Drogen-U-Boot:
Schmuggler rüsten auf
Die mexikanische Küstenwache hat nach eigenen Angaben ein selbstgebautes U-Boot von Schmugglern abgefangen und vier Besatzungsmitglieder verhaftet.

Zehn Meter lang: Das U-Boot der Schmuggler. Zur Bildgalerie (© Keystone /AP)
Selbstbau macht offenbar nicht nur in der Luft Spass, sondern je nach Karriere auch unter Wasser zunehmend Profit: Findige kolumbianischen Drogenschmuggler haben mit einem U-Boot die amerikanischen Gesetzeshüter zu “unterlaufen” versucht, sind aber offenbar an der mexikanischen Küstenwache gescheitert:
Nach Angaben der Behörden haben die Einsatzkräfte das getauchte U-Boot verfolgt und beim ersten “Luftholen” geentert. Die vier Mann starke Besatzung des Drogenbootes habe sich widerstandslos ergeben, das U-Boot wurde ins Schlepptau genommen.
Offen bleiben die Fragen, ob Pläne für den eigen-U-Boot-Bau im netz erhältlich sind und was die mexikanische Küstenwache mit dem beschlagnahmten Boot im Sinne hat.

























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auf den ersten blick sieht es aus wie ein faltboot . selbstgebaute mini-u-boote werden ja auch schon von privatpersonen gebaut. vor kurzem habe ich einen bericht gesehen , wie fischfarmen als kugelkäfig im meer per GPS um die ganze welt transportiert werden . na das geht auch bald mit schmuggelgut so, die technik ist da!
Und das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Drogenschmuggler da unten haben schon seit zig Jahren begonnen, ihre Drogen mit solchen Mini-U-Booten zu transportieren. Wobei es in der Masse gar keine echten U-Boote sind, die können nämlich gar nicht “richtig” tauchen, da ihnen dazu die Luftdruckzellen zum Anblasen fehlen. Vielmehr gehen die so tief, dass eben nur noch der winzige Turm über das Wasser schaut und schwimmen alleine durch den Auftrieb der im Körpers eingeschlossenen Luft. Und da der Turm bei etwas Wellengang kaum noch zu sehen sind, schlüpfen so einige den Drogenjägern durchs Netz. Und wenn sie erwischt werden – völlig egal, die bauen die Teile mittlerweile in Akkordzeit… deprimierend, die man mit so verhältnismäßig wenig Aufwand die Behörden doch narren kann. Die Drogenjäger in den USA jedenfalls haben längst deprimiert zugegeben, dass das Aufgraben solcher U-Boote viel zu selten gelingt. Gab dazu auch bereits einen Spiegel-Artikel.
Tja, wenn jetzt auch noch Michael Moores Behauptung stimmt, wonach die Küste von Oregon von grade mal zwei Grenzwächtern bewacht wird.Während Washington uns hier in Kalifornien vor den Apfel-, Erdbeer- und Avocadopflückern aus Mexico durch einen langen Zaun schützt. Die Bauern im Central Valley werden wohl schon bald ihre Arbeitskräfte nachts an der Küste abholen…