Sony Vaio Z:
High-End-Zwerg

Der Sony Vaio Z ist ein Neuankömmling in der Vaio-Serie. Mit höher Rechner- und Grafikleistung bei kleinen Abmessungen und vielen Zusatzfunktionen gehört das Vaio Z in die Kategorie Luxus-Subnotebooks.

Sony Vaio Z
Der Sony Vaio Z setzt Masstäbe in der Klasse “edle Subnotebooks”. (Bild Sony)

 

Ich persönlich mag Sony Vaios zwar nicht – weniger wegen dem etwas verspielten Design als einem Mangel an robustheit, den ich erfahren habe (ganz im Gegensatz zum ThinkPad, wie dem neuen X200). Dennoch sollte man Sonys neues kleines Flaggschiff hier ausreichend würdigen und das faszinierende Leichtgewicht ein bisschen genauer unter die Lupe nehmen:

Ganze 1.5 Kilogramm wiegt das Laptop. Es sieht, typisch für Sony, sehr elegant und irgendwie futuristisch aus. Das markante Detail ist die Tastatur, in denen die einzelnen Tasten nicht zu einer Einheit zusammengewachsen sind, sondern einzeln rausstehen. Anti-Bakterien freundlich, MacBook-ähnlich.

Unglaubliche 1600×900 Pixel Auflösung kann das Vaio Z in einer 16:9 Ratio. Auf dem Board sind Core-2-Duo-Prozessoren, die wahlweise mit 2,26, 2,4 oder 2,53 GHz getaktet sind. Weiter geht es mit dem neuesten Hightech-Kram: 802.11n Wireless, Bluetooth 2.0, eingebautem DVD Brenner und Blu-Ray Laufwerk. Neuerdings gibt es auch einen Fingerabdruckscanner, wie wir das von den ThinkPads kennen. Modem und Gigabit Ethernet Anschlüsse, Firewire, HDMI und ein paar USB Ports. Eine Karbonschale verschönert das Äußere, und optional ist Datenfunk via 3G gleich in den rechner integriert verfügbar.

Bekanntermaßen setzt Sony mit dem Vaio auch immer auf gute Grafik. Die Nvidia GeForce 9300M Grafikkarte lässt sich mit einem Schalter auf eine interne Karte umschalten – um Strom zu sparen. Sonst ist das Akku schnell leer getrunken. Die Harddisk hat bis zu 320 Gigabyte und ist mit einem Erschütterungssensor ausgestattet (komisch, muss wieder an ThinkPad denken).

Alles in allem: Wer Vaio mag und die Anschaffung eines hochwertigen und leistungsstarken Subnotebooks ins Auge fasst, ausserdem auf gute Grafik wert legt und unterwegs mehr als Büroarbeiten erledigen will, wird den Sony Vaio Z jedenfalls in der Kandidatenliste aufnehmen müssen.

Preise fangen beim günstigsten Modell bei 1.799 Euro an (200 GB Festplatte) und entwickeln sich bis zu 2.499 Euro beim Topmodell mit allem drum und dran.

[via Register]

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4 Kommentare

  1. Tanisha
    schrieb am 18. Juli 2008 um 13:00 Uhr (#)

    Dass man mit einem Schalter auf eine interne Karte umschalten kann um Strom zu sparen finde ich sehr praktisch. Kennt jemand noch weitere Notebooks bei denen das geht?

  2. Tim
    schrieb am 18. Juli 2008 um 13:36 Uhr (#)

    Diese Funktion hat schon mein Vaio SZ also das Vorgängermodell. Ist eine echte Killerfunktion. Ermöglicht eine sehr lange Akkulaufzeit ohne dabei auf ein Spiel zwischendurch zu verzichten. Richtig revolutionär am Vaio Z ist allerdings die Möglichkeit die Grafikchips bei laufendem Betreib zu wechseln. Beim SZ ist leider immer ein Reboot nötig.
    Leider läuft OS X nicht und somit ist ein Kauf ausgeschlossen. Schade. Apple sollte mit Sony zusammenarbeiten…

  3. Jan
    schrieb am 18. Juli 2008 um 16:41 Uhr (#)

    Oha, “MacBook-ähnlich” ist aber sehr freundlich ausgedrückt… Und an alle Apple-Hasser: Ja, ja, Apple hat die Tastatur nicht erfunden, nicht einmal das Alphabet ;-)

  4. pz
    schrieb am 28. Juli 2008 um 23:38 Uhr (#)

    tätsächlich hat die vaio TZ-serie schon länger dieses tastatur design der separaten tasten, als apple es aufweisen kann…nur macht da keiner so’n apple typischen hype drum..

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