Weinsensor:
Ein Multisensor-Chip, auf dem sich mehrere Messkanäle mit ionensensitiven Feldeffekt-Transistoren befinden, soll zukünftig Wein analysieren und Panschereien entdecken.
Da werden die Weinkenner aber saurer als abgestandener Wein: Ihre über Jahrzehnte mit Hunderten von Litern teurem Wein geschulte Zunge soll bald durch ein elektronisches Meßgerät ersetzt werden!Doch ganz so schlimm ist es nicht: Der elektronische Weinsensor, der von spanischen und deutschen Forschern entwickelt wurde, soll nicht den Weingourmet mit seinen blumigen Umschreibungen für ebenso blumig nachmoussigerende liebliche Abgänge auf der hinteren Zunge obsolet machen, sondern die beim Wein häufigen Panschereien aufdecken:
Zunächst mal soll tatsächlich Rebsorte und Jahrgang aufgrund von Vergleichsmessungen identifiziert werden. Später will man auch das Aufzuckern oder Verdünnen von Wein entdecken können. Und dann wird man für den österreichischen Markt sicher auch noch einen Glykol-Sensor nachrüsten…
Der Halbleitersensor soll den pH-Wert sowie den Gehalt an Ammonium und Metallen sowie Alkohol- und Zuckergehalt feststellen. Doch erstmal muß er sich Weinwissen antrinken, so die Forscher. Ob der Weinetat der Forscher wirklich nur dem Sensor zugute kommt oder diese sich nicht auch selbst noch etwas “fortbilden” wollen…?
[via pressetext.at]



















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haha, der glykol seitenhieb an die österreicher ist nicht schlecht. erstaunlich, wie lange der skandal aus den 80ern noch nachhallt (oder warens die 70er?). dabei machen die österreicher doch heute einen vorzüglichen edelzwicker.
trotzdem: das gerät wird noch so manchem weinmacher das fürchten lehren.