Aufnahmetool Belkin GoStudio:
Gerät gewordenes Designmotto

Aufnahmesysteme für den iPod gibt es mittlerweile in zahlreichen Ausführungen. Die meisten beschränken sich aufs Wesentliche und tun nicht mehr als ein Diktiergerät. Das Belkin GoStudio dagegen macht aktuelle iPods zu mobilen Studios.

Belkin GoStudio
Das Designmotto “Form Follows Function” in Perfektion. Leider. (Bilder: Businesswire)

Podcaster, die Wert auf die Qualität ihrer Aufnahmen legen, haben momentan diverse Optionen, ihre Sendungen aufzuzeichnen.

Entweder sie setzen sich nebst Laptop und Mikro in eine stille Ecke, oder sie kaufen sich ein Aufnahmegerät wie das M-Audio oder das Zoom H4. Ersteres ist vergleichsweise günstig, dafür aber für mobile Aufnahmen nicht so gut geeignet, zweiteres ist portabel und qualitativ anständig, aber auch nicht gerade preiswert. Irgendwo dazwischen liegt Belkins GoStudio.

Wer sowieso schon einen iPod besitzt, könnte daher Gefallen finden an demm Zubehörteil, das Belkin im Herbst auf den Markt loslässt. Das GoStudio fungiert als iPod-Dock und nutzt den iPod dann als Speicherstätte für Tonaufnahmen aller Art.

Im Gegensatz zu den meisten anderen iPod-Aufnahmegeräten ist dabei die Aufnahme aber nicht in Mono, sondern in Stereoqualität. Für die Aufnahme stehen entweder zwei eingebaute Mikros zur Verfügung, oder man kann von drei verschiedenen Mikrofonanschlüssen (XLR, 3,5″, 6,35″) Gebrauch machen und nicht nur Mikrofone, sondern auch Instrumente anschließen. Die Aufnahmequalität ist mit 16-bit/44.1kHz ganz anständig und reicht für den Hausgebrauch völlig aus, für Profis müsste es aber schon etwas mehr sein.

Gerade was die Datenmenge dieser Audioaufnahmen angeht, könnten die iPod nanos außerdem recht schnell an ihre Grenzen kommen, leider fehlt offenbar die Möglichkeit, auf ein MP3-Format mit niedrigerer Qualität umzuschalten. Für Besitzer von iPods mit mehr Kapazität dürfte das aber das kleinste Problem sein.

Die Aufnahmen lassen sich unkompliziert mit iTunes synchronisieren und dort bei Bedarf direkt umcodieren in andere Formate (z.B. in eine niedrigere Podcast-Qualität).

Im Gegensatz zum hineinzusteckenden iPod sieht das Gehäuse des GoStudio alles andere als formschön, fast schon retro aus. Aber manchmal zählen ja doch die inneren Werte und die sind ja ganz anständig.

Kompatibel ist das Gerätchen mit dem iPod 5G, iPod classic und iPod nanos der zweiten und dritten Generation. Wer also so einen iPod zu Hause hat und sich nicht in unnütze Unkosten stürzen will, der kann sich etwa ab September für geschätzte 120 Euro selbst damit beglücken – oder ein wenig mehr ausgeben und in ein Komplettgerät investieren.

[Belkin via BusinessWire]

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