ist der Schaden groß. Mit der My Book Mirror Editon von Western Digital soll bis zu ein Terabyte an Daten sicher sein. Doch was halten die Versprechen?

My Book Mirror Editon mit 1 TB Speicher

Mit dem angepriesenen einfachen Tausch der Festplatten muss auch schon das Negativ-Kapitel aufgeschlagen werden. Mein erstes Testexemplar hat die wertvollen Festplatten erst gar nicht hergegeben und der Nachfolger wollte sich überhaupt nicht mehr schließen. Anscheinend ist der obere Verschluss des Gehäuses etwas feinfühlig und vermag nicht immer das zu tun, was auch gewünscht wird. Alternativ habe ich Unglückskind einfach zwei Irrläufer erwischt. Ist jedoch der Deckel einmal geöffnet, ist alles idiotensicher. Einfach eine Schraube per Hand lösen, die auszutauschende Festplatte mit einiger Entschlossenheit heraus ziehen und das neue Exemplar nachschieben. Funktioniert tadellos. Bei RAID 1 werden die Daten nach einem Austausch sogar automatisch gespiegelt.

Backup

Mit eingebautem RAID-Controller ist die My Book Mirror Edition für das einfache Backup vorbestimmt. Auf dem Mac arbeiten die Festplatten problemlos mit TimeMachine zusammen. Bei meinem Test benötigte ein Komplettbackup meines Testrechners ganze 24 Minuten weniger Zeit als mit einem nicht näher zu beschreibenden deutlich hochpreisigen Produkt. Für Windows wird eine automatische Backup-Software mitgeliefert. Über dies hinaus ist die Management-Software sowohl für Windows als auch Mac inklusive.

Die My Book Mirror Edition ist schon im Handel erhältlich. Dabei kostet die 1TB-Version ungefähr 160 Euro und für satte 2TB müssen momentan 320 Euro investiert werden. Damit ist der Preis mit weniger als 20 Cent pro Gigabyte sehr moderat - schließlich gibt es RAID obendrauf.

Fazit

Wer nicht auf Firewire oder eSATA angewiesen ist und eine Menge an Daten sicher speichern will, sollte sich die My Book Mirror Edition gut merken - oder besser gleich kaufen.

Weitere Informationen findet man beim Hersteller Western Digital

» Mehr lesen: Datenträger (315), Speicher (197), Zubehör (711)

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7 Kommentare zu diesem Artikel

  1. robert

    schrieb am 25. August 2008 um 14:55 Uhr (#)

    Die MyBook Geräte sind wirklich sehr gut. Besonder Firewire 800 macht richtig Spaß.
    Von Raid 1 halte ich nicht viel, lieber zwei Festplatten kaufen, das ist dann genauso sicher und man hat mehr Kontrolle. Mit Raid 0 wäre es interessant die Geschwindigkeit beim Schreiben zu testen.
    Einziger Nachteil der MyBook Geräte ist der Ausschaltknopf.

  2. mee

    schrieb am 26. August 2008 um 11:24 Uhr (#)

    Also wenn ich grosse Daten speichern möchte, dann will ich auf eine schnelle Verbindung nicht verzichten und das hab ich mit USB 2.0 sicherlich nicht. Da ziehe ich FW800 vor …

  3. christian

    schrieb am 20. Oktober 2008 um 18:25 Uhr (#)

    @mee: kann ich nur voll zustimmen! Wer eine derart große Platte nutzt, hat meist auch entsprechend große Einzeldateien - z.B. zur Videobarbeitung - und da kann USB nicht wirklich überzeugen. Und was soll da RAID-0 mit einem derartigen Flaschenhals im Datenstrom schon groß bewirken? Effekt nahe Null! Aus diesem Grund habe ich mir die My Book Studio Version gegönnt (1 TB = 160 Euro), die neben USB auch FW 400/800 und natürlich eSATA als Schnittstellen bietet - ich habe mit eSATA Schreibraten um 93 MB/s gemessen und bin mit dem Kauf absolut zufrieden.
    @robert: der Ausschaltknopf ist wirklich ein Witz… schade.

  4. robert

    schrieb am 20. Oktober 2008 um 22:44 Uhr (#)

    Jo, ich scheide mein Filme direkt von der Platte. Das sind unkompremierte Streifen mit 3-9 GB pro Datei.

  5. robert

    schrieb am 14. November 2008 um 19:01 Uhr (#)

    Die arme Schweiz…

  6. flipper

    schrieb am 15. November 2008 um 10:02 Uhr (#)

    Lieber Robert

    Du hast den Witz leider nicht verstanden. Und hier die Fehler Deiner flüchtigen und armen Schreibe, wie man sie im Netz leider nur allzu oft antrifft. Es heisst natürlich schneiden und nicht scheiden. Es heisst natürlich meine Filme statt mein Filme und es heisst natürlich unkomprimiert und nicht unkompremiert.

    Gruss
    Flipper

  7. robert

    schrieb am 15. November 2008 um 10:10 Uhr (#)

    Und du bist also der Raab des Internet, der die Menschen belehrt und sich über jeden Rechtschreibfehler lustig macht.
    Hauptsache die Form stimmt, Inhalte sind dir unwichtig.
    Ich sehe jeden Tag solche Fehler, aber darüber zu lamentieren wäre mir zu primitiv.


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