Wii-Akkupack von Sanyo:
Batterieladen im Akkord

Peter Sennhauser, 25. Juli 2008 21:34 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Die Wiimote kriegt von Sanyoo mit Eneloop endlich ein Akkupack, das den Wechsel der Batterien unnötig macht. Geladen wird das Strompaket kontaktlos in einem Spezialständer.

Das Wiimote-Akkupack von Sanyo
Das Wiimote-Akkupack mit Ladestation von Sanyo.

Wii-Spieler rund um die Welt müssen derzeit noch ihr Spiel unterbrechen, wenn die Wiimote, das Fernsteuergerät, dem die Konsole ihre Popularität verdankt, den Geist aufgibt, die Zellen aus dem Gerät nehmen und aufladen. Jetzt gibt’s endlich ein Akkupack - offiziell an Sanyo lizenziert von Nintendo - das wenigstens die Entnahme der Zellen erspart:

Das Eneloop-Akkuset (basierend auf dem Namen der Eneloop-Akkuzellen von Sanyo) besteht aus einem in den Rücken der Wiimote einsetzbaren zweizellen-Akku und einer Cradle, in welche die Wiimote bei Nichtgebrauch gestellt werden kann und dann - selbst durch die dicke Silicon-Schutzhülle der Wiimote hindurch - per Induktion binnen knapp vier Stunden aufgeladen wird:

Enelope Wii von Sanyo, Serieschaltung von bis zu vier Ladestationen (Bild Akihabaranews)
Bis zu vier Ladestationen lassen sich in Serie schalten.

Die Ständer, zeigen Bilder auf der Sanyo-Website, lassen sich zudem seitlich aneinander andocken und versorgen dann beliebig viele Wiimotes mit Ladestrom, allerdings seriell, will heissen, die Akkupacks werden nicht gleichzeitig, sondern eins nach dem andern aufgeladen.

Ganz grosser Nachteil: Zunächst nur für Japan und nur mit 100Volt-Netzadapter erhältlich.

Was für die Wii-Spieler relvolutionär sein dürfte, enthält laut Sanyo eine neue Technologie, welche die üblichen langen Ladezeiten von kontaktfreien Induktions-Systemen ungefähr halbiert: Bisher scheint das Problem darin bestanden zu haben (wenn ich Googles Japenglisch richtig verstehe), dass die Aufladung durch das Induktionsfeld dem ladegerät keine Möglichkeit gab, den Ladestand des Akkus abzufragen und daher prozessorgesteuerte Schnelladungen nicht möglich waren.

Sanyo hat das jetzt mit einem Computersystem gelöst, das - wiederum nach meiner interpretation der holprigen Übersetzung aus dem japanischen - im Akku sitzt und der Ladestation eine Rückmeldung gibt, was höhere Ladeströme erlaubt.

Leider ist das Wiimote-Akkuset ab 25 August erst in Japan zu einem noch festzulegenden Preis und laut Akihabaranews auf deren Partnershop GeekStuff4u erhältlich.

Sanyo Enerloop Wiimote-Beschreibung (Google-Übersetzung)

Wiimote-Ladepack von Sanyo auf Geekstuff4U

[Via Akihabaranews]

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2 Kommentare zu diesem Artikel

  1. anonym

    schrieb am 26. Juli 2008 um 01:17 Uhr (#)

    Endlich auch mal was für die Umweld. Der Batteriever-verbrauch der Wii ist schon übel.

    [SEO-Spam, Name und Link gelöscht. Red.]

  2. Alper Iseri

    schrieb am 26. Juli 2008 um 13:37 Uhr (#)

    Obgleich in der Anleitung der Wii davor gewarnt wird, aufladbare Batterien zu benutzen, so mache ich dies schon von Anfang an so und habe keinerlei Probleme.

    Sobald sie leer sind, werden sie rausgenommen und aufgeladen. Kein Müll oder sonstwas. Dafür braucht man meiner Ansicht nach nicht diese Akku-Packs. Zumal durch das Daueraufladen meiner Ansicht nach diese Packs schneller kaputt gehen als ein vergleichbarer Satz aufladbarer Batterien


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