Handy als Krebsverursacher:
US-Forscher warnt
Ein Krebsspezialist der Uni Pittsburgh hat seine Mitarbeiter aufgrund der Ergebnisse einer unveröffentlichten Studie angehalten, das Handy spärlich und mit Freisprecheinrichtung zu benutzen.
Die Diskussion reißt nicht ab: Mobiltelefone seien Mikrowellensender und veränderten nachweislich das Blutbild im Kopf von Anwendern, sagen die einen, der Handygebrauch sei völlig unbedenklich, sagen die andern. Ein dritter ist Dr. Ronald Herberman von der Uni Pittsburgh, dessen Warnung vor dem Handygebrauch diese Woche in den USA kaum mehr Aufmerksamkeit auf sich hätte ziehen können.
Ronald Herberman ist Forscher am Krebsinstitut der Uni Pittsburgh in den USA und verfügt nach eigenen Angaben über die Ergebnisse einer unveröffentlichten Studie zu Hirntumoren und Handygebrauch. Und die veranlassten ihn zur Ausgabe einer Warnung:
Am Mittwoch hat er die Belegschaft der Uni ganz inoffiziell gewarnt, sie solle das Mobiltelefon spärlich, möglichst mit Freisprecheinrichtung (um den Sender vom Kopf entfernt zu halten) und nicht in grösseren Menschenansammlungen gebrauchen. Kinder sollten Mobiltelefone möglichst gar nicht benutzen.
Es ist mir ein zentrales Anliegen, dass wir nicht auf eine definitive Studie warten, sondern auf Nummer sicher gehen
schrieb Hebermann in seinem Memo an die Uni-Belegschaft - und schaffte es gleichentags in die Nachrichtensendungen vieler US-TV-Ketten.
Schon früher hat der australische Arzt Vini Khurana mit seiner Aussage, wonach Mobiltelefone gefährlicher seien als Rauchen, viel Staub aufgewirbelt. Andere Studien wollen nachgewiesen haben, dass die Handy-Strahlung vollkommen harmlos ist.
Bericht über Hebermanns Warnung vor dem Handygebrauch auf ABC News
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(16. August 2008 05:03)
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